Kein Euro Vegas in Spanien

06 Jan 2014 | 10:46 Autor: Melissa Körner

Das spanische Mega-Casino-Projekt unter Federführung von Casino-Mogul Sheldon Adelson steht vor dem aus. Der Konzern Las Vegas Sands Corp. (LVS) gab bekannt, dass er auf die Umsetzung des 30 Milliarden Dollar Projekts in Spanien verzichte. Man wolle das Geld lieber in den boomenden asiatischen Glücksspielmarkt investieren. Für die spanische Regierung ein herber Rückschlag.

Zu seiner Entscheidung erklärte Sheldon Adelson: „Die Entwicklung von Resorts in Europa war seit vielen Jahren eine Vision von mir.

Doch es gibt für alles eine richtige Zeit und einen richtigen Ort. Im Moment liegt unser Fokus auf der Förderung asiatischer Länder, wie Japan und Korea. Wir möchten die Touristischen Angebote dort durch die Entwicklung von Resorts dramatisch verbessern.“

Spanien kämpft mit den Folgen der Wirtschaftskrise, die Arbeitslosenquote liegt bei 26 Prozent. Das Euro Vegas Projekt mit vier Hotels, neun Theatern, drei Golfplätzen und mehreren Kongresszentren wurde als Mittel angepriesen, dem Land und seiner kränkelnden Wirtschaft uns dem Tief zu helfen.

Die Verantwortlichen setzten große Hoffnungen in das Projekt, jedes Jahr sollte es 11 Millionen zusätzliche Touristen anlocