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Schach das Spiel der Könige

Schach ist eines der ältesten Spiele der Welt, um das sich viele Geschichten ranken. Die Entstehung des Schachspieles ist nicht genau geklärt. Im Hochmittelalter erlebte es in Europa seine Blütezeit und bis heute ist es eines der beliebtesten Brettspiele, das aber auch den Sprung in die Welt des Online Glücksspiels geschafft hat.

Geschichte des Schach

Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, wann und wo genau das Schachspiel erfunden wurde. Vor allem Indien, Persien und China werden als Ursprungsländer angegeben. Der Zeitraum seiner vermuteten Entstehung liegt zwischen dem 3. und 6. Jahrhundert nach Christus.

Frühe schriftliche Belege für das Schachspiel in Persien stammen aus dem 6. Jahrhundert. Im Zuge der islamischen Expansion verbreitet sich das Spiel schnell im Nahen Osten und in Nordafrika. Über Spanien, Italien, das byzantinische Reich und Russland gelangte es dann zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert ins europäische Abendland.

Die Weizenkornlegende

Ebenso wie um Zeit- und Ort seiner Erfindung ranken sich auch um die Art und Weise der Entstehung des Schach Mythen und Legenden. Die bekannteste davon ist die „Weizenkornlegende“. Sie stammt von Sissa ibn Dahir, der den Erzählungen zufolge als Erfinder des Schachspiels gilt. Die Legende ein Gleichnis für die Vielfalt des Schachspiels und versinnbildlicht die Unerschöpflichkeit der Möglichkeiten und Partieverläufe im Schach. Der Text ist sowohl eine Hommage an das Schachspiel als auch ein mathematisches Lehrbeispiel, das auch heute noch Erwähnung findet.

Wahrscheinlicher als die Erfindung des Schachspiels durch Sissa ibn Dahir ist die Entwicklung des Schachs als langem schöpferischen Prozess, an dem viele Völker beteiligt waren. Die Komplexität des Spiels und die Elemente aus verschiedenen Kulturen, die es enthält, sprechen gegen die Vermutung, dass es von einer einzigen Person erfunden wurde.

Schach in Europa

Der älteste europäische Text, der die Regeln des Schachspiels erklärt ist das Schachgedicht „Versus de Scachis“ aus dem 10. Jahrhunderts. In Deutschland wurde Schach in der Literatur erstmals um 1050 erwähnt. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts gehörte Schach zu den sieben Tugenden der Ritter, denn zu dieser Zeit war das Spiel bereits weit verbreitet.

Das moderne Schach entstand gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit änderten sich die Spielregeln entscheidend. So wurde zum Beispiel die Dame wurde von einer relativ schwachen zur mächtigsten Figur auf dem Brett. Das neue Spiel erforderte eine andere Taktik und andere Eröffnungen. Schach gewann an Tempo und gleichzeitig an Popularität.

Schach wird virtuell

Die Idee, Schach an einer bzw. gegen eine Maschine spielen zu können, reicht bereits bis in das 18. Jahrhundert zurück. Der erste Automat war der „Schachtürke“ von Wolfgang von Kempelen. Das Gerät konnte jedoch nicht selbständig Schach spielen, er war „getürkt“. In seinem Inneren versteckte sich ein Schachspieler, der die Züge über eine komplizierte Mechanik ausführte.

Im Jahre 1890 dann gelang es dem Spanier Torres y Quevedo eine Maschine zu bauen, die das Endspiel König und Turm gegen König tatsächlich ausführen konnte. Danach passierte lange nichts mehr, bis in den 1950er Jahren der Digitalcomputer entwickelt wurde.

Inzwischen finden sogar Wettbewerbe Mensch gegen Maschine statt. Der berühmteste Kampf, den ein Mensch gegen einen Schachcomputer verloren hat, war wohl die Partie des legendären „Deep Blue“ gegen den Schachweltmeister Garri Kasparow im Jahre 1997.

Heutzutage kann ein jeder Schach auch im Internet spielen. Neben den geläufigen Glücksspielen, wie Online Roulette, Online Black Jack, Online Slots oder Video Poker findet man auf einschlägigen Webseiten immer häufiger auch virtuelle Schachcomputer.

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