Online Blackjack
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Online Blackjack

Blackjack ist eines der populärsten Casinospiele der Welt. Das ist kein Zufall. Es basiert auf einfachen Regeln, ist entsprechend schnell zu lernen, aber wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, lernt man schnell, dass es durchaus komplexe Spielstrategien gibt, mit denen man seine Erfolgsaussichten verbessern kann.

Wendet man optimale Strategien an, sinkt der Hausvorteil fast auf null. Es gibt sogar Tricks, mit denen man die Statistik zu seinen Gunsten wenden kann. Blackjack ist damit eines der spielerfreundlichsten Spiele, die Sie in einem Casino finden können.

Wir informieren Sie über alle wichtigen Aspekte des Spiels, geben Strategiehinweise und Tipps z. B. zum Kartenzählen, und wir bieten Ihnen Programme, mit denen Sie kostenlos Blackjack spielen und das Kartenzählen üben können.

In der Tabelle finden Sie die besten Online Casinos für Blackjack, und weiter unten erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um Online Blackjack erfolgreich spielen zu können.

Regeln

Bevor die Karten gegeben werden, legt der Spieler seinen Einsatz fest. Dann bekommt jeder Spieler zwei Karten offen ausgeteilt. Auch der Dealer erhält zwei Karten, von denen allerdings eine verdeckt gegeben wird.

Dass die anderen Spieler Ihre Karten sehen können und umgekehrt, ist dabei kein Nachteil, denn jeder Spieler trägt seine Partie ausschließlich gegen den Dealer aus.

Der Dealer fragt nun reihum einen Spieler nach dem anderen, welchen Spielzug er machen möchte – noch eine Karte nehmen, verdoppeln, versichern usw. Aber dazu kommen wir später.

Ziel des Spiels

Das Ziel des Spielers ist, mit seinen Karten möglichst nahe an 21 Punkte heranzukommen, ohne diese Summe allerdings zu überschreiten. Dann nämlich ist die Hand für den Spieler sofort verloren.

Die Kartenwerte sind folgendermaßen festgelegt:

- Ein Ass zählt 1 oder 11 Punkte

- Bildkarten zählen 10 Punkte

- Alle anderen Karten haben ihren Nennwert

Beispiel: Bube, 2, 9 = 21 Punkte (gewonnen); 8, 5, 9 = 22 Punkte (verloren)


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Hard Hands und Soft Hands

drei Karten

Solange Sie kein Ass auf der Hand halten, handelt es sich grundsätzlich um eine hard Hand, denn die Punkte können nur auf eine Art gezählt werden. Halten Sie z. B. K9, dann haben Sie damit 19 Punkte.

Anders liegt die Sache, wenn Sie ein Ass halten, weil das Ass sowohl einen als auch elf Punkte zählen kann. Man spricht hierbei von einer soft Hand.

Nehmen wir z. B. an, Sie halten ein Ass mit einer 9. Damit haben Sie soft 20 ODER hard 10 Punkte. Sie können nun eine weitere Karte ziehen, ohne Angst haben zu müssen, zu „busten“, also sich zu überkaufen.

Falls Sie eine weitere 10-Punkte-Karte ziehen, zählt das Ass automatisch einen Punkt, und Ihre Gesamtpunktzahl liegt bei 20 (1 + 9 + 10).


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Spielzüge

Spielzüge des Spielers

Erhalten Sie ein Ass und eine 10-Punkte-Karte, gilt das als Blackjack oder natürlicher Blackjack, und Sie gewinnen sofort. In den allermeisten Varianten lautet die Gewinnquote 3:2, d. h. wenn Sie 20 Dollar gesetzt haben, gewinnen Sie 30 Dollar.

Natürlich kommt es häufiger vor, dass Sie keinen natürlichen Blackjack treffen. In diesen Fällen haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Blackjack Spielzüge, Stand

Stand: Mit der Ansage „stand“ erklären Sie, keine weitere Karte mehr ziehen zu wollen. Ihre Hand ist damit festgelegt.

