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Blackjack Varianten - Switch, Surrender, Spanish 21, Pontoon

Blackjack und Blackjack sind nicht dasselbe. Auf der ganzen Welt haben sich verschiedene Varianten und Variationen entwickelt, die inzwischen alle auch online verfügbar sind.

Keine Variante unterscheidet sich wesentlich vom Originalspiel, und doch hat jede ihre eigenen Vorzüge und Nachteile. Die bekanntesten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Blackjack Switch

Blackjack Switch

Blackjack Switch wird so ähnlich gespielt wie reguläres Blackjack. Es gibt jedoch ein paar entscheidende Unterschiede: Zunächst spielt man grundsätzlich mindestens zwei Hände gleichzeitig. Dafür ist es erlaubt, Karten zu tauschen.

Getauscht werden dürfen die beiden oberen Karten Ihrer zwei Hände. Ein Beispiel: Sie erhalten Q8 in einer Hand und 5A in der anderen. Jetzt dürfen Sie die 8 und das Ass tauschen und sich damit eine Hand 58 und eine QA bauen.

Eine weitere wichtige Regel besteht darin, dass ein Dealer sich mit 22 Punkten nicht überkauft hat. Stattdessen besteht damit ein automatisches Unentschieden gegen alle Spieler außer gegen einen natürlichen Blackjack.

Außerdem wird in Blackjack Switch ein natürlicher Blackjack mit 1:1 bezahlt, anstatt der sonst üblichen 3:2.

Blackjack Switch Strategie

Wie Sie in unserem Beispiel sehen können, ist der Switch keine komplizierte Sache. Schwierig ist vielmehr die Entscheidung, wann man den Switch anwendet und wann nicht. Anfänger tauschen häufig die Karten, um wenigstens eine starke Hand zu bauen. Dadurch kommt es relativ häufig zu einem Push, wenn eine Hand gegen den Dealer gewinnt und eine verliert.

Es gibt allerdings gewisse Situationen, wo das nicht die beste Strategie ist. Jedenfalls nicht immer.

Nehmen wir an, wir halten in einer Hand ein Ass oder sogar eine natürliche 21, aber eine schwache zweite Hand, z. B. eine 13. Je nach der offenen Karte des Dealers kann es hier vorteilhaft sein, den natürlichen Blackjack aufzubrechen und lieber A3 und TT zu spielen.

Die 20 Punkte in der einen Hand sind schon eine starke Hand, und mit der soft 14 in der anderen kann man ohne Risiko eine Karte ziehen, sollte der Dealer eine Karte zwischen 6 und 9 halten.

Blackjack Switch Strategietabelle

Blackjack Switch Strategietabelle

In der Tabelle finden Sie die mathematisch korrekte Strategie für jede Hand in Blackjack Switch. Sie unterscheidet sich von der regulären Strategietabelle, weil der Dealer bei soft 17 noch ziehen muss und außerdem nachsieht, ob er einen natürlichen Blackjack hält.

Deshalb gibt es in dieser Variante nicht so viele Situationen, in denen Splits und Doubles für den Spieler profitabel sind. Außerdem ist es für den Spieler aus mathematischer Sicht häufiger angebracht, weiter zu ziehen, obwohl das Risiko des Überkaufens besteht, weil der Dealer bei 22 Punkten noch im Spiel ist.

Switch Side Bets

Heute bieten viele Casinos verschiedene Versionen von Blackjack Switch an.

Häufig werden den Spielern Side Bests auf besondere Kartenkombinationen angeboten, z. B. für Drillinge oder Vierlinge, niedrige Paare usw.

Außerdem werden an Hände wie vier Siebenen gerne progressive Jackpots geknüpft. Da es aber ganz offensichtlich keine gute Idee ist, bei 21 noch eine Karte zu ziehen, sind Side3 Bets hauptsächlich dazu da, den Hausvorteil zu erhöhen.

Blackjack Surrender

Blackjack Surrender

In Blackjack Surrender haben Sie die Möglichkeit, Ihre Hand aufzugeben, wenn Sie dafür die Hälfte Ihres Einsatzes bezahlen.

Man unterscheidet zwischen „early“ (früh) und „late“ (spät) Surrender. In der ersten Variante können Sie Ihre Hand abwerfen, bevor der Dealer seine Hand auf einen natürlichen Blackjack geprüft hat.

Bei der „späten“ Variante können Sie Hand noch abwerfen, nachdem der Dealer seine Karten überprüft hat.

