Online Craps - Regeln und Strategie
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Online Craps - Regeln und Strategie

Craps besitzt eine lange Tradition und gehört insbesondere in den USA zu den beliebtesten Formen des Glückspiels. Setzte in den frühen Jahren überwiegend ein Spieler (Shooter) einen bestimmten Betrag gegen andere Spieler (Faders), genießt Online Craps heute vor allem deshalb in den Live und Online Casinos größte Popularität, weil der Shooter nur noch gegen die Bank spielt.

Regeln

Lassen Sie sich nicht durch das komplex erscheinende Regelwerk abschrecken. Online Craps ist bei weitem nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick erscheint. Nach nur wenig Online- oder Offline Erfahrung werden Sie erleben, wie schnell Sie die unterschiedlichen Spiel- und Wettoptionen  durchschauen, und Craps Sie mit dem Virus der Leidenschaft infiziert.

Grundsätzlich wird bei Craps zwischen Straßen-Craps (die Spieler spielen untereinander) und Casino-Craps (die Spieler spielen gegen die Bank) unterschieden. Beiden ist gleich, dass mit 2 Würfeln gespielt wird, die nicht mit einem Becher sondern mit der Hand gegen die Wand geworfen werden.

Da Casino-Craps heute die beliebteste Variante in den Casinos ist und die Online-Variante nur marginal von Casino Craps abweicht, beschränken wir uns in dieser Beschreibung auf das immer noch sehr umfangreiche Regelwerk von Casino Craps.

Selbst im Casino Craps ist das Wettangebot nicht einheitlich und kann je nach Casino oder Plattform von den unten aufgeführten Wettangeboten leicht abweichen.

Die Basis für Casino Craps bildet der Spielplan auf dessen Filz sämtliche Wettmöglichkeiten aufgedruckt sind.

Online Craps Tisch Layout

Im Casino Craps wetten die Spieler nicht untereinander, sondern auf den Wert der Würfel gegen die Bank. Der Spieler, der würfelt, wird als Shooter bezeichnet. Jeder Spieler am Tisch kann während des Spielverlaufs seine Chance erhalten, den Würfel zu werfen. Die Würfel werden im Anschluss an jede Runde im Uhrzeigersinn weitergegeben. Sollte keiner der Mitspieler selber würfeln wollen, übernimmt dieses die Bank.

Vor seinem Wurf ist der Shooter verpflichtet einen Line-Einsatz machen (entweder auf der Pass-Line oder der Don't-Pass-Line). Alle anderen Spieler am Tisch haben nun ebenfalls die Möglichkeit, ihre Einsätze zu platzieren. Der Shooter beginnt die Runde, indem er die Würfel gegen die gegenüberliegende Wand des Tischs wirft. Der erste Wurf in einer Craps Runde wird nach den Craps Regeln Come-Out Wurf genannt.

Der Come-Out Wurf

Zeigt der Come-Out Wurf eine 7 oder 11, gewinnt die Pass-Line Einsatz und der Don't-Pass Einsatz verliert. Dieses Szenario beendet die Runde.

Zeigt der Come-Out Wurf eine 2 oder 3, verliert die Pass-Line und der Don't-Pass Einsatz gewinnt.

Zeigt der Come-Out Wurf eine 12, wird dieses als Unentschieden gewertet und die Einsätze des Shooters bleiben unberührt.

Zeigt der Come-Out Wurf eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, wird diese bestimmte Nummer zum Punkt (come point) des Shooters. Für jeden erkennbar, markiert der Dealer diesen come point mit einem Puck auf dem Tisch (z.B. die 6). Der Shooter muss nun solange werfen bis er diese Punktezahl (in unserem Beispiel eine 6)  oder eine 7 wirft. Gelingt es dem Shooter vor der 7 diese 6 zu werfen gewinnen alle Spieler, die auf die Pass-Line gesetzt haben und die Spieler, die auf Don't-Pass wetteten, verlieren. Analog dazu wirft der Shooter eine 7 vor seinem come point, dann verlieren die Pass-Line-Einsätze und die Don't-Pass-Einsätze gewinnen.

Online- und Casino Craps

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Die anfänglichen Bedenken, dass sich Craps in den Online Casinos erfolgreich umsetzen lässt, erwiesen sich als Irrtum.

Gesellschaftlicher Mittelpunkt und emotionaler Hotspot zu sein, sind einzigartige atmosphärische Reize, mit denen Craps in den Casinos neben den Spielern auch stets eine Vielzahl von Schaulustigen anzieht. Diese Kulisse fehlt natürlich in Ihrem Online-Spiel. Alle anderen Aspekte und Standards von Craps konnten jedoch problemlos auf die Online-Casinos übertragen werden.

Gerade diejenigen, die eine lautstarke Atmosphäre und die intensive Beobachtung durch die Dealer (die jeden Handgriff genau registrieren) in ihrer Spielkonzentration stört, werden mit Online Craps nun stundenlang exzellent unterhalten. Ganz auf Flair brauchen Sie auch bei Online-Craps nicht zu verzichten. Eine ausgereifte Software lässt die Würfel wie in einem echten Casinos klingen, dazu verwöhnt eine anspruchsvolle Graphik.

Sparen Sie sich Zeit und Ärger und vertrauen Sie auf die Empfehlungen von CasinoSpielen.de. Wir haben die besten Craps Online Angebote in Internet für Sie ausgesucht. Lehnen Sie sich genussvoll in ihren Sessel zurück, und erleben Sie so den faszinierenden Nervenkitzel von Craps mit höchstmöglichem Komfort.

