Casino: Betrug in Hamburg

Casino: Betrug in Hamburg

04 Okt 2011 | 08:51 Autor: Pia, Harald

Betrug und Manipulation beim Glücksspiel! Nein, dieses sind wirklich keine Ausnahmen und nein, sie bleiben nicht auf die Spieler beschränkt. In meinen bisherigen Blogbeiträgen habe ich euch drüber berichtet wie Croupiers in den Casinos in Monte Carlo, Bad Kissingen, Stuttgart, Duisburg und Dortmund (meist in Zusammenarbeit mit einigen Spielern) betrogen haben. Dieses sind nur die Fälle, in denen es zu einer Anklage gekommen ist.

Da die meisten Casinos an solch einer negativen Publicity wenig interessiert sind, ist die Dunkelziffer weitaus größer. Ganz zu schweigen von den Manipulationen, die zu Lasten der Spieler gehen und nie zu einer Anzeige gebracht werden. In der Hinsicht besteht sogar eine höhere Transparenz bei den Online Anbietern.

Hier werden die schwarzen Schafe dank aufmerksamer User und ausgereifter Überwachungssoftware wesentlich häufiger entlarvt. Höre ich von einem neuen Vorfall in den Live Casinos berichte ich euch darüber. Nicht um euch in eurer Spiellaune einzuschränken sondern um immer wieder zu belegen, dass Croupiers in ein Spiel eingreifen.

Jetzt also auch das Spielcasino Esplanade in Hamburg. Zurzeit sitzen der weibliche Croupier Juliane H. (56) und der iranische  Casino Stammgast Hossein E. (70) in Hamburg auf der Anklagebank. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten Betrug in vier Fällen vor. Laut Anlageschrift hat Hossein E. seinen Einsatz erst nach der Ansage "Nichts geht mehr" getätigt. Juliane H. soll dann die Jetons von dem Spieler so geschickt platziert haben, dass er Gewinne zwischen 510 und 1400 Euro erzielte. Insgesamt wurde die Spielbank so um 4710 Euro betrogen.

Das Besondere an diesen Fall ist nicht nur die relativ geringe  Summe sondern auch der exzellente Ruf den Juliane H. bis dahin in dem Hamburger Casino besaß. Juliane H. galt bis zur Aufdeckung dieses vermeintlichen Betruges als die gute Seele der Hamburger Spielbank. Was der Spitzname, den ihr ihre Kollegen gaben, belegt -  „Mutter Theresa“. Für mich ist dieses ein weiterer Beweis, dass man bei keinem Croupier, auch wenn er noch so vertrauenswürdig wirkt, davon ausgehen kann, dass er fair spielt.

Und glaubt nicht, dass ein Croupier der zu Lasten des Casinos betrügt, vor einer Manipulation gegen die Spieler zurückschreckt. In dem Sinne gilt wirklich der alte Satz „Einmal Betrüger – immer Betrüger!

 „Wir waren sehr traurig und schockiert, als wir von diesen Vorwürfen hörten“, äußerte der damalige Saalchef Bernd. B. vor Gericht „Aber als die Vorwürfe gegen sie laut wurden, haben wir sie intensiv beobachtet. Es hat sich unserer Meinung nach voll bestätigt, dass sie nicht korrekt gearbeitet hat. Sie hat die Einsätze von dem Stammgast so geschickt mit ihrem Körper abgedeckt, dass niemand sehen konnte, wie sie die Jetons platzierte.

Wir haben dann auch Mitglieder des Betriebsrats eingeschaltet und mit ihnen die Filmaufzeichnungen vom Roulettetisch angesehen. Mit Zustimmung des Betriebsrats wurde ihr dann fristlos gekündigt. Selbstverständlich hat Herr E. bei uns Hausverbot erhalten.“

Aufgedeckt wurde  dieser angebliche Betrug (bis zu einem Urteil muss ich von einem angeblichen Betrug sprechen) durch einen Landsmann von Hossein E., dem Kaufmann Habib R. (79), „Ich habe gesehen, wie er ihr die Chips gab, ohne etwas zu sagen. Sie hat den Einsatz nicht an den Tischchef gemeldet. Ohne etwas zu sagen, wurden 180 Euro auf die große Serie gesetzt. 20 Euro direkt auf die Zahl, auf die die Kugel rollte."

Der gebürtige Iraner meldete das dem Saalchef, nicht ohne eine Belohnung zu verlangen. Auf die Frage des Gerichts: „Was haben sie den ausgehandelt?“, erklärte der Zeuge: „Ich habe ein wenig gepokert. Schließlich habe ich 3000 Euro bekommen." Das Geld ist aber schnell wieder an die Spielbank zurückgeflossen. „Ich habe es wieder verspielt.“

Um die „Betrüger“ sicher zu überführen, schaltete die Spielbank schließlich die Kripo ein. Zwei Beamte beobachteten die Verdächtigen. Wie bei all diesen Vorfällen lässt sich ein Betrug kaum sicher nachweisen. Einer der Augenzeugen vom LKA bekräftigte, dass er nicht genau sagen könne, ob zwischen Stammgast und Croupier wirklich Worte gefallen sind. "Es war ein solches Gewusel im Casino, dass ich nichts verstehen konnte.“

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