Das Early Surrender wird heute nur selten in Casinos angeboten. Es zeigte sich nämlich, dass es für das Haus einen Nachteil bedeutete, deshalb schafften die Casinos schnell wieder ab. Das Late Surrender ist allerdings noch immer erlaubt, und wenn man richtig damit umgeht, kann man als Spieler daraus Vorteile ziehen.

In der Folge beziehen wir uns also auf das Late Surrender.

Manche Casinos, die die Surrender-Regel erlauben, senken die Auszahlung für Blackjacks oder versuchen auf andere Weise, den Hausvorteil zu erhöhen, damit das Spiel auf Dauer für das Casino profitabel bleibt. Wenn Sie Blackjack Surrender spielen möchten, sollten Sie also darauf achten, dass Sie dieselben Bedingungen wie bei regulärem Blackjack vorfinden.

Blackjack Surrender Strategie

Due Surrender-Regel ist auch heute noch ein Vorteil für den Spieler. Wenn Sie sich unsere Strategietabelle aber näher ansehen, werden Sie erkennen, dass es nur vier Situationen gibt, in denen es mathematisch korrekt ist, die Hand aufzugeben: Wenn Sie 15 oder 16 Punkte haben und der Dealer gleichzeitig eine 9, 10 oder ein Ass hält.

Kartenzählen bei Blackjack-Surrender

In allen anderen Situationen ist es entweder besser, zu ziehen oder stehen zu bleiben. Mit einer Ausnahme. In unserer Strategietabelle wird Kartenzählen nicht berücksichtigt. Wenn Sie verfolgt haben, welche Karten schon gefallen sind, dann wissen Sie auch, ob das Deck „heiß“ ist oder nicht.

Wenn noch viele 10-Punkte-Karten im Deck sind, sollten Sie die Bandbreite der Hände, die Sie aufgeben, etwas vergrößern.

Falls Sie der Ansicht sind, dass noch viele Zehnen zu vergeben sind, können Sie auch Hände mit 15, 16 oder 17 Punkten gegen eine Dealer-Karte zwischen 7 und zehn aufgeben. Wenn dagegen noch viele niedrige Karten im Deck sind, werden Sie manche Hände nicht aufgeben, obwohl die Strategietabelle das vorschreibt, sondern lieber noch eine Karte nehmen.

Es gibt keine exakten Anweisungen dazu, wie man mit diesen Situationen umgeht. Verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl. Wenn Sie das Kartenzählen gut beherrschen, fahren Sie mit Ihrer Intuition wahrscheinlich am besten.

Anmerkungen

Es gibt nur einen Grund dafür, warum es sich langfristig lohnt, die Hälfte des eigenen Einsatzes zu verschenken, ohne auch nur zu versuchen, die Hand zu gewinnen: Die Hände, über die wir hier sprechen, haben sehr niedrige Gewinnchancen.

Wenn Sie sich an die grundlegende Strategie halten, dann geben Sie Ihre Hand nur auf, wenn die Tabelle es vorschreibt. Wenn Sie aber das Kartenzählen inzwischen beherrschen, können Sie die Zahl der verblieben hohen oder niedrigen Karten im Deck dazu verwenden, Ihre Strategie entsprechend anzupassen.

Entscheidend ist jedoch, dass die Surrender-Regel grundsätzlich Vorteile für den Spieler hat – wenn man weiß, wie man diese für sich nutzt.

Spanish 21

Blackjack Spanish 21

In der Variante Spanish 21 fehlen die Zehnen im Deck.

Da Sie die Grundregeln von Blackjack ja inzwischen beherrschen, ist Ihnen natürlich klar, dass das keine gute Sache sein kann. Nur um eins klarzustellen: Es werden nicht alle 10-Punkte-Karten aus dem Deck genommen, sondern nur die tatsächlichen Zehnen. Zum Ausgleich werden ein paar Regeln zugunsten des Spielers verändert.

Late Surrender

Zunächst ist hier das Late Surrender erlaubt, sodass Sie Ihre Hand jederzeit aufgeben dürfen. Allerdings kostet Sie das die Hälfte Ihres Einsatzes. Wie im Abschnitt zu Blackjack Surrender beschrieben, ist diese Regel für den Spieler von Vorteil. Wer seine Gewinnchancen anhand der eigenen Karten und der offenen Karte des Dealers berechnen kann, kann seine Verluste begrenzen und zumindest die Hälfte seines Geldes behalten.

