Online Craps
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Online Craps

Craps besitzt eine lange Tradition und gehört insbesondere in den USA zu den beliebtesten Formen des Glückspiels. Setzte in den frühen Jahren überwiegend ein Spieler (Shooter) einen bestimmten Betrag gegen andere Spieler (Faders), genießt Craps heute vor allem deshalb in den Live und Online Casinos größte Popularität, weil der Shooter nur noch gegen die Bank spielt.

Inhaltsverzeichnis

Regeln

Lassen Sie sich nicht durch das komplex erscheinende Regelwerk abschrecken. Craps ist bei weitem nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick erscheint. Nach nur wenig Online- oder Offline Erfahrung werden Sie erleben, wie schnell Sie die unterschiedlichen Spiel- und Wettoptionen  durchschauen, und Craps Sie mit dem Virus der Leidenschaft infiziert.

Grundsätzlich wird bei Craps zwischen Straßen-Craps (die Spieler spielen untereinander) und Casino-Craps (die Spieler spielen gegen die Bank) unterschieden. Beiden ist gleich, dass mit 2 Würfeln gespielt wird, die nicht mit einem Becher sondern mit der Hand gegen die Wand geworfen werden.

Da Casino-Craps heute die beliebteste Variante in den Casinos ist und die Online-Variante nur marginal von Casino Craps abweicht, beschränken wir uns in dieser Beschreibung auf das immer noch sehr umfangreiche Regelwerk von Casino Craps.

Selbst im Casino Craps ist das Wettangebot nicht einheitlich und kann je nach Casino oder Plattform von den unten aufgeführten Wettangeboten leicht abweichen.

Die Basis für Casino Craps bildet der Spielplan auf dessen Filz (Live Casino) sämtliche Wettmöglichkeiten aufgedruckt sind.

Craps Tisch Layout

Im Casino Craps wetten die Spieler nicht untereinander, sondern auf den Wert der Würfel gegen die Bank. Der Spieler, der würfelt, wird als Shooter bezeichnet. Jeder Spieler am Tisch kann während des Spielverlaufs seine Chance erhalten, den Würfel zu werfen. Die Würfel werden im Anschluss an jede Runde im Uhrzeigersinn weitergegeben. Sollte keiner der Mitspieler selber würfeln wollen, übernimmt dieses die Bank.

Vor seinem Wurf ist der Shooter verpflichtet einen Line-Einsatz machen (entweder auf der Pass-Line oder der Don't-Pass-Line). Alle anderen Spieler am Tisch haben nun ebenfalls die Möglichkeit, ihre Einsätze zu platzieren. Der Shooter beginnt die Runde, indem er die Würfel gegen die gegenüberliegende Wand des Tischs wirft. Der erste Wurf in einer Craps Runde wird nach den Craps Regeln Come-Out Wurf genannt.

Der Come-Out Wurf

Zeigt der Come-Out Wurf eine 7 oder 11, gewinnt die Pass-Line Einsatz und der Don't-Pass Einsatz verliert. Dieses Szenario beendet die Runde.

Zeigt der Come-Out Wurf eine 2 oder 3, verliert die Pass-Line und der Don't-Pass Einsatz gewinnt.

Zeigt der Come-Out Wurf eine 12, wird dieses als Unentschieden gewertet und die Einsätze des Shooters bleiben unberührt.

Zeigt der Come-Out Wurf eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, wird diese bestimmte Nummer zum Punkt (come point) des Shooters. Für jeden erkennbar, markiert der Dealer diesen come point mit einem Puck auf dem Tisch (z.B. die 6). Der Shooter muss nun solange werfen bis er diese Punktezahl (in unserem Beispiel eine 6)  oder eine 7 wirft. Gelingt es dem Shooter vor der 7 diese 6 zu werfen gewinnen alle Spieler, die auf die Pass-Line gesetzt haben und die Spieler, die auf Don't-Pass wetteten, verlieren. Analog dazu wirft der Shooter eine 7 vor seinem come point, dann verlieren die Pass-Line-Einsätze und die Don't-Pass-Einsätze gewinnen.

Online – und Casino Craps

Die anfänglichen Bedenken, dass sich Craps in den Online Casinos erfolgreich umsetzen lässt, erwiesen sich als Irrtum.

Gesellschaftlicher Mittelpunkt und emotionaler Hotspot zu sein, sind einzigartige atmosphärische Reize, mit denen Craps in den Casinos neben den Spielern auch stets eine Vielzahl von Schaulustigen anzieht. Diese Kulisse fehlt natürlich in Ihrem Online- Spiel. Alle anderen Aspekte und Standards von Craps konnten jedoch problemlos auf die Online-Casinos übertragen werden.

