Eine Geschichte aus Las Vegas

02 Okt 2011 | 12:10 Autor:

Zum ersten Mal seit vielen Monaten nahm ich mir heute ein Taxi.
Wegen der Bescheißerei mit Umwegen und meines unverblümten Hasses auf die Fahrer nehme ich fast nie ein Taxi, aber heute musste ich mein Auto in der Werkstatt abholen.

 

Der Laden ist zwar in fußläufiger Entfernung, doch hatte ich keine Lust, bei irrsinniger Hitze und Luftfeuchtigkeit (ja, die haben wir im Moment auch) ein paar Blocks weit zu gehen.

Stattdessen nahm ich mir mit einem meiner Kinder ein Taxi, fuhr die fünfminütige Strecke, bezahlte den Fahrer und stieg an einer Parkuhr aus.

Nachdem wir die Tür des Taxis zugeworfen hatten, liefen wir in Richtung des Eingangs der Werkstatt, als meine Tochter plötzlich stehen blieb. Sie bückte sich, hob etwas in der Nähe ihres Fußes auf und meinte, „Hey, ich habe Geld gefunden“.

In der Annahme, dass es ein 10-Cent- oder ein 25-Cent-Stück wäre, forderte ich sie auf, es einfach aufzuheben, doch als sie mir das Geld hinstreckte, merkte ich, dass es sich um etwas völlig anderes handelte.

An der Ecke Charleston- und Main-Straße hielt meine Tochter eine 1-Dollar-Note in der Hand. Sie war rechteckig gefaltet und um sie war herum war ein Stück Klebeband gewickelt.

Natürlich bin ich nicht von gestern. Ich wusste, was sie in den Händen hielt, doch ich hatte überhaupt keine Lust, es ihr zu erklären.

„Willst Du tauschen?“, fragte ich sie. „Soll ich Dir einen nagelneuen Geldschein dafür geben?“

„Warum?“, fragte sie.

„Der hier ist so schmutzig, vermutlich ist er voller Bakterien“, semibluffte ich.

„In Ordnung“, sagte sie.

Ich schob das Päckchen in meine Tasche, kramte eine 1-Dollar-Note aus meinem Portemonnaie und gab sie ihr, worauf sie sehr glücklich wirkte.

Wir gingen in die Werkstatt und ich verdrückte mich rasch auf die Toilette. Hatte sie wirklich das gefunden, was ich vermutete, wollte ich es garantiert nicht in der Gegend herumtragen.

Ich verschloss die Toilettentür und holte das Päckchen aus meiner Tasche. Vorsichtig entfernte ich das Klebeband, um den Schein nicht kaputt zu machen, faltete ihn auf und schließlich hielt ich es in der Hand. Eine kleine Menge weißes Pulver, vielleicht ein Viertel Gramm. Ich vermutete, dass es sich um ein billiges Tütchen im Wert von 20 Dollar handelte, wie es auf den Straßen von Las Vegas verkauft wird.

Ich bin wirklich nicht prüde. Ich habe so ziemlich alles ausprobiert, … aber diese Tage liegen größtenteils hinter mir. Mit Sicherheit würde ich mir in der Toilette meiner Reparaturwerkstatt in Rexville keine Linie Koks reinziehen, während meine Tochter vor der Tür wartete. Ich bin doch nicht so bescheuert wie Britney Spears.

Stattdessen kippte ich das Pulver in die Toilette, drückte die Spülung und beobachtete, wie die (mutmaßliche) Droge in einer Kreisbewegung in der Schüssel verschwand.

Den Dollar allerdings spülte ich nicht hinunter.

Oh, nein.

Ich schüttelte ihn aus, reinigte ihn auf beiden Seiten mit ein wenig Wasser (wusch also buchstäblich Geld) und verstaute ihn in meinem Portemonnaie.

Wir bezahlten die Rechnung für das Auto, holten uns an einem Taco-Stand etwas zu essen und fuhren heim.

Noch am selben Morgen fiel mir der Dollar wieder ein, als wir an der Kreuzung von Maryland- und Flamingo-Straße waren.

Warum?

Wir näherten uns dem 99-Cent-Geschäft. Genau der Laden, in dem ich meine Markenschuhe gekauft hatte.

Nun musste ich eine Entscheidung treffen. Ich hielt es für meine Pflicht, den Kokain-Dollar auszugeben, um die örtliche Wirtschaft zu beleben. Kapiert? Die örtliche Wirtschaft beleben. Kokain ist eine beleb… Droge… 

Ich bog in eine Parklücke ein, ging in den Laden und sofort erregte ein Hundehalsband meine Aufmerksamkeit. Mein Hund hatte schon ein Halsband, aber dieses war dicker und schöner.

Ich nahm es aus dem Regal, ging zur Kasse, kaufte mit dem Drogen-Dollar das Halsband und bekam noch ein wenig Kleingeld heraus.

Dann fuhr ich nach Hause.

Während ich dies schreibe, sitzt mein Hund neben mir und schaut gen Stratosphäre aus dem Fenster, während er ein Halsband trägt, das ich mit einem Kokain-Dollar gekauft habe.

Das ist Vegas.

 

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