Ist das Glück bestechlich?

Ist das Glück bestechlich?

19 Jan 2011 | 17:01 Autor: Pia, Harald

Und wieder einmal ein Blogbeitrag zu einem meiner Lieblingsthemen. Croupiers, die mit Spielern zusammengearbeitet haben, auffällig geworden sind und gegen die ein Strafverfahren läuft (Ich erwähne immer wieder in meinen Blogbeiträgen aktuelle Fälle, um euch insbesondere dafür zu sensibleren, dass die Croupiers mit ihren eigenen, auch kriminellen Intentionen arbeiten. Mal ausschließlich zu ihren individuellen, monetären Interessen - meist in einem betrügerischen Komplott mit einem oder mehreren Zocker - gegen das Casino; jedoch viel häufiger - Manipulationen die auch im Interesse der Casinos liegen und deren Gewinne fördern, gegen die Spieler).

Doch bevor ich näher auf die Geschehnisse in Dortmund und Duisburg eingehe, eine Antwort zu der Frage, die mir von Matthias gestellt wurde. Ob seine persönliche Martingale Strategie noch weiter zu optimieren sei? Martingale Strategie – Optimierung! Dies ist ein Oxymoron (Eine Formulierung, die aus zwei gegenseitig sich ausschließenden Begriffen gebildet wird – wie z.B. ein schwarzer Schimmel). Die Martingale Strategie ist nicht zu optimieren, sie ist um sichere Gewinne zu generieren, einfach Unsinn.

Viele Casinobesucher und Spieler sind davon überzeugt, dass sie ihre Chancen bei dieser schlichten Verdopplungs-Strategie steigern können, in dem sie erst später in eine Serie einsteigen. Ihnen steht zum Beispiel lediglich ein Kapital zur Verfügung, das ihnen sechsmal eine Verdopplung ermöglicht und sie beginnen ihr Spiel immer erst dann, wenn schon 5 Mal Rot gefallen ist. Das sich ihre Voraussetzungen mathematisch verbessert haben, ist ein großer Irrtum. Zum einen ist der Roulettekessel eine Maschine ohne Gedächtnis, und somit jedes Spiel unabhängig von den vorherigen.

Zum anderen, um es besser zu visualisieren; Ihr nehmt alle Spiele die an einem Abend geworfen werden und teilt sie durch die Anzahl der Spiele, bei denen sieben Mal hintereinander Rot/ Schwarz fällt. Dann nehmt ihr alle Marches, bei denen schon 5 Mal Rot/Schwarz gekommen ist und teilt sie durch die Spiele bei denen in diesen Serien dann 12 Mal in Folge Rot/Schwarz auftritt. Ihr werdet sehen, ihr erhaltet annähernd den gleichen Quotienten. Ihr habt durch diese Strategie eure mathematischen Gewinnchancen nicht erhöht, sondern steigt lediglich seltener in Serien ein. Euer Verlustrisiko hat dich dadurch verringert, aber im gleichen Verhältnis auch eure Gewinnchance. Im Endeffekten bleiben, gleich wie ihr eure Martingale-Strategie nutzt, eure Gewinnchancen immer identisch mit einem Setzverhalten, als wenn ihr euer gesamtes Spielkapital direkt auf Rot/ Schwarz riskiert.

Jetzt zu den Vorfällen in Dortmund und Duisburg, und siehe da, auch die Pokerspieler sind betroffen.

Po­ker-Turniere sind personalintensiv und erwirtschaften den Casinos relativ wenig Umsatz. Zusätzlich wird durch das teilweise schrille Verhalten der Pokerspieler die hofierte, klassisch orientierte Kundschaft mit Anzug und Abendkleid noch weiter davon abgehalten, Casinobesuche als eloquente Abendunterhaltung anzusehen. In der Pokerszene fiel deshalb zweimal der Westspiel-Standort Casino Hohensyburg unangenehm in der Vergangenheit auf. Bei einem Turnier wurden die Profi-Pokerspieler misstrauisch, da sie einen Fehlbetrag im Preisgeld-Pott vermuteten. Als Schuldige der Veruntreuungen verdächtigten sie das Casinoteam. Selbst die Dortmunder Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der Unterschlagung auf.

Allerdings wurden diese vor wenigen Wo­chen auf Grund mangelnder, überzeugender Beweise eingestellt. (Was keinen Beweis der Unschuld impliziert.) Aber nicht nur das: Zuvor hatte es bei den Profizockern schon einiges an Missfallen in Dortmund gegeben, Vorwurf: Westspiel habe den Wert eines Hauptpreises falsch deklariert. Der Sieger der Westspiel-Pokertour sollte einen neuer Audi R8 erhalten, der mit einem Wert von 130 000 Euro beworben wurde. Bei der Übergabe stellte sich heraus, dass bereits etliche Kilometer auf dem Tacho standen und der Luxuswagen dadurch erheblich an Wert eingebüßt hatte. Ursache: Der Wagen wurde bei den Qualifikationsturnieren präsentiert und legte die entsprechenden Strecken zurück. Allerdings habe man sich mit dem Sieger geeinigt, wie das Westspiel-Geschäftsführungsmitglied Manfred Mahlmann mitteilte.

Noch extremer der Vorfall in dem Casino Duisburg, der erneut das Roulette-Spiel betrifft.  Die durchgeführte Manipulation: das Nachsetzen. Herrschte Hochbetrieb, lag eine Vielzahl von Jetons auf dem Tisch. Als die Zahl fiel, wurden alle Verlustjetons abgeräumt und der Croupier begann mit der Auszahlung der Gewinne. Gleichzeitig platzieren ungeduldige Spieler schon wieder neue Chips. Dabei ganz zufällig auch in direkter Nähe der gerade ermittelten Glückszahl. Spielte der Croupier mit, zahlte er diesen „Gewinn“ aus, statt den Gast zur Zurücknahme aufzufordern. Beim Branchenprimus Westspiel spricht man von einem Einzelfall, Kenner der Szene sehen diese Vorfälle nur als weitere Hinweise auf die Degenration des staatlichen Glücksspiels in Deutschland.

Deshalb, für jeden eurer Besuche. Die Croupiers sind eure Gegner, nutzt ihre manipulativen Intentionen mit Hilfe des von hier auf Casinospielen.de vorgestellten Roulette-Systems zu euren Gunsten.

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