 

Blackjack Spielzüge, Hit

Hit: Mit der Ansage „hit“ erklären Sie, eine weitere Karte zu wollen. Der Dealer gibt Ihnen offen eine weitere Karte. Bleibt Ihre Hand unter 21 Punkten, sind Sie weiterhin dran und haben wieder die Wahl zwischen „stand“ und „hit“.

 

Blackjack Spielzüge, Split

Split: Diesen Spielzug können Sie nur ansagen, wenn Sie vom Dealer zu Beginn zwei Karten mit identischen Werten erhalten haben, ein Paar sozusagen. Mit dem Split teilen Sie Ihre Hand und spielen von da an zwei Hände. Für die zweite Hand müssen Sie noch einmal denselben Einsatz bringen wie für die erste. Danach spielen Sie beide Hände getrennt voneinander weiter.

Welche Paare Sie splitten sollten und welche nicht, erfahren Sie weiter unten in der Strategie. Als kleiner Tipp: Splitten Sie niemals 10en, aber immer Achten. Sie werden bald verstehen, warum.

 

Blackjack Spielzüge, Double Down

Double Down (Verdoppeln): Mit diesem Spielzug verdoppeln Sie Ihren Einsatz auf eine Hand. Wenn Sie diesen Spielzug ansagen, erhalten Sie jedoch nur noch EINE Karte!

 

Blackjack Spielzüge, Surrender

Surrender (Aufgeben): Manche Casinos bieten Ihnen an, Ihre Hand aufzugeben. Wenn Sie Ihre Chancen für schlecht halten, können Sie also die Spielrunde abschenken. Allerdings kostet Sie das die Hälfte Ihres Einsatzes. Er wird vom Croupier eingezogen.

 

Blackjack Spielzüge, Insurance

Insurance (Versicherung): Sie können sich dagegen versichern, dass der Dealer einen Blackjack hält. Wenn die offene Karte des Dealers ein Ass ist, wird er Ihnen die Versicherung anbieten.

Nehmen Sie die Versicherung an, setzen Sie noch einmal die Hälfte Ihrer ursprünglichen Wette. Hält der Dealer tatsächlich einen Blackjack, gewinnen Sie im Verhältnis 2:1, d. h. Sie verlieren in dieser Runde kein Geld (obwohl Sie ja den Dealer nicht schlagen können).

 

Spielzüge des Dealers

Wenn Sie Ihr Spiel gemacht und sich nicht überkauft haben, ist der Dealer an der Reihe.

Zunächst dreht er seine zweite Karte um, die bis dahin noch immer verdeckt auf dem Tisch lag. Je nach Kartenwert sind die weiteren Spielzüge des Dealers bereits festgelegt.

Der Dealer muss ziehen, wenn seine Hand 16 oder weniger Punkte aufweist.

Der Dealer darf nicht mehr ziehen, wenn seine Hand 17 oder mehr Punkte aufweist.

Sollte der Dealer eine „Soft Hands“ halten, z. B. A6 (eine Soft 17), so hängt es von den Regeln des jeweiligen Casinos ab, ob der Dealer weiterziehen muss und eventuell eine Hard Hand bekommt, oder ob er auf der „Soft 17“ stehen bleiben muss.


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Abrechnung

Wenn sich der Dealer überkauft, also mehr als 21 Punkte hält, haben alle Spieler, die sich nicht bereits selbst überkauft haben, gewonnen.

Haben Sie genauso viele Punkte wie der Dealer, spricht man von einem „Push“. Bei einem solchen Gleichstand erhalten Sie Ihr Geld zurück.

Wenn Sie mehr Punkte haben als der Dealer, gewinnen Sie im Verhältnis 1:1, also genauso viel, wie Sie gesetzt haben.


