Neon-Polizeistaat – Teil 2

16 Okt 2011 | 12:19 Autor: CasinoSpielen.de

In den letzten 34 Jahren gab es nur eine Schießerei, in die die Polizei verwickelt war, die vom Untersuchungsrichter als nicht gerechtfertigt angesehen wurde.

Eine!

Das ist statistisch unmöglich.

Selbst Gott baut manchmal Scheiße. Seht euch zum Beispiel die Nase von Oscar Goodman an.

Es geht um Hunderte Untersuchungen von Schießereien, in denen die Polizei verwickelt war, und bis auf eine wurden alle als gerechtfertigt eingeschätzt. Das entspricht mehr als 99 Prozent, ein Wert, den ich als absoluten Beweis werte, dass die Polizisten in Las Vegas tun und tun lassen können, was sie wollen.

„Rex, wenn der Typ vor dem Laden den Anweisungen der Polizisten schnell genug Folge geleistet hätte, wäre er heute noch am Leben.“

Das mag sein, aber in diesem Land gilt nicht die Todesstrafe für jemanden, der „den Anweisungen der Polizisten nicht schnell genug Folge leistet“. Man kann Leute nicht dafür umbringen, dass sie die Egos anderer verletzen. Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem jeder, der nicht schnell und blind gehorcht, mit dem Tode bestraft wird. Mit einem solchen Denken verteidigt man Nordkorea und den Irak zu Zeiten eines Saddam Hussein.

„Aber, Rex, die Polizisten sind Helden. Sie riskieren für uns jeden Tag ihr Leben. Es sind Terroristen unterwegs, die nur darauf warten, den erstbesten Polizisten mit Kamelscheiße zu bewerfen. Jeden Morgen gehen Polizisten zur Arbeit und wissen nicht, ob sie abends wieder nach Hause kommen. Sie müssen sich vor all diesen Verrückten schützen, die sie jeden Tag umbringen wollen. Das würdest du nicht einen Tag aushalten!“

Stimmt in gewisser Weise. Ich könnte das nicht, denn sie ließen mich erst gar nicht. Mein Ergebnis beim Polizeitest wäre viel zu gut. Ich hätte sicher mehr als 27 von 50 Punkten. Ich glaube wirklich daran, dass den Leuten die Rechte zustehen, die ihnen die Verfassung verspricht. Ich kann unter Druck rationale Entscheidungen treffen und würde meine Stimme erheben, wenn einer meiner Kollegen die Menschen missbraucht, die zu schützen und denen zu dienen er geschworen hat. Deswegen gibt es in diesem Land keine einzige Polizei, die mich einstellen würde.

Obwohl ich nie als Polizist gearbeitet habe, habe ich schon in einem Polizeiwagen gesessen. Zugegeben, die Gegend war nicht gefährlich, aber zu keinem Zeitpunkt der Fahrt hatte ich das Gefühl, dass Polizist ein wirklich gefährlicher Beruf wäre.

Stattdessen dachte ich das Gegenteil.

Immer wenn jemand in Sichtweite kam, verlangsamten die Polizisten die Fahrt. In meinem ganzen Leben habe ich noch nicht so viel Höflichkeit erlebt.

Stellen Sie sich vor, wie jeder Ihnen die Vorfahrt überlässt und langsamer fährt, um Sie vorbeizulassen. Stellen Sie sich vor, dass jeder das optimale Verhalten an den Tag legt, wenn Sie auf die Bremse treten. Stellen Sie sich vor, dass Sie niemand anbettelt, bescheißt, beklaut oder übers Ohr haut. Stellen Sie sich vor, wie die meisten Leute Ihnen völlig unverdienten Respekt zollen. So sieht das Leben eines Polizisten in Wirklichkeit aus.

Es ist das Leben einer behüteten Bürgerschicht. Das Leben von Menschen, die vermutlich nie Unannehmlichkeiten oder Unhöflichkeit erleben. Alle anderen können nur hoffen, dass sie so gut und mit so viel Höflichkeit von der Öffentlichkeit behandelt werden wie ein durchschnittlicher Polizist.

Der Beruf ist nicht nur nicht besonders schwer, sondern auch nicht besonders gefährlich.

Ich habe im Internet ein wenig recherchiert und mir die Sterblichkeitsraten verschiedener Berufsgruppen angeschaut. Hier sind die gefährlichsten Berufe der USA, sortiert nach ihrer Gefahrenstufe:

  1. Fischer
  2. Holzarbeiter
  3. Piloten
  4. Stahlarbeiter
  5. Müllmänner
  6. Bauern
  7. Elektriker
  8. Fernfahrer
  9. Landarbeiter
  10. Bauarbeiter
  11. Polizisten
  12. Dachdecker
  13. Taxifahrer
  14. Feuerwehrleute
  15. Wartungsarbeiter

Es stimmt, jemand der Gemüse anbaut, stirbt eher bei der Arbeit als der freundliche Polizist von nebenan. Auch der Mann, der den Müll abholt, schwebt in größerer Gefahr. Der Fernfahrer, der Ihre Jacke transportiert, die Sie irgendwo bestellt haben, geht ein größeres Risiko für ihren guten Lebensstil ein als ein Polizist. Sogar Ihr Hausmeister ist mit einem ähnlichen Risiko konfrontiert.

Diese Rangliste widerspricht schlicht der Theorie, dass Polizisten mit der ständigen Angst leben müssen, „abends nicht nach Hause zu kommen“. Die Statistik untermauert nicht den weit verbreiteten Glauben, dass Polizisten aufgrund der größeren tödlichen Bedrohung „sich selbst schützen“ müssten.

