Die zehn größten Ärgernisse in Casinos

Die zehn größten Ärgernisse in Casinos

06 Mai 2013 | 05:03 Autor: CasinoSpielen.de

Für jeden gibt es Dinge, über die er sich richtig ärgert. Und wer viel Zeit in Casinos verbringt, wird vieles erleben, das ihn auf die Palme bringt.

Als Leiter eines Casinos würde ich natürlich alles so machen, wie ich es für richtig halte, und niemandem erlauben, Dinge zu tun, die mich auf die Palme bringen.

Wenn also ein Immobilieninvestor auf mich zukäme und mir die Leitung eines Casinos übertragen wollte, würde ich diese zehn Dinge in meinem Casino verbieten.

10. Platzreservierung für mehr als 10 Minuten

Völlig egal, was (Slots, Roulette oder Poker) man spielt, manchmal muss man sich erleichtern. Und meiner Meinung sollte auch niemand gezwungen werden, seinen Platz aufzugeben, wenn er mal eben auf die Toilette muss.

Ich halte es aber für absurd, wenn Spieler ihren Platz reservieren und dann lecker essen gehen, shoppen gehen oder mit einigen Freunden längere Telefonate führen und dann zwei Stunden später zurückkommen.

Verlässt man seinen Platz länger als zehn Minuten, sollte man seine Sachen packen und jemand anders den Platz überlassen.

Andernfalls bewahren wir die Sachen eben auf und geben sie demjenigen wieder, wenn er zurückkommt und sich einen neuen Platz suchen muss.

9. Pokerturniere mit Re-Entry-Möglichkeit

Einige Pokerturniere sind so groß, dass es mehrerer Starttage bedarf, das gesamte Feld unterzubringen. Andere dagegen haben damit keine Probleme, wollen aber das Feld (und den Preisgeldfonds) aufblähen, indem sie die Registrierung zur Teilnahme an mehreren Tagen erlauben.

Re-Entry Turnier

Bei manchen dieser Turniere können sich Spieler, die an Tag 1A ausgeschieden sind, an Tag 1B erneut einkaufen, um sich doch noch für Tag 2 zu qualifizieren. Es gibt aber Gründe, warum bei einem Turnier nie „run it twice“ gemacht wird.

Generell sollte es beim Turnierpoker keinen zweiten Versuch geben, und dazu gehört auch, dass man nach seinem Ausscheiden nicht ins Turnier (außer bei einem Rebuy-Turnier natürlich) zurückkehren kann. In meinem Casino bekommen Sie nur einen Versuch.

Verlieren Sie einen Ein-Outer, müssen Sie bis zum nächsten Turnier warten, ehe Sie Ihr Glück wieder versuchen können.

8. Maulereien

Es passiert am Pokertisch, aber auch beim Black Jack. Pokerspieler beschweren sich, wie schlecht jemand anders gespielt hat, wenn sie einen Bad Beat hinnehmen müssen. Blackjack-Spieler beschweren sich, wenn jemand einen Spielzug macht, der nicht der Theorie entspricht und dem Dealer damit die Karte wegnimmt, mit der er sich überkauft hätte. Pech gehabt.

Man spielt ein Spiel und kann nicht davon ausgehen, dass jeder so spielt, wie man selbst spielen würde. Natürlich macht es einem nichts aus, wenn man selbst jemanden beim Poker glücklich überholt oder jemand anders mit einem Fehler dem Dealer die Karte wegnimmt, mit der er 21 erzielt hätte.

Am Ende gleichen sich Glück und Pech aus. Geben Sie einfach Ihr Bestes und überlassen Sie den anderen Spielern ihre Entscheidungen. Jedes Mal, wenn in meinem Casino ein Spieler jemand anders wegen seines Pechs anmault, muss er dessen nächsten Einsatz oder Blind übernehmen.

7. Don‘t-pass-Wetten beim Craps

Craps, Dont Pass Wette

In einem Casinos gibt es viele ungünstige Wettangebote, und das gilt vor allem für die Craps-Tische. Einige steigern den Hausvorteil über zehn Prozent, es gibt aber auch einige sehr gute Wetten mit niedrigem Hausvorteil wie z. B. die Pass-Wette.

Meine Theorie zum Thema Wetten ist, dass jeder auf alles setzen kann, worauf er will, aber die Wahrscheinlichkeiten kennen sollte. Die einzige Ausnahme im Casino ist die Don’t-pass-Wette.