Re-Split

Zum Vorteil des Spielers gereicht eine weitere Regel, die ihm erlaubt, Asse zu splitten und eventuell entstehende weitere Paare nochmals zu splitten sowie mehrfach zu verdoppeln. Das Late Surrender wird dadurch nicht außer Kraft gesetzt. Selbst wenn man also schon einiges Geld in eine Hand investiert hat, kann man die Hälfte davon noch retten, falls alles komplett schiefgeht.

Hier finden Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen Spanish 21 und regulärem Blackjack:
- Die vier Zehnen werden aus jedem Deck entfernt (normalerweise werden sechs bis acht Decks eingesetzt).
- Der Dealer zieht bei 16 und steht bei 17.
- Ein Spieler mit Blackjack oder jeder anderen 21er-Kombination gewinnt immer, auch gegen einen Blackjack des Dealers.
- Nach dem Split ist ein Double erlaubt.
- Nachdem Asse gesplittet wurden, darf der Spieler noch mehrere Karten ziehen.
- Es gibt zusätzliche Auszahlungen für Kartenkombinationen wie 6-7-8, jede Kombination mit fünf Karten für 21 Punkte wie 2-3-4-5-7, auch „Perfect Charlie“ genannt, sowie für geplatzte „Perfect Charlies“.

Side Bets

Neben den eben genannten Regeln werden bei Spanish 21 häufig zusätzliche Boni und Side Bets angeboten. Die bekannteste ist die Match-the-Dealer-Regel. Dabei gewinnt der Spieler, wenn eine oder beide seiner Karten mit der des Dealers wertgleich ist. Wie von den meisten Side Bets sollten Sie aber auch von diesen die Finger lassen. Sie reduzieren Ihre Gewinnchancen.

Spanish 21 Strategietabelle

Schauen Sie sich die Tabelle an und vergleichen Sie sie mit der von regulärem Blackjack. Sie werden ein paar Unterschiede feststellen können. Das liegt hauptsächlich an der Abwesenheit der Zehnen.

Wir empfehlen Ihnen dringend, sich nicht auf die Bonusauszahlungen einzulassen. Außerdem sollten Sie keine Side Bets eingehen, wenn Sie extra dafür bezahlen müssen.

Blackjack Spanish 21 Strategietabelle

Obwohl Sie Ihre Hand aufgeben dürfen, gibt es nicht viele Situationen, in denen sich das wirklich lohnt.

Da weniger Zehnen im Deck sind, ist das Risiko kleiner, sich zu überkaufen, deshalb ist es in Spanish 21 oft profitabler, eine weitere Karte zu ziehen.

Anfängern neigen dazu, ihre Hand zu oft aufzugeben, vor allem, wenn Sie vorher schon reguläres Blackjack gespielt haben.

Trotzdem: Wenn Sie sich an die grundlegende Strategie halten, werden Sie an dieser Variante viel Spaß haben.

Double Exposure

Blackjack Double Exposure

In dieser Variante werden beide Karten des Dealers offen gegeben. Dadurch erhalten die Spieler deutlich mehr Informationen.

Das hört sich zunächst mal nach einem Riesenvorteil an, oder? Na ja, das stimmt schon, aber dafür wurden einige weitere Regeländerungen vorgenommen.

Double Exposure Regeln

Hier sehen Sie eine Aufstellung der geänderten Regeln für Double Exposure Blackjack:

- Beide Karten des Dealers werden offen gegeben.

- Bei Gleichstand gewinnt der Dealer. Ausnahme: Blackjack.

- Ein natürlicher Blackjack gewinnt nur im Verhältnis 1:1.

- Splittet der Spieler Asse, erhält er danach nur noch eine Karte pro Hand.

- Ein gesplittetes Ass mit einer 10-Punkte-Karte zählt nur als 21, nicht als Blackjack.

- Es darf nur einmal gesplittet werden.*

- Der Dealer muss bei soft 17 ziehen.*

- Asse dürfen mehrmals gesplittet werden.*

*Diese Regeln variieren von Casino zu Casino.

 

Die Regel, die sich am stärksten auf die Gewinnchancen auswirkt, ist natürlich die, dass der Dealer jeden Push gewinnt (außer bei Blackjacks). Gäbe es diese Regel nicht, hätte der Spieler einen deutlichen Vorteil.