Gerade diejenigen, die eine lautstarke Atmosphäre und die intensive Beobachtung durch die Dealer (die jeden Handgriff genau registrieren) in ihrer Spielkonzentration stört, werden mit Online Craps nun stundenlang exzellent unterhalten. Ganz auf Flair brauchen Sie auch bei Online-Craps nicht zu verzichten. Eine ausgereifte Software lässt die Würfel wie in einem echten Casinos klingen, dazu verwöhnt eine anspruchsvolle Graphik.

Sparen Sie sich Zeit und Ärger und vertrauen Sie auf die Empfehlungen von Casinospielen.de. Wir haben die besten Craps Online Angebote in Internet für Sie ausgesucht.  Lehnen Sie sich genussvoll in ihren Sessel zurück, und erleben Sie so den faszinierenden Nervenkitzel von Craps mit höchstmöglichem Komfort.

Strategie

Das Glücksspiel Craps kann sehr einschüchtern sein für Anfänger.

Die Tabelle scheint endlos mit Wetten gefüllt zu sein, die Spieler schreien ständig irgendwelche Kommandos herum, und das Spiel ist immer zu schnell, um zwischendurch Fragen stellen zu können. Aber allen Anfängern sei gesagt: so schlimm ist es nicht.

Es gibt eine einzige fundamentale Wette, und zwar die “pass line” Wette, die fast jeder Spieler tätigt. Beim ersten Mal reicht es, diese Wette alleine zu kennen.

Nach und nach kann man, wenn man die Erfahrung dazu gesammelt hat, tiefer in die Materie gehen und mehr Wetten dem eigenen Repertoire hinzufügen.

Die Übung zahlt sich aus, denn Craps kann dadurch zu einem sehr kurzweiligen, nachhaltig unterhaltsamen Spiel werden.

Hausforteil

Craps hat, wie bereits erwähnt, viele unterschiedliche Wetten.

Manche lösen sich schon nach einem Wurf auf, andere brauchen mehrere.

Die Standarddefinition des Hausvorteils ist das Verhältnis von Verlust des Spielers zur ursprünglichen Wette.

Fast jeder, der Statistiken zum Glücksspiel verfasst, zählt auch die “Pushes” mit rein - also die Unentschieden.

Allerdings ist es beim Glücksspiel Craps so, dass es teilweise mehrere Würfe braucht, und es dem Spieler erlaubt ist, die Wette jederzeit zurückzuziehen, bis sie gewinnt oder eben verliert.

Sollten solche bedeutungslose Würfe, die das Resultat nicht beeinflussen, als Wettpush gelten?

Push bedeutet an dieser Stelle: die Wette ist weder gewonnen noch verloren. Verglichen mit anderen Glücksspielen, wäre es jedenfalls eine konsistente Handhabung. Man muss sich also entscheiden: sollte man diese bedeutungslosen Würfe im Hausvorteil einberechnen oder nicht?

Man kann es folgendermaßen machen:

1. Pro Wette (zählt den Push)

2. Pro aufgelöster Wette (zählt den Push nicht)

3. Pro Wurf (Hausvorteil pro aufgelöster Wette dividiert durch die durchschnittliche Zahl der Würfe)

Wer wissen will, ob sich eine Wette lohnt, und deshalb den Hausvorteil errechnet, sollte sich an die dritte Variante halten. Je niedriger der Wert der Rechnung, desto besser.

Geld-Management

Effizientes Geldmanagement ist unerlässlich, um erfolgreich Craps zu spielen, und nicht in die all Ihr Kapital und Ihre soziale Beziehungen zerstörende Sucht abzugleiten. Die beiden wichtigsten Faktoren für Craps Geld Management sind.

Fassen Sie einen Plan und entscheiden Sie vorher, mit welchem System Sie agieren wollen. Ansonsten besteht immer die Gefahr sich von einem „heißen Spieler“ mitreißen zu lassen und Wetten zu riskieren, die extrem hohe Bankvorteile besitzen.

Spielen Sie verantwortlich und wetten Sie ausschließlich, wenn Sie es sich leisten können auch zu verlieren. Versuchen Sie nur das Geld in Casino mitzunehmen, das Sie für Ihr Glücksspiel ausgeben wollen. Lassen Sie Ihre Kreditkarten und Debitkarten zu Hause und nehmen Sie keinen Casinokredit auf. Sollten Sie Ihren Einsatz verlieren, verlassen Sie umgehend das Casino.

Die Wetten im Craps

Wie viele geübte Spieler wissen, sind allen voran die Pass/Don’t Pass Wetten die besten auf dem Board.

