Casinos fürchten Google-Brille

15 Apr 2013 | 01:59 Autor: CasinoSpielen.de

Google will die Welt revolutionieren. Mal wieder. Dieses Mal versucht Google sich mit einer Brille, die Informationen aus dem World Wide Web ins Sichtfeld des Trägers einblendet. An sich eine klasse Idee, doch Casinos, Kinos und andere Zweige der Unterhaltungsbranche wollen die schicke Zukunftsbrille aus ihren Räumlichkeiten verbannen.

Google Glass ist eine gar nicht so hässliche Brille, die einen Miniaturcomputer enthält, der auf den Rahmen der Brille montiert ist. Die Informationen aus dem Internet werden im Sichtfeld des Nutzers eingeblendet. Der Rahmen enthält auch das Touchpad, über das das Gerät bedient werden kann.

Was für Technik-Freaks der nächste große Meilenstein ist, ist für Datenschützer und viele Unternehmen der Supergau. In den Vereinigten Staaten sind es Bars und Strip Clubs, die es auf die Datenbrille abgesehen haben.

So könnten Träger der Brille aus diesen Etablissements verbannt werden, da man um die Privatsphäre der anderen Gäste fürchtet. Der Betreiber eines Strip Clubs sagte, dass man diese Brillenträger genau so behandeln wird, wie jemanden, der heimlich die Stripperinnen filmt. Kurz: Rausschmiss.

Doch auch Casinos haben so ihre Bedenken gegen die Internet-Brille. Sie könnte Betrügern dabei helfen, mit unfairen Mitteln ein Spiel für sich zu entscheiden. Auch die Möglichkeit, nahezu unbemerkt zu fotografieren und zu filmen, finden die Casino-Bosse wenig berauschend.

Ein Sprecher der MGM Resorts, zu denen unter anderem das MGM Grand Casino in Las Vegas gehört, sagte dazu, dass es schon jetzt verpönt sei, innerhalb der Casinos zu fotografieren.

„Diensthabende Sicherheitsbeamte weisen die Gäste darauf hin, die Privatsphäre der anderen Gäste zu respektieren und keine Bilder im Casino zu machen. (...) Dieses neue Produkt stellt für uns keine Herausforderung dar; schon seit Jahren sind Kugelschreiber-Kameras und andere winzige Geräte im Umlauf.“

Ebenfalls nicht willkommen sind Google Glass Träger auch in den Kinos. Die Regal Entertainment Group, eine der größten Kino-Ketten in den USA, erklärte, dass in ihren Kinos keine Aufnahmegeräte erlaubt seien.

Man will nicht, dass die neuesten Blockbuster spielend leicht mit der Datenbrille von Google aufgenommen und dann auch noch fix ins Internet geladen werden können.

Noch bevor die Brille, die für $ 1.500 das Stück zu haben ist, überhaupt richtig im Umlauf ist, muss sie Gegenwind hinnehmen. Trotzdem: für Technik-Freaks, die sich das Gadget gönnen, dürfte es trotzdem ein großer Spaß sein, mit der Brille die Welt zu erkunden und real mit virtuell zu verbinden.

Ceasars Palace verbietet Google-Brille

Viele Menschen sind ganz gespannt auf die neue Google Glass Brille und brennen darauf, sie auszuprobieren. Bei der nächsten Reise nach Las Vegas sollten Sie die Brille ab lieber Zuhause lassen.

Google Glass ist eine Art Brille, die Informationen und Daten auf dem Display vor Ihren Augen erscheinen lässt. Die Prototypen der Datenbrille wurden bisher nur für Entwickler freigegeben, aber die Anwendungen sind so konzipiert, dass Benutzer auf einfache Weise Fotos machen, Videos aufnehmen und Informationen und Daten ganz einfach über eine Sprachsteuerung aufrufen können.

Während Geeks auf der ganzen Welt über die Möglichkeiten der Google-Brille jubeln, nehmen die Casinos der Welt eine ganz andere Haltung ein. Das Ceasars Palace Casino in Las Vegas ist das erste, das seinen Gästen verbietet, die Brille während des Glücksspiels zu tragen.

„Die Glücksspiel-Vorschriften in Nevada (und auch die in anderen Staaten) verbieten die Verwendung von Computern oder Aufnahmegeräten während des Glücksspiels. Deshalb können wir unseren Gästen beim Glücksspiel nicht erlauben, Google Glass zu tragen“, so die offizielle Antwort des Casinos gegenüber der Website TV Verge.

Dieser Schritt ist nicht gerade eine Überraschung, da die meisten Casinos jede Form von Kameras oder andern Aufnahmegeräten in den Spielbereichen verbieten. Es bleibt wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Casinos in den USA und auf der ganzen Welt einen ähnlichen Schritt bezüglich Google Glass machen werden.

Casino-Betrüger versuchen schon seit Jahrzehnten mit  Hilfe von Kameras, Mini-Computer und ähnliche Techniken einen Vorteil gegenüber der Bank herauszuschlagen. Einer der ersten Blackjack-Betrüger verwendete einen am Körper befestigten Computer mit Kippschaltern, die in den Schuhen versteckt waren.

In den vergangenen Jahren wurden einige Roulette-Betrüger-Banden enttarnt, die heimlich Aufnahmen des Roulette-Kessels und der Kugel machten. Die Daten stellten sie Mittätern zur Verfügung, die daraus errechnen konnten, wo die Kugel am Ende wahrscheinlich landen würde.

Diese Betrugsmethoden sind keine Gewinngarantie, die erfolgreichen unter ihnen geben den Betrügern aber einen Vorteil von 5 % gegenüber der Bank. Genug, um sich für die Betrüger im Erfolgsfalle in Millionenhöhe auszuzahlen.

Es ist noch früh für Google Glass, aber es könnten trotzdem schnell Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre entstehen, weshalb auch einige Bars und Clubs dabei sind, die Google-Brille zu verbieten, da die anderen Gäste vermutlich nicht gerne so unauffällig beim hemmungslosen Feiern gefilmt werden möchten, nur um die Peinlichkeiten womöglich nur wenige Minuten später bei YouTube zu finden.

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