Trotzdem sind die Gewinnchancen hier höher als bei regulärem Blackjack – um wie viel höher, hängt von den Regeln des jeweiligen Casinos ab.

Double Exposure Blackjack Strategietabelle

Blackjack Double Exposure Strategietabelle

Wir gehen hier davon aus, dass der Dealer bei soft 17 ziehen muss.

Anfänger sollten sich folgende Faustregel merken: Solange Sie weniger Punkte haben als die, bei denen der Dealer stehen bleiben muss (hier also 17-20), ist es aus strategischer Sicht korrekt, eine weitere Karte zu ziehen.

Sogar wenn Sie 20 Punkte gegen 20 Punkte des Dealer halten,. Sollten Sie noch eine Karte ziehen. Die Chane, ein Ass zu bekommen, ist zwar sehr klein, aber wenn Sie nicht ziehen, geben Sie Hand ja automatisch auf, da der Dealer alle Gleichstände gewinnt.

Dasselbe gilt für Hände mit 17, 18 oder 19 Punkten. Wenn Sie in diesen Situationen bei einem Gleichstand sind, können Sie nicht kampflos aufgeben. Sie haben schließlich nichts zu verlieren.

Doubel Exposure wird auch als „Zweikartenspiel“, „Dealer Disclosure“ oder als „Face up 21“ bezeichnet.

Pontoon

Blackjack Pantoon

Pontoon ist in Europa eine weniger bekannte Variante. Sie stammt aus Australien und wird hauptsächlich in Südost-Asien, wird aber auch online angeboten.

Das australische Blackjack ähnelt dem nordamerikanischen Spanish 21. Alle Zehnen wurden entfernt, sodass das Deck aus nur noch 48 Karten besteht.

Der größte Unterschied zu anderen Blackjack-Versionen besteht darin, dass hier beide Karten des Dealers verdeckt bleiben. Für die Spieler ist das ein großer Nachteil, da sie damit einer für ihr Spiel entscheidenden Information beraubt werden.

Da außerdem noch die vier Zehnen fehlen, wird auf Anhieb kaum jemand bereit sein, sich an einen Pontoon-Tisch zu setzen.

Die Vorteile des Spielers

Grund dafür, warum das Spiel dennoch so beliebt ist, sind eine Reihe von Regeländerungen, die sich alle zugunsten des Spielers auswirken.

Fünf-Karten-Kombinationen, Bonusauszahlungen, Late Surrender und weitere Extras verlocken dazu, Pontoon zu spielen.

Pontoon online

Wenn Sie online Pontoon spielen, blieben die Zehnen im Deck, es besteht also aus 52 Karten. Im Regelfall werden acht Decks verwendet. Ein Pontoon ist dasselbe wie ein natürlicher Blackjack. Allerdings verliert dieser gegen einen Pontoon des Dealers.

Die zweitstärkste Hand ist ein Five-Card-Trick, das ist jede Hand, die aus fünf Karten besteht und nicht geplatzt ist. Alle Five-Card-Tricks sind gleich stark. Es spielt keine Rolle, ob Sie damit 17 oder 20 Punkte erreichen. Der Five-Card-Trick verliert allerdings gegen einen Five-Card-Trick des Dealers.

Wenn Sie mit drei oder vier Karten 21 Punkte erreichen, ist das immer noch eine sehr starke Hand. Allerdings verliert sie gegen jeden Five-Card-Trick und jeden Pontoon.

Ein Pontoon gewinnt im Verhältnis 2:1, andere Kombinationen mit 21 Punkten nur im Verhältnis 1:1.

Im Gegensatz zu anderen Blackjack-Varianten ist eine Hand in Pontoon nur dann gültig, wenn sie mindestens 15 Punkte erreicht. Man kann sich also nicht auf einer 12 Punkte-Kombination ausruhen und hoffen, dass der Dealer sich überkauft. Der Dealer wird vielmehr automatisch eine weitere Karte geben.

Das bedeutet aber auch, dass man bei gesplitteten Assen, wenn die nächste Karte z. B. eine 2 ist, automatisch noch eine weitere Karte bekommt.

Pontoon-Strategietabelle

Blackjack Pontoon Strategietabelle

Pontoon-Terminologie

Die Ansagen unterscheiden sich etwas von denen von normalem Blackjack. Sie sind allerdings recht einfach zu merken.

Anstatt „hit“ sagt man „twist“, und statt „stand“ sagt man „stick“.


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