Craps Tisch Layout

Wie man diese Wetten am besten spielt, worauf man achten sollte, welche man auf gar keinen Fall spielen darf und welche Nebenwetten auch lukrativ (und ohne Hausvorteil) sein können, dass wollen wir Wette für Wette aufschlüsseln, und zwar in der Reihenfolge, wie sie am besten gespielt werden sollten bzw. wie sie am wertvollsten sind (je weiter oben, desto geringer der Hausvorteil).

Die Pass-Wette

Craps, Die Pass-Wette

Der Pass ist die wichtigste Wette im Craps-Spiel. Fast jeder Spieler am Tisch wettet auf sie. Wer nur genau eine Wette im Craps verstehen will, sollte mit dieser beginnen.

Die Pass Wette wird auf die Pass-Linie gesetzt (dort, wo die schwarz laminiert markierte Stelle auf dem Tisch ist, auf der “off” steht). Wenn eine 7 oder 11 gewürfelt wird, bekommt man seine Wette direkt ausbezahlt. Wenn eine 2, 3, oder 12 gewürfelt wird, verliert man. Alle anderen Ergebnisse (4, 5, 8, 9 oder 10) werden “the point” genannt. Der Dealer wird die Markierung “off” auf die andere, weiße Seite umdrehen, auf welcher “on” steht, und platziert diese auf der entsprechenden Wertmarkierung auf dem Tisch (damit sich die Spieler daran erinnern können, welchen Wert der Point hatte). Dann wird der Shooter den Würfel werfen, bis er den Point trifft oder eine Sieben. Sollte die Sieben vor dem Point kommen, hat man verloren. Wer den Point zuerst trifft, bekommt seine Wette 1:1 ausgezahlt.

Nach der Come Out Roll sollte man keine Wette mehr auf Pass setze. Es ist zwar erlaubt, aber nicht empfohlen, denn ihr Wert schwindet nach der Come Out Roll.

The Odds

“The Odds” sind wie eine Nebenwette im Craps, die man machen kann, nachdem ein Point geworfen wurde.

Sie werden ausbezahlt, wenn der Point vor der Sieben gewürfelt wird. Die Wahrscheinlichkeiten bei den Odds sind exakt fair, was null Hausvorteil bedeutet. Spezifischer:

The Odds zahlen 2:1 bei Points von 4 und 10,

3:2 bei 5 und 9,

6:5 bei 6 und 8.

Um die Odds-Wette nach der Pass-Linie zu machen, muss man die Wette nur hinter die Pass-Linie Wette legen, außerhalb der Pass-Linie Region auf der Seite die einem selbst näher ist.

Weil die Wette Null Hausvorteil hat, kann der Spieler nur wenige Wetten im Verhältnis zu den Pass-Wetten abschließen. Die meisten Casinos erlauben so etwas wie eine “3-4-5x Odds”. Das bedeutet, der Spieler kann bis das Dreifache seiner Pass-Wette auf die Odds setzen nach einem Point von 4 oder 10, das Vierfache nach einer 5 oder 9 und das Fünffache nach einer 6 oder 8. Manche Casinos zahlen sogar mehr, 5x, 10x, 20x oder 100x Odds auf alle Points. Wer ein Casino sieht, dass so etwas wie 10x Odds vermarktet, kann hier also das Zehnfache seiner Passwette auf die Odds setzen.

Wem aber Comp-Punkte wichtig sind, der sollte aufpassen: die meisten Casinos zählen die Wetten der Odds nicht zu den Punkten, weil sie nicht von ihnen profitieren.

Craps, Don't Pass WetteDon’t Pass Wette

Die Don’t Pass Wette ist fast das genaue Gegenteil der Passwette.

Wenn der Come Out Roll eine 2 oder 3 ist, dann gewinnt man, eine 7 oder 11, und man verliert sofort. Eine 12 ist ein Push. Bei allen anderen Resultaten wird der Würfel weiter geworfen, bis der Point oder eine 7 das Ergebnis ist. Wenn die 7 zuerst kommt, gewinnt man, wenn der Point zuerst kommt, dann verliert man. Alle Gewinne zahlen gleichmäßig aus.

Ein Spieler, der auf die Don’t Pass Wette setzt, ist ein “falscher” Wetter, und gewinnt meistens dann wenn alle anderen verlieren (und umgekehrt). Wer diese Wette setzt, sollte sich also versteckt halten. Die anderen Spieler wollen sicherlich nicht beim Jubel zu hören, während sie selbst verlieren.

