Eine kurze Geschichte der Casinos und der Mafia

27 Mai 2013 | 02:24 Autor: CasinoSpielen.de

Natürlich erregte die jüngste Anklage des FBI gegen einen im Untergrund operierenden Poker- und Sportwettenring, der auch Stars wie Leonardo Di Caprio, Alex Rodriguez und Tobey Maguire zu seinen Gästen zählte, eine Menge mediales Aufsehen.

Stellt man dann noch eine Verbindung zu hochrangigen russischen Mafiosi her, hat man die perfekte Geschichte für eine sensationelle Überschrift.

In Wirklichkeit jedoch hat die Cosa Nostra oder einfacher gesagt, die Mafia, schon seit Ewigkeiten ihre Finger im Glücksspiel, in den Casinos und in Las Vegas.

Zum großen Teil wurde Las Vegas mit Mafiageldern gebaut, und viele der durch Darlehen der Mafia errichteten Casinos sollten den Einfluss der Organisation stärken und für dauerhafte Einnahmen sorgen.

Las Vegas ist berühmt für seine früheren Verbindungen zur Mafia, doch selbst um moderne Casinos wie in Macao ranken sich Gerüchte, dass es Verbindungen zu den Triaden gebe – organisierte Banden, die das chinesische Äquivalent zur Mafia darstellen.

Die Triaden kämpfen seit Längerem um die Rechte an den Pferdewetten, die in den Casinos von Macao enorme Gewinne erzeugen.

Die tatsächliche Geschichte der Mafia und der Casinos spielte sich aber in Las Vegas ab, wobei etliche amerikanische Mafiagrößen und einige Berühmtheiten wie Frank Sinatra eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Las Vegas zur weltweiten Glücksspielmetropole spielten.

Prohibition als Türöffner

Aktiv war die amerikanische Mafia schon im 19. Jahrhundert, doch so richtig mächtig wurde sie erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei spielte die Prohibition eine wichtige Rolle.

Die Mafia konnte förmlich Geld drucken, indem sie während der Prohibition illegal Alkohol herstellte und verkaufte. Dadurch vergrößerte sie ihr Kapital und ihren Einfluss und konnte schließlich in anderen lukrativen Bereichen expandieren.

Gemeint sind hier Prostitution, Leihgeschäfte, Drogenhandel und Sportwetten.

Mafiagrößen wie Meyer Lansky und Bugsy Siegel engagierten sich in den 1930er- und 1940-Jahren stark im Casinogeschäft.

Dazu gehörten auch legale Casinos in Kuba, die Castro, nachdem er in der kubanischen Revolution die Macht errunge hatte, wie alle anderen amerikanischen Investitionen verbot und aus dem Land jagte.

Danach konzentrierten die beiden Männer sich auf Las Vegas, wo die Möglichkeit bestand, sich auf legale Weise erneut ins Casinogeschäft einzumischen.

Siegel wird ermordet, Lansky übernimmt

Siegel überzeugte mehrere Bandenchefs, in das Flamingo von Las Vegas zu investieren, kam aber nie dazu, die Früchte seiner Arbeit zu ernten.

Vielmehr verlor er bei diesem Projekt einen Haufen Geld, und Gerüchten zufolge führte das indirekt zu seiner Ermordung in Beverley Hills im Jahr 1947.

Lansky und andere übernahmen daraufhin das Geschäft, das rasch profitabel wurde und damit andere Mafiosi in das wachsende Spielermekka in der Wüste lockte.

Noch 20 Jahre lang war Lansky am Flamingo beteiligt und spielte eine entscheidende Rolle bei der Machtübernahme der Mafia in Las Vegas.

Letztlich ging die Macht von New Yorker Banden, die in Las Vegas ihr Geschäft aufgezogen hatten, an mehrere Mafiosi aus dem Mittleren Westen (vor allem Chicago) über. In den 1950er- und 1960-Jahren, als die Mafia in Sin City am mächtigsten war, spielten diese Männer bei der weiteren Entwicklung von Las Vegas eine wichtige Rolle.

Idealer Ort für Geldwäsche

Casinos boten nicht nur durch ihren Geschäftsbetrieb potentielle Gewinne, sondern waren auch eine perfekte Methode, Geld aus anderen illegalen Aktivitäten zu waschen.

Die Verbindungen der Mafia zu Gewerkschaften und Baufirmen brachten ihr in praktisch jedem Geschäftsbereich der Casinoindustrie von Las Vegas Gewinne ein, darunter natürlich Schutzgelder und andere Erwerbsquellen.

In dieser Zeit hatten das Flamingo, das Aladdin, das Circus Circus, das Desert Inn, das Dunes, das Riveria, das Sands und das Tropicana Verbindungen zur Mafia.

In den späten 1970er Jahren stand praktisch jedes Casino in Las Vegas irgendwie mit der Mafia in Verbindung, ehe der vermehrte Gesetzesvollzug schließlich dafür sorgte, dass die Mafia aus der Stadt verschwand.

Die Mafiosi der 1940er- und 1950-Jahre, die Las Vegas erst ermöglichten, würden die Stadt heute praktisch nicht wiedererkennen.

Heute gehören die meisten Casinos in Las Vegas großen börsennotierten Firmen, die sich darum kümmern, ihre Investoren mit attraktiven Kosten-Nutzen-Verhältnissen und Ausschüttungen erfreuen – ein großer Unterschied zu der Wildweststimmung, die zu den Zeiten herrschte, als die Mafia Las Vegas regierte. 

Am nächsten kann man der Mafia heute in Las Vegas kommen, wenn man sich für 53 Dollar eine Besichtigung des Las Vegas Mob Museum leistet.

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