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Online Blackjack

Anders als andere Kartenspiele besticht Blackjack vor allem durch den niedrigen Hausvorteil, den kurzweiligen Spielablauf und die Möglichkeit, eigenständig und ohne andere Spieler zu agieren.

Hier gilt in jedem Casino: jeder für sich. Deshalb eignet sich Blackjack auch hervorragend als Online-Spiel, denn es büßt nichts von der Authentizität und dem Spaß ein.

Die Strategie, welche man gegen den Croupier/Dealer festlegt, kann man praktisch ungehindert üben. Sie steht nicht in Abhängigkeit zu den anderen Spielern.

Jeder Blackjack-Spieler weiß: es gehört eine ordentliche Portion Glück zu einem großen Gewinn dazu. Aber auch Geschicklichkeit und intuitive Strategien sind wichtig, um zum Erfolg zu kommen.

Letztere Spieleigenschaften können online am besten trainiert werden, vor allem, weil es genügend Möglichkeiten gibt, das auch ohne Einsätze zu tun.

Kostenlose Blackjack-Spiele haben den Vorteil, dass man frei von jeglichen Einschränkungen probieren kann, mit welcher Methodik man am besten voran kommt.

Natürlich kann man dem entgegen halten, dass es beim Blackjack vor allem um den Reiz des Risikos geht. Bereits kleine Echtgeldeinsätze führen zu einem aufregenden Kick, egal ob man gewinnt oder verliert.

Trotzdem sollte man sich geduldig zeigen und erst mal im kostenlosen Blackjack-Simulator austoben. Gerade Anfänger unterschätzen die Regelsätze und die Abläufe des Spiels oft, und verlieren durch Überheblichkeit schnell ihr gesamtes Spielgeld.


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Strategie – Vier Tipps für Anfänger

Halten Sie sich die folgenden Hinweise von Anfang an vor Augen.

1. Geben Sie den Dealer die Chance, sich zu überkaufen

Wenn der Dealer eine 4, 5 oder 6 hält, sollten Sie extrem defensiv spielen, es sei denn, dass Sie eine gute Soft Hand halten, die nicht durch einen Hit zerstört werden kann. Diese Karten bedeuten für den Dealer ein besonders hohes Risiko, sich zu überkaufen, und diesen Vorteil dürfen Sie sich nicht entgehen lassen. In vielen Situationen sollten Sie hier sogar splitten und/oder verdoppeln, wenn möglich, um mehr Geld in den Pot zu bekommen, wenn der Dealer sich überkauft. Merke: Es kommt nicht nur auf die eigenen Karten an.

2. Ziehen Sie bei hohen Hard Hands nicht weiter

Wenn Sie eine Hard 17 halten, sollten Sie auf keinen Fall mehr ziehen. Das Risiko, sich zu überkaufen, ist einfach zu groß. Selbst wenn der Dealer eine Bildkarte, 10 oder ein Ass zeigt, blieben Sie stehen, obwohl Ihre Chancen auf einen Gewinn mit 17 Punkten hier nicht mehr besonders groß sind. Lassen Sie den Dealer ziehen und hoffen Sie auf einen Bust oder einen Push.

3. Asse und Achten immer splitten – Zehnen und Sechsen nie

Ein Ass ist in Blackjack eine mächtige Karte. Zwei Asse sind lediglich elf Punkte. Splitten Sie Asse grundsätzlich. Sie haben jetzt zwei Chancen auf die 21. Zwei Achten ergeben 16 Punkte – das ist so ziemlich die schlechteste Punktzahl überhaupt -, aber wenn Sie splitten, haben Sie zwei Chancen auf 18 Punkte, also zwei gute Hände. Eine Zehn ist zwar eine gute Ausgangskarte, aber zwei Zehen sind 20 Punkte, und das ist einfach zu gut, um es zu splitten. Zwei Sechsen sind zwölf Punkte, aber das ist immer noch besser als zwei Sechsen.