Laying The Odds

Diese Wette ist das genaue Gegenteil der anderen Odds, oder, genauer gesagt: eine Wette darauf, dass eine Sieben vor dem Point geworfen wird.

Es heißt “Taking the Odds”, wenn man auf den Point nach der Pass-Wette setzt. Es heißt “Laying Odds” wenn man gegen den Point nach einer Don’t Pass Wette setzt. In beiden Fällen sind die Wahrscheinlichkeiten fair und haben keinen Hausvorteil.

Laying the Odds gegen eine 4 oder 10 zahlt 1:2 aus,

gegen eine 5 oder 9 zahlt 2:3 aus,

gegen eine 6 oder 8 zahlt 5:6 aus.

Genauso wie bei “Taking Odds” ist die Menge, die man beim Laying Odds setzen darf, auf einen Multiplikator der Don’t Pass Wette begrenzt.

Beispielsweise: wenn das Casino 5x Odds erlaubt, dann darf man nur so hoch wetten, dass ein Gewinn nicht mehr als 5 mal so hoch wie die Don’t Pass Wette ist.

Im Fall der regulären 3-4-5x Odds, kann man bis zum Sechsfachen der Don’t Pass Wette nach jedem Point setzen, was in einem Gewinn von 3, 4 oder 5x der Don’t Pass Wette resultieren würde.

Craps, Don't Come und Come WettenCome, Don’t Come

Eine Come-Wette ist mathematisch äquivalent zur Pass-Wette.

Der einzige Unterschied liegt darin, dass sie gemacht wird, wenn es sich nicht um die Come Out Roll handelt. Der auf die Come-Wette folgende Wurf ist quasi der Come Out Roll für die Come Wette.

Wie bei Pass-Wetten, darf man die Odds nach einer Come-Wette setzen. Gewinne und Multiplikatoren für die Odds sind bei Pass und Come Wetten dieselben.

Craps, Place WettenPlace

In Craps sind die Zahlen 4,5,6,8,9 und 10 als Place-Zahlen bekannt.

Der Spieler muss auf eine dieser Zahlen setzen, und wenn sie vor einer Sieben geworfen werden, gewinnt die Wette. Place-Wetten sind wie Odds-Betten, nur dass keine Pass-Line Wette benötigt wird und dass sie nicht so viel auszahlen wie diese. Um genauer zu sein, Place-Wetten

auf die 6 und 8 zahlen 7:6,

auf 5 und 9 zahlen 7:5,

auf 4 und 10 zahlen 9:5.

Die besten Wahrscheinlichkeiten (bzw. der geringste Hausvorteil) liegen bei 6 und 8.

Place to Lose Wette

Place to Lose Wetten sind das Gegenteil von Place-Wetten.

Sie gewinnen bei einer 7 und verlieren bei den Zahlen, auf die man gewettet hat. Die Place To Lose Wette kommt nicht so häufig vor, meistens nur in Internetcasinos (oder Casinos in Australien und England).

Buy-Wette

Buy-Wetten sind wie Odds oder Place-Wetten, aber mit anderen Wahrscheinlichkeiten.

Das Konzept besteht darin, dass sie faires Geld ausbezahlen, wie die Odds-Wetten, aber man muss eine 5%-Kommission zahlen, um die Wette überhaupt platzieren zu dürfen (basierend auf dem Wetteinsatz). Diese Kommission wird nicht zurückbezahlt. In manchen Casinos wird die Kommission auf eine 4 oder 10 aber nur verlangt, wenn gewonnen wurde.

Wie erwähnt, sind Place- und Buy-Wette dasselbe, nur mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten. Hier ist eine Tabelle darüber, welche Wette man besser abschließen sollte (je nachdem, auf welche Zahl man wettet):

- 6 und 8: Place-Wette ist immer besser.
- 5 und 9: Place-Wette ist besser, außer wenn die Kommission bei Buy nur beim Gewinn gezahlt wird.
- 4 und 10: Buy ist immer besser.

Lay

Lay-Wetten sind wie “Laying the Odds” odre “Place to Lose”-Wetten, nur mit anderen Wahrscheinlichkeiten.

Das Konzept hier besteht daraus, dass zwar fair ausbezahlt wird - wie bei der Odds-Wette - aber man muss, wie bei der Buy-Wette, eine 5%-Kommission zahlen, um die Wette platzieren zu dürfen, und zwar auf den, Gewinnbetrag. Diese Kommission ist normalerweise nicht erstattungsfähig. In manchen Casinos wird die Kommission auf die 4 oder 10 aber nur gefordert, wenn man gewonnen hat.