Selbst wenn Polizisten bei der Arbeit sterben, werden sie sehr selten von einem Kriminellen erschossen. Die meisten Polizisten, die beim Dienst sterben, fallen – wie die meisten Durchschnittsbürger – einem Verkehrsunfall oder akuten gesundheitlichen Problemen zum Opfer.

Die Wahrnehmung, dass Polizisten täglich ihr Leben für Sie riskieren, ist lediglich ein Mythos. Einer von vielen Mythen, der bis zum Erbrechen wiederholt verbreitet wird. Dieser Mythos hat zum Zweck, Sie in blinde Zustimmung zu treiben und Ihnen ein Heldentum vorzugaukeln, das völlig unzutreffend ist. Die Erklärung, dass „Polizisten Angst hätten, ob sie abends noch nach Hause kommen“, ist eine Angst, die fast jeder männerdominierte Arbeiterberuf auf der gesamten Welt teilt, der statistisch weitaus gefährlicher ist.

Warum genießen Polizisten eine relativ hohe Sicherheit?                                           

Weil sie sich besser verteidigen können als andere. Polizisten haben Pistolen, Elektroschock-Waffen, Pfefferspray, kugelsichere Westen und viele weitere Hilfsmittel zur Verfügung. Sie haben Ausweise, Richter und Untersuchungskomitees, die ihr Recht schützen, andere aus irgendeinem Grund oder sogar gar keinem umzubringen. Sie und ich könnten uns glücklich schätzen, wenn uns ein solches Arsenal zur Verfügung stünde, das wir jeden Tag bei jedem Problem oder Missverständnis einsetzen könnten. Ich kann mir nichts vorstellen, das weniger Mut erfordert, als bis auf die Zähne bewaffnet in einem kugelsicheren Wagen die Rainbow Avenue entlang zu fahren und Strafzettel an Mütter in Minivans zu verteilen.

„Das kann schon sein, Rex, aber Verbrecher sind trotzdem schlechte Menschen. Glaubst Du nicht, dass Polizisten einen Vertrauensvorschuss haben sollten?!

Nein!

Ganz bestimmt nicht!

Man sollte der Obrigkeit nie einen Vertrauensvorschuss geben. Nie. Nichts könnte gefährlicher oder dümmer sein. Im Zweifel sollte man immer auf der Seite der Bürger sein, für die die Obrigkeit da ist.

Ein Irrtum ist dann nicht so schwerwiegend.

Ist ein Bürger vermutlich unschuldig, sind die Chancen, dass er letztlich schuldig gesprochen wird, viel höher als das knappe Prozent, das für die Polizei gilt. Im schlimmsten Fall wird der Verbrecher frei gesprochen und das Opfer erfährt keine Gerechtigkeit. Das ist zwar eine Tragödie, aber bei weitem das kleinere Übel.

Im Zweifel für einen skrupellosen Polizisten zu entscheiden, ist eine Katastrophe. Dieser Kerl hat einen Ausweis und die gesetzliche Macht, jeden festzunehmen. Ein schlechter Polizist kann deutlich mehr Schaden anrichten als ein Verbrecher, der insgeheim agieren muss. Polizisten genießen eine Menge Vertrauen, das sie sich weder verdienen noch unter Beweis stellen müssen. Solch uneingeschränkten Rückhalt hat ein Verbrecher nicht. Wer Macht und Vertrauen hat, befindet sich in der einzigartigen Lage, diese missbrauchen zu können und dabei eine Vielzahl von Opfern zu hinterlassen.

Zum Wohle der Menschenrechte muss im Zweifel immer die Annahme gelten, dass der Staat seine Grenzen überschritten hat. Bei einem Konflikt zwischen einem Bürger und einem Polizisten muss immer davon ausgegangen werden, dass der Bürger sich korrekt verhalten hat. Nimmt man dies dagegen für den Vertreter des Staates an, landet man in der Tyrannei und bei städtischen Geheimdienstlern, die als Richter, Geschworener und Scharfrichter fungieren.

Dies führt dazu, dass Bürger Angst haben, Verbrechen zu melden, weil sie jeden Kontakt mit der Polizei genauso fürchten wie den Kontakt mit einem Straßengangster.

Und es führt zu der Situation, in der sich viele Bürger von Las Vegas aktuell wiederfinden.

Nachdem ich eine Weile mit ihr auf dem Parkplatz gestanden und sie bemitleidet hatte, ging es der Frau besser. Zum Glück hatte man ihr ihren Wagen und ihre Schlüssel gelassen. Ich ging die 6 Meter zu meinem Wagen, stieg ein und fuhr weg … danach achtete ich exakt auf mein Tempo und darauf, dass ich nicht ansatzweise Schlangenlinien fuhr.

Ich bin froh, ohne Unfall nach Hause gekommen zu sein.

Das ist Vegas.

Allgemeine Beiträge
Mehr über CasinoSpielen.de

Allgemeine Beiträge

Promotions

Casinoraum Promotion
Betfair Casino 10 Euro setzen, 10 Euro sofort gewinnen
Wer zum ersten Mal im Live Dealer Casino des BetFair Casino spielt, erhält einen Willkommensbonus, der sofort zum Spielen genutzt...

Zahlungsoptionen Guides

Gratis Roulette

Roulette online gratis spielen

Roulette online gratis spielen

Roulette: es ist das Glücksspiel, um das sich Mythen ranken. High Roller lieben es, Amateure lieben es, Casinos lieben e...

weiter

Bonus Calculator

IHRE GLÜCKSZAHL

lukcynumber
lukcynumber

Gratis Blackjack

Blackjack online gratis spielen

Blackjack online gratis spielen

Es gibt viele Gründe dafür, wieso man Online Blackjack gratis spielen sollte, und die zählen nicht nur für Anfänger, son...

weiter