4. Schließen Sie keine Versicherung ab

Wenn der Dealer ein Ass hält, können Sie sich gegen einen Blackjack versichern. Bekommt der Dealer einen Blackjack erhalten Sie Ihren Einsatz zurück. Statistisch gesehen lohnt es sich aber nicht, eine Versicherung abzuschließen. Also denken Sie nicht lange darüber nach, lassen Sie es einfach, sonst verlieren Sie auf lange Sicht Geld.

Mehr Blackjack Strategien


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Geschichte

21 Einundzwanzig

Das Spiel Blackjack stammt aus Südeuropa, woher genau, da streiten sich die Gelehrten. Häufig wird Frankreich genannt, wo das verwandte Spiel Vingt-et-un (Einundzwanzig) schon früher gespielt wurde. Deshalb ist Blackjack auch unter dem Namen „17 und 4“  oder "21" bekannt. Andere Spuren führen nach Spanien und Italien.

Erstmals wurde das Spiel im 17. Jhdt. erwähnt. Der Name stammt von der ursprünglichen Regelung, dass eine Hand mit einem Ass und einem schwarzen Buben – ein „Blackjack“ - sofort gewinnt.

In der Folgezeit gewann Blackjack auf der ganzen Welt zunehmend an Popularität. Einen wahren Boom erlebte das Spiel dann mit der wachsenden Casinoindustrie im 20. Jhdt.

Nachdem Edward Thorpe in den 1960er Jahren sein Buch „Beat the Dealer“ veröffentlicht hatte, änderte sich das Spiel von Grund auf. Das Buch gilt als die „Bibel“ der Blackjack-Spieler. Darin wurden Strategien zum Kartenzählen erläutert, mit denen man sich gegenüber dem Haus einen Vorteil verschaffen konnte. Daraufhin waren die Casinos gezwungen, Gegenmaßnahmen zu treffen – etwa den Einsatz mehrerer Decks gleichzeitig – und Spezialisten anzustellen, die die Kartenzähler ausfindig machten und sperrten.

Wenn Sie wissen möchten, wie das Kartenzählen funktioniert, lesen Sie unsere ausführliche Anleitung.


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Literatur

Für alle, die noch mehr über Blackjack lesen möchten, haben wir hier eine kleine Auswahl an Quellen zusammengestellt.

Natürlich erhebt sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Literatur zu Blackjack ist inzwischen sehr umfangreich, und Sie werden zu jedem Thema ausführliche Quellen finden.

Die hier aufgeführten Bücher bieten Ihnen auf jeden Fall einen guten Einstieg.

 

Blackjack, Handbuch für Strategen

Blackjack, Handbuch für Strategen

Autor: Michael Rüsenberg

Das umfangreichste Werk, das zurzeit im Handel erhältlich ist.

Ursprünglich für €70 Euro verkauft, ist das Buch heute im Internet auch deutlich günstiger zu bekommen.

Rüsenberg beleuchtet alle Aspekte des Spiels ausführlich, stellt Strategien vor und analysiert sie im Detail, und er liefert verschiedene Kartenzähltechniken gleich mit.

 

Professional Blackjack

Professional Blackjack

Autor: Stanford Wong

Ein Buch für Fortgeschrittene. Kenntnisse in der grundlegenden Strategie und verschiedener Kartenzähltechniken werden hier vorausgesetzt.

Wong beschäftigt sich hauptsächlich mit 6-Decks-Tischen und erläutert, wie man dort den Hausvorteil begrenzt. Mitgeliefert werden Strategietabellen zu Sonderregeln wie 7-7-7, Perfect Charlies u. Ä.

 

Beat the Dealer

Beat the Dealer

Autor: Edward Thorp

Der Klassiker und lange Zeit die „Bibel” aller Blackjack-Spieler. Thorp gilt als Erfinder des Kartenzählens.

In Beat the Dealer erzählt er, wie er die Methode entwickelt hat und wie er damit internationale Erfolge feierte.


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