Wie erwähnt, sind die Place to Lose und Lay-Wetten genau dasselbe, aber mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten. Je nachdem, auf welche Zahl man setzt, gibt es immer eine Wette, die sich eher lohnt:

- 6 und 8: Place to Lose ist immer besser.
- 5 und 9: Place to Lose ist immer besser, außer die Kommission beim Lay wird nur beim Gewinn gezahlt.
- 4 und 10: Lay ist immer besser.

Craps, Big 6 and 8 WettenBig 6 and 8

Die Big 6 and 8 Wetten sind exakt dasselbe wie die Place-Wette auf 6 und 8, außer dass sie sogar noch mehr Geld zahlen als 7:6.

Allerdings sind die Wahrscheinlichkeiten bei der Place-Wette viel, viel höher, sodass man diese Wette nicht abschließen sollte.

Hard Ways

Eine gerade Zahl mit der selben Zahl auf beiden Würfeln zu würfeln nennt man “the hard way”.

Der “easy way” ist es, eine gerade Zahl mit verschiedenen Zahlen auf dem Würfel zu würfeln.

Beispielsweise ist eine harte 8 ein Wurf mit 4-4, eine einfache 8 ein Wurf mit 2-6 oder 3-5.

Es gibt vier harte Wetten: auf die 4, 6, 8, und 10. Jede gewinnt wenn man eine spezifische Zahl auf dem harten Weg würfelt und verliert bei der 7 oder auf jeglichem einfachen Weg.

Eine harte 8 gewinnt bei 4 und 4 und verliert bei 7, 2-6 oder 3-5. Diese Wetten sind ziemlich riskant, aber sie zahlen besser aus als alles, was man bisher kennt.

Craps, Hard Ways WettenEine harte 6 und 8 zahlen 9:1 aus,

eine harte 4 und 10 zahlen 7:1 aus.

In Australien addieren sie sogar 0,5 auf alle harten Gewinne hinzu, 9,5 auf 6 und 8, 7.5 auf 4 und 10.

Put Bets

Im Craps kann der Spieler die Come Out Roll bei einer Pass- oder Come-Wette überspringen.

So eine späte Wette auf die Pass oder Come ist auch bekannt als “Put Wette”. Das Wertvolle beim Pass und Come liegt aber in der Come Out Roll, weshalb ein Überspringen nicht empfohlen wird. Der Hausvorteil steigt nämlich enorm, um genau zu sein liegt er bei 33.33% bei der 4 und 10, 20% bei der 5 und 9 und 9,09% bei der 6 und 8. Aber: man kann eine Put-Wette mit einer Odds-Wette kombinieren, und so bringt man den Hausvorteil wieder etwas runter. Hier die genaue Aufschlüsselung:

- 6 und 8: der Spieler muss eine Put-Wette mit einer 5x Odds Wette kombinieren, um den Hausvorteil einer Place-Wette zu erreichen (1,52%).
- 5 und 9: der Spieler muss eine Put-Wette mit einer 4x Odds Wette kombinieren, um den Hausvorteil einer Place-Wette zu erreichen (4%).
- 4 und 10: der Spieler muss eine Put-Wette mit einer 19x Odds Wette kombinieren, um den Hausovrteil einer Buy-Wette zu erreichen (1,67%), vorausgesetzt, die Kommission wird nur beim Gewinn gefordert. Wenn die Kommission immer gezahlt werden muss, muss der Spieler die Put-Wette mit einer 6x Odds Wette kombinieren, um dem 4,76%igen Hausvorteil zu entsprechen.

In Casinos, die eine 3-4-5x Odds-Wette oder schlechter anbieten, gibt es keinen Grund dafür, eine Put-Wette abzuschließen, denn man wird immer bessere Chancen bei einer Place- oder Buy-Wette haben.

Wetten “an” und “aus” schalten

Viele Wetten können entfernt oder kurzzeitig ausgeschaltet werden, und zwar jederzeit.

Das nennt man “turning bets on and off”. Alle Odds-Wetten, Place, Place to Lose, Buy, Lay und Hard-Ways-Wetten sind davon betroffen. Während diese Wetten temporär für einen Wurf ausgeschaltet werden können, sind einige von ihnen automatisch angeschaltet bei der Come Out Roll (außer, es wird etwas anderes verlangt). Hier sind die Regeln darüber, was an und aus ist bei der Come Out Roll.

- Odds bei Come-Wetten: aus
- Place-Wetten: aus
- Buy-Wetten: aus
- Odds bei Don’t Come Wetten: an
- Place to lose Wetten: an
- Lay: an
- Hard Ways: an in Las Vegas und aus in Atlantic City

Craps, Die Proposition-Wetten

Die Proposition-Wetten

Proposition-Wetten können entweder beim nächsten Wurf gewinnen oder verlieren.