Craps-Tische können die chaotischsten Orte in einem Casino sein, da in der Regel alle gewinnen, wenn einer gewinnt. Die einzige Ausnahme ist eine Don’t-pass-Wette, bei der der Spieler gegen den Shooter wettet und deshalb eine widersprüchliche Dynamik am Tisch entfacht.

Zwei Spieler treten dann gegen einander an. Dadurch wird der Tisch von einem spaßigen Ort in einen ruhigen Friedhof verwandelt. Craps soll aber doch weiterhin Spaß machen, oder?

Spielen Sie Pass-Wetten und fallen Sie Ihrem Nachbarn um den Hals, wenn der Shooter einen Volltreffer landet. In meinem Casino wären Don’t-pass-Wetten nicht erlaubt.  

6. Späte Registrierung in Pokerturnieren

Eine noch recht frische Geißel im Turnierpoker ist die Möglichkeit, sich anzumelden, nachdem das Turnier bereits begonnen hat. Bei der World Series of Poker ist es zum Beispiel erlaubt, sich bis vier Stunden nach Beginn des Turniers einzukaufen, und bei der Epic Poker League (die es nicht mehr gibt) war es bis zur Essenspause möglich, sich anzumelden.

Wer zu spät kommen will, soll das meinetwegen tun. Doch bei Turnierbeginn sollten alle Teilnehmer angemeldet sein und die Stacks sollten vor jedem Platz bereitstehen. Wenn der Turnierleiter das Turnier freigibt, sollten alle Blinds gesetzt sein, egal ob die Spieler an ihrem Platz sind oder nicht.

Schaffen Sie es nicht pünktlich zu sein, stellen Sie sich den Wecker. Wollen Sie nicht pünktlich sein, melden Sie sich am Tag vor dem Turnier an und lassen sich ausblinden. Mich juckt es nicht, dass Ihnen die Blinds zu niedrig erscheinen, um Ihre Zeit zu investieren.

Die ersten Levels gibt es aus gutem Grund – entweder Sie kommen rechtzeitig oder Sie werden ausgeblindet, bevor Sie auftauchen.

5. Als Bankhalter bei Pai Gow fungieren

Als Bankhalter bei Pai Gow fungieren

Fungiert bei Pai Gow ein Spieler als Bankhalter, wird seine Hand mit allen anderen Händen abgeglichen. Und wenn der Bankhalter Sie schlägt, verlieren Sie Ihr Geld an ihn und nicht an das Casino. Und natürlich gilt auch das Gegenteil - schlagen Sie den Spieler, der als Bank fungiert, schuldet er Ihnen den gebrachten Einsatz.

Vor einigen Monaten spielte ich im Binion an einem $5-Tisch Pai Gow. Nach einer Weile war ich allein am Tisch und wollte gerade den Dealer fragen, ob ich in jeder Hand als Bankhalter fungieren könnte.

Weil im Falle eines Unentschiedens die Bank gewinnt, senke ich dadurch den Hausvorteil. Dann jedoch setzte sich ein anderer Spieler an den Tisch, wonach ich nicht mehr als Bankhalter fungieren wollte, da mich das gegen einen anderen Casinobesucher in Vorteil gebracht hätte.

Kurz nachdem sich der Spieler hingesetzt hatte, bekam ich eine komplizierte Hand und fragte den Dealer, ob ich wie das Haus spielen dürfte (und tatsächlich war dies korrekt). Nach der Hand rief der andere Spieler sofort „Bank“ und spielte die nächste Hand Heads-Up gegen mich.

Ich verlor, gab dem anderen Spieler meinen Einsatz von 5 Dollar und verließ direkt den Tisch. Wenn ich im Casino gegen jemand anders spielen möchte, setze ich mich an einen normalen Pokertisch.

In meinem Casino darf man bei Pai Gow nur dann als Bankhalter fungieren, wenn man der einzige Spieler am Tisch ist.

4. Reservierte Plätze für Pferdewetter in Sportsbars

Nach einer abgegebenen Wette in einer Sportsbar macht es am meisten Spaß, den Ausgang direkt vor Ort zu verfolgen. Das Gejohle und der Jubel der anderen Wetter sind unterhaltsam und der Trubel nach einem Sieg in letzter Sekunde ist kaum zu übertreffen.