Geschichte

Etymologisch ist Geschichte immer eng mit Geschichten verbunden und dieses bewahrheitet sich auch, wenn man sich der Entstehungsgeschichte von Craps nähert. Wie bei vielen berühmten Glücksspielen sind sich die Spezialisten bezüglich ihres wahren Ursprungs uneinig, und so werden auch bei Craps Mythen und historische Fakten phantasievoll miteinander gemischt. Wir stellen Ihnen kurz die populärsten Theorien vor.

Hazard

Craps GeschichteDass Craps eng mit dem historischen Spiel Würfelspiel Hazard verknüpft ist, darüber sind sich die meisten Wissenschaftler einig. Nicht jedoch über den exakten Ursprung von Hazard, und noch weniger  weiß die Geschichtsschreibung, wer oder was Hazard genau so veränderte, dass es sich zu dem heutigen, seine Anhänger faszinierenden Craps weiter entwickelte.

Hazard selbst ist ein kompliziertes und raffiniertes, mittelalterliches Würfelspiel, das in den luxuriösen Londonern Spielclubs des 16. Jahrhunderts weit verbreitet war. Selbst englische Adlige und die königliche Familie zeichneten sich als leidenschaftliche Anhänger von Hazard aus, und nicht selten etablierte sich eine Würfelpartie zu einem opulenten gesellschaftlichen Ereignis.

Die verlockende Möglichkeit mittels eingearbeiteten Bleigewichten die Würfel leicht manipulieren zu können, gestaltete Hazard dazu bei Betrügern höchst lukrativ, und bildete den Anlass für manchen, auch tödlich endenden, Streit.

Ob der Ursprung von Hazard nun auf den englischen Kreuzritter Sir William of Tyre zurückgeht (während dieser 1125 n.Chr. die Burg Hazarth belagerte, vertrieben sich seine Ritter angeblich ihre Zeit mit Würfelspiel), oder sich von den arabischen Übersetzungen für Würfel àl zar´ bzw. `azzah´ ableitet, wird wohl eines der ungelösten Geheimnisse der Weltgeschichte bleiben.

Nach Einschätzungen der Historiker gelten aber die Franzosen als die weiteren Pioniere bei der Ausbildung zu Craps. Sie lernten Hazard in London kennen, nahmen die Idee mit nach Frankreich und spielten es anschließend mit angepassten Regeln in Louisiana, was mit zu der herausragenden Beliebtheit von Craps in den USA führte. Das `Crabs´ im französischen - einen Wurf mit 2 Würfeln, der bei Hazard verliert – bezeichnet, scheint diese Theorie zu bestätigen.

Sicher dagegen ist, dass der  New Yorker Würfelhersteller John Will die Normen von Craps veränderte und als der Vater des modernen Craps gilt. 1907 revolutionierte er die Regeln, in dem er den Craps-Spielern ermöglichte auf richtig oder falsch zu setzen. Dadurch, dass der Spieler nun für oder gegen den Werfer setzen konnte, war es erstmals in der  Geschichte des Craps nicht mehr relevant, ob gezinkte Würfel benutzt wurden oder nicht. Diese Minimierung der Betrugsmöglichkeiten verhalf dazu, dass sich eine unbezähmbar Spiellust nach Craps von den Riverboats auf die amerikanischen Casinos ausdehnte.

Römer

Alte römische Würfel

Gerne greift man bei geschichtlichen Ableitungen auch auf die „alten Römer“ zurück. So wundert es nicht, dass einige Spielhistoriker den Ursprung für Craps in einem Würfelspiel der römischen Soldaten sehen. Würfelspiele waren in der römischen Antike in allen sozialen Schichten sehr geschätzt. Dass aber das heutige Craps wirklich von geschnitzten Würfeln aus Schweineknochen abstammt, welche die Soldaten auf ihren Schildern rollten, gehört (auf die Sicherheit ihres Wahrheitsgehalts bezogen) eher in den Bereich der Mythen.

Heute

Nach einem kurzen Zwischentief in den 1990er lockt Craps heute wieder eine Vielzahl von Gamblern an. Die erweiterten technologischen Features und schnelleren Datenübertragungen garantieren dazu gerade Online auch für die Zukunft einen ungetrübten Spielspaß.

Mythen

Martingale

Vergleichbar mit Roulette ist auch Craps ein Spiel ohne Gedächtnis, das heißt, jeder neue Wurf ist von den vorhergehenden völlig unabhängig. Natürlich ist es verlockend bei einem Spiel mit so minimiertem Hausvorteil sich mit Strategien auseinanderzusetzen, die auch beim Roulette sehr populär sind. Mittels der Martingale-Strategie bei Verlust permanent seinen Einsatzes zu verdoppeln, garantiert niemals einen Gewinn sondern gefährdet nur ihr Craps Geld Management.

Sharpshooter

Sharpshooter werden Spieler genannt, die den Würfel so halten und werfen, dass die Würfel die hintere Wand des Caps Tisches rammen, statt gegen diesen zu springen. Dass auf diese Weise eine Kontrolle und Bestimmung der Zahl möglich ist, gehört eindeutig in den Bereich der  Mythen.

Literatur

 

Craps A Smart Shooters Guide, Sprache: Englisch

 

Autor: Thomas Midgley

 

 

Beat the Craps Table, Sprache: Englisch

 

Autor: Martin Jensen

 

 

The Gambling Times Guide to Craps, Sprache: Englisch

 

Autor: N. B, Jr. Winkless

 




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