Generell gesehen haben diese Wetten den höchsten Hausvorteil im Spiel, und Spieler, die nur ein bisschen Verstand haben, werden davon absehen, diese zu platzieren.

 

 

 

Die optimale Craps-Strategie

Die optimale Craps-Strategie ist ziemlich einfach.

Man sollte auf die Don’t Pass und Don’t Come-Wetten setzen und mit den maximalen Odds unterstützen.

Diese Strategie ist bekannt als “Playing the Dark Side”, weil die meisten Spieler genau andersherum setzen. Wer nicht so ein Opponent sein möchte, der kann natürlich auch mit den anderen spielen und auf die Pass und Come-Wetten setzen, plus die vollen Odds spielen - es ist fast genauso gut.

- Die Spieler wechseln sich mit dem Werfen ab. Generell kann dieselbe Person so lange werfen, bis eine 7 kommt - sie kann aber auch die Würfel an die nächste Person abgeben.

- Man sollte definitiv die Regeln kennen, bevor man am Tisch sitzt, besonders wenn es ein sehr beschäftigter Tisch ist. Die Dealer werden nicht immer die Zeit haben, alle Fragen zu beantworten.

- Craps hat eine eigene Sprache. Man lernt sie im Spiel. So etwas wie “Two way yo” bedeutet eine Wette auf 11, bei der die Hälfte für den Spieler und die andere für den Dealer ist.

- Wenn man die Würfel wirft, sollen sie an der anderen Seite des Tisches geworfen werden und von ihr wieder weg springen. Im Internetcasino ist das natürlich nicht so wichtig.

- Man sollte niemals auf die Ratschläge anderer Spieler hören, insbesondere diejenigen, die auf die Wetten in der Mitte setzen.

Hier noch mal eine kleine Zusammenfassung der Wetten beim Craps und ihrer Hausvorteile:

Schlechte Wetten

Bankvorteil für die schlechtesten Wetten:

Field - 5,6%

Big 6/Big 8 - 9,1%

Horn - 12,5%

Craps 2/Craps 12 - 13,9%

Any 7 - 16,7%

Gute Wetten bei Craps

Bankvorteil für die besten Wetten:

Pass - 1,41%

Don't pass - 1,36%

Come - 1,41%

Don't come - 1,36%

Geschichte

Etymologisch ist Geschichte immer eng mit Geschichten verbunden und dieses bewahrheitet sich auch, wenn man sich der Entstehungsgeschichte von Craps nähert. Wie bei vielen berühmten Glücksspielen sind sich die Spezialisten bezüglich ihres wahren Ursprungs uneinig, und so werden auch bei Craps Mythen und historische Fakten phantasievoll miteinander gemischt. Wir stellen Ihnen kurz die populärsten Theorien vor.

Craps GeschichteHazard

Dass Craps eng mit dem historischen Spiel Würfelspiel Hazard verknüpft ist, darüber sind sich die meisten Wissenschaftler einig. Nicht jedoch über den exakten Ursprung von Hazard, und noch weniger  weiß die Geschichtsschreibung, wer oder was Hazard genau so veränderte, dass es sich zu dem heutigen, seine Anhänger faszinierenden Craps weiter entwickelte.

Hazard selbst ist ein kompliziertes und raffiniertes, mittelalterliches Würfelspiel, das in den luxuriösen Londonern Spielclubs des 16. Jahrhunderts weit verbreitet war. Selbst englische Adlige und die königliche Familie zeichneten sich als leidenschaftliche Anhänger von Hazard aus, und nicht selten etablierte sich eine Würfelpartie zu einem opulenten gesellschaftlichen Ereignis.

Die verlockende Möglichkeit mittels eingearbeiteten Bleigewichten die Würfel leicht manipulieren zu können, gestaltete Hazard dazu bei Betrügern höchst lukrativ, und bildete den Anlass für manchen, auch tödlich endenden, Streit.

Ob der Ursprung von Hazard nun auf den englischen Kreuzritter Sir William of Tyre zurückgeht (während dieser 1125 n.Chr. die Burg Hazarth belagerte, vertrieben sich seine Ritter angeblich ihre Zeit mit Würfelspiel), oder sich von den arabischen Übersetzungen für Würfel àl zar´ bzw. `azzah´ ableitet, wird wohl eines der ungelösten Geheimnisse der Weltgeschichte bleiben.

Nach Einschätzungen der Historiker gelten aber die Franzosen als die weiteren Pioniere bei der Ausbildung zu Craps. Sie lernten Hazard in London kennen, nahmen die Idee mit nach Frankreich und spielten es anschließend mit angepassten Regeln in Louisiana, was mit zu der herausragenden Beliebtheit von Craps in den USA führte. Das `Crabs´ im französischen - einen Wurf mit 2 Würfeln, der bei Hazard verliert – bezeichnet, scheint diese Theorie zu bestätigen.

Sicher dagegen ist, dass der  New Yorker Würfelhersteller John Will die Normen von Craps veränderte und als der Vater des modernen Craps gilt. 1907 revolutionierte er die Regeln, in dem er den Craps-Spielern ermöglichte auf richtig oder falsch zu setzen. Dadurch, dass der Spieler nun für oder gegen den Werfer setzen konnte, war es erstmals in der  Geschichte des Craps nicht mehr relevant, ob gezinkte Würfel benutzt wurden oder nicht. Diese Minimierung der Betrugsmöglichkeiten verhalf dazu, dass sich eine unbezähmbar Spiellust nach Craps von den Riverboats auf die amerikanischen Casinos ausdehnte.

Römer

Alte römische Würfel

Gerne greift man bei geschichtlichen Ableitungen auch auf die „alten Römer“ zurück. So wundert es nicht, dass einige Spielhistoriker den Ursprung für Craps in einem Würfelspiel der römischen Soldaten sehen. Würfelspiele waren in der römischen Antike in allen sozialen Schichten sehr geschätzt. Dass aber das heutige Craps wirklich von geschnitzten Würfeln aus Schweineknochen abstammt, welche die Soldaten auf ihren Schildern rollten, gehört (auf die Sicherheit ihres Wahrheitsgehalts bezogen) eher in den Bereich der Mythen.

Heute

Nach einem kurzen Zwischentief in den 1990er lockt Craps heute wieder eine Vielzahl von Gamblern an. Die erweiterten technologischen Features und schnelleren Datenübertragungen garantieren dazu gerade Online auch für die Zukunft einen ungetrübten Spielspaß.

Mythen

Martingale

Vergleichbar mit Roulette ist auch Craps ein Spiel ohne Gedächtnis, das heißt, jeder neue Wurf ist von den vorhergehenden völlig unabhängig. Natürlich ist es verlockend bei einem Spiel mit so minimiertem Hausvorteil sich mit Strategien auseinanderzusetzen, die auch beim Roulette sehr populär sind. Mittels der Martingale-Strategie bei Verlust permanent seinen Einsatzes zu verdoppeln, garantiert niemals einen Gewinn sondern gefährdet nur ihr Craps Geld Management.

Sharpshooter

Sharpshooter werden Spieler genannt, die den Würfel so halten und werfen, dass die Würfel die hintere Wand des Caps Tisches rammen, statt gegen diesen zu springen. Dass auf diese Weise eine Kontrolle und Bestimmung der Zahl möglich ist, gehört eindeutig in den Bereich der  Mythen.

Glossar

„Snake Eyes“, „Fever Five“, „Hard Four”, “Easy Six”; kaum ein Glücksspiel ist so mit blumigen Spezialbegriffen (die all in der englischen Originalversion genutzt werden) ausgeschmückt wie Craps.

Damit Sie (insbesondere in Amerika) nicht gleich als blutiger Anfänger geoutet werden, unser Glossar mit den wichtigsten Fachbegriffen, die sie auch sprachlich zu einem Craps-Profi reifen lassen.

Ace - Sie wetten, dass der nächste Wurf eine 2 ergibt (2 Einsen).

Ace-Ace-Deuce - Sie wetten, dass der nächste Wurf eine 2 oder 3 ergibt.

Ada from Decatur - Slang Ausdruck für die Zahl 8 beim Craps.

Any Craps - Sie wetten, dass der nächste Wurf eine 2, 3 oder 12 ergibt.

Any Seven - Sie wetten, dass der nächste Wurf eine 7 ergibt. Auszahlung ist 4:1.

Back Line - Eine andere Bezeichnung für die Don't Pass Linie.

Bet the Dice to Win - Eine Wette auf die  Pass Line platzieren.

Big Dick/Big John - Slang Ausdruck für die Zahl 10 beim Craps.

Big 6 - Die Wette beim Craps, dass die 6 gewürfelt wird, bevor die 7 fällt.

Big 8 - Die Wette beim Craps, dass die 8 gewürfelt wird, bevor die 7 fällt.

Big Red - Jede Wette auf die 7.

Box Cars - Wetten auf die 12 (2 Sechsen).

Box person - Der Chefdealer beim Craps.