Manchmal ist die Sportsbar voll und Sie bekommen keinen Platz, aber ein anderes Mal kriegen Sie keinen Platz, obwohl etliche Stühle frei wären. Der Grund hierfür ist, dass einige Sportsbars die Hälfte (oder mehr) ihrer Plätze für Leute reservieren, die Pferdewetten abschließen.

Zwar verstehe ich, dass die Sportsbars einen Großteil ihres Geldes mit Pferdewettern verdienen (der Ertrag ist deutlich besser, denn ein Pferderennen dauert im Unterschied zu einem Footballspiel nur zwei Minuten), aber die Reservierung derart vieler Plätze verhindert, dass andere Sportinteressierte einen Stuhl finden und sich das Spiel anschauen können.

In meinem Casino gäbe es keine reservierten Plätze – abgesehen von den Luxussuiten für die Highroller.

3. Beteiligte Spieler

Beteiligter Spieler

Spielen Sie Black Jack, beeinflussen Ihre Entscheidungen nur Ihre eigenen Gewinn- und Verlustchancen. Das ändert sich, wenn ein Zuschauer sich mit eigenen Einsätzen an Ihrem Spiel beteiligt und Ihnen dabei über die Schulter schaut.

Zwar kann es einem schmeicheln, wenn jemand anders meint, er müsse quasi auf Sie und Ihre Entscheidungen setzen, doch das Problem besteht oft darin, dass dieser Zuschauer plötzlich glaubt, seinen Senf zur richtigen Spielweise dazu geben zu müssen.

Zum Teil sind Entscheidungen schon schwierig genug, wenn nur das eigene Geld auf dem Spiel steht. Wenn jedoch jemand anders involviert ist, kann es richtig stressig werden.

2. Angle-Shooting beim Poker

Nichts bringt mich mehr auf die Palme als Spieler am Pokertisch, die sich mit anderen Mitteln als der Spielweise Ihrer Karten einen Vorteil verschaffen wollen. Im Venetian von Las Vegas spielte ich an einem Tisch Omaha Hi/lo mit Blinds von $4/$8.

Dort tyrannisierte ein Spieler alle anderen und beeinflusste sie bei der Spielweise ihrer Hände. Als eine Spielerin zu seiner Rechten an einer Bet überlegte, griff er sich einen Stapel Chips und tat so, als ob er sie direkt raisen wolle. Als die Spielerin dies sah, checkte sie nur, worauf er ebenfalls nur checkte.

Natürlich wollte er keine weiteren Chips investieren und sie offenbar nur vom Setzen abhalten. Ja, manche Spieler verschaffen sich mit solchen Mätzchen einen größeren Vorteil und genau deshalb sind sie richtige Idioten.

Lesen Sie dies und es trifft auf Sie zu, juckt es Sie natürlich nicht, ein Idiot zu sein, daher appelliere ich an Ihre finanziellen Interessen. Wer so vorgeht, verscheucht unerfahrene Spieler, weil diese durch solche Aktionen eingeschüchtert werden, sich düpiert fühlen und merken, dass Sie nicht gewinnen können.

Genau diese unerfahrenen Spieler sollten Sie aber nicht vertreiben.

Und Sie sind eine wirklich widerliche Ausnahme unter den Pokerspielern. In meinem Casino müssten Sie diese Chips setzen, Ihre Hand zeigen und würden automatisch verlieren. Das gefällt Ihnen nicht? Dann spielen Sie eben woanders. In meinem Pokerraum gibt es jedenfalls keine Angle-Shooter.

1. Rauchen

Raucher im Casino

Hiermit mache ich mir sicher einige Feinde, aber ich bin absolut der Meinung, dass Rauchen in allen Casinos verboten werden sollte. Es hat seine guten Gründe, warum Rauchen in fast allen anderen öffentlichen Räumen verboten ist.

Rauchen ist schädlich. Rauchen verursacht Krebs und passives Rauchen ist ebenfalls ungesund. Mit den Dealern die jeden Tag acht Stunden passiv mitrauchen, habe ich wirklich Mitgefühl. Wenn ich im Casino bin, sitze ich meist im Pokerraum, wo zum Glück fast immer nicht geraucht werden darf.

Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis dies auch in allen anderen Räumen des Casinos gilt. Die Angestellten (und deren Lungen) werden diesen Tag noch viele Jahre lang feiern und vielleicht spiele ich dann auch wieder etwas öfter an den Blackjack-Tischen.

Meine Angestellten müssten jedenfalls nicht jeden Tag Gifte einatmen, und vielleicht würde das auch alle anderen Gäste glücklicher machen.

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