Buffalo - Wetten auf jedes Hard Way und jede 7.

C and E - Wette, dass der nächste Wurf 2,3,12 oder 11 sein wird.

Cheques - Anderer Ausdruck für Chips.

Cold Dice - Slang Ausdruck, der anzeigt, dass niemandem gelingt den Point erneut zu werfen.

Coloring Up - Der Dealer fragt Sie, ob Sie ihre kleinen Chips nicht gegen größere eintauschen möchten. Ein Hinweis, höhere Beträge zu wetten.

Come-Out-Roll - Erster Wurf in einer Wettrunde. Er bestimmt den Come Point für die Pass und Don´t Pass Linie Wetten.

Come Point - Der Come Point sind jene Augenzahlen, die bei der Come Out Roll geworfen werden und können 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 sein.

Craps - Die Zahlen 2, 3 und 12.

Eye in the Sky - Kameraüberwachung in den Casinos.

Fever - Die Zahl 5 beim Craps.

Field Bet -  Wetten auf 2, 3, 4, 9, 10, 11 oder 12.

Front Line - Anderer Ausdruck für Pass Line Wetten.

Hardway -  Wetten auf ein Doppel, das insgesamt 4, 6, 8 oder 10 als Summe ergibt. Beide Würfel zeigen die gleiche Zahl.

Hi-Lo -  Wette, dass der nächste Wurf eine 2 oder ein 12 ergibt. Auszahlung ist 30:1.

Horn Bet: Bei einer Horn Bet setzt man, dass eine 2, 3, 11 oder 12 beim nächsten Wurf erscheint

Little Joe - Die Zahl 4 beim Craps.

Line Bet - Andere Bezeichnung für eine Pass Line oder Don't Pass Wette.

Marker - Ein anderer Ausdruck für den Puck mit dem der Point des Shooters markiert wird.

Midnight -  One Roll Wette, dass der nächste Wurf eine 12 ergibt. Auszahlung ist 30:1

Natural - Ein anderer Ausdruck für einen Wurf von 7 oder 11 auf dem Eröffnungs-Wurf. (Natural Seven oder natural Eleven)

Mop - Technisches Hilfsmittel mit dem der Dealer die Einsätze verschiebt.

Past Posting - Der Versuch während die Würfel schon rollen, noch eine Wette zu platzieren.

Payout - Das gewonnene Geld.

Parley - Sie erhöhen Ihre Wette, normalerweise verdoppeln.

Place Bet -  Bei dieser Wette kann man auf eine einzelne Nummer setzen, also auf die 4, 5, 6, 8, 9 oder 10. Gewinner wird man, wenn eine dieser Zahlen vor einer 7 geworfen wird.
Point - Die Point sind jene Augenzahlen, die bei der Come Out Roll geworfen werden und können 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 sein.

Press -  Eine bestehende Wette erhöhen.

Right Bettor - Spieler die auf die Pass Line wetten.

Seven Out - Eine Sieben wird gewürfelt bevor der Point (Punkt) gemacht wird. Bevor die Point-Zahl wiederholt wird, ist der nächste Spieler an der Reihe und wird der Shooter.

Shooter - Spieler der die Würfel wirft.

Skinny McKinney -  Die Zahl 7 beim Craps.

Snake Eyes - Die Zahl 2 beim Craps.

Square Pair - 2 Mal die Vier.

Three-Way-Craps - Mehrfach-Wette von drei Einheiten, mit einer Einheit auf 2, einer Einheit auf 3 und einer Einheit auf 12.

Toke -  Trinkgeld für den Dealer.

Trey - Die Zahl 3 beim Craps.

Winner Winner Chicken Dinner -  Wird von dem Dealer manchmal gerufen, nachdem der Shooter gerade geworfen hat.

Whirl - Mit dem gleichen Betrag noch einmal wetten, dass der nächste Wurf eine 2, 3, 7, 11 oder 12 wird.

Working - Hinweis des Dealers, dass einige Ihrer Wetten, bei dem nächsten Wurf  hochriskant sind.

Wrong Bettor - Ein Spieler, der ausschließlich Don't Pass setzt.

Yo - Slang Ausdruck für die 11.

Yo 11 or Yo Eleven - Eine One-Roll Bet auf die 11. Auszahlung ist 15:1.

Literatur

 

Craps A Smart Shooters Guide, Sprache: Englisch

 

Autor: Thomas Midgley

 

 

Beat the Craps Table, Sprache: Englisch

 

Autor: Martin Jensen

 

 

The Gambling Times Guide to Craps, Sprache: Englisch

 

Autor: N. B, Jr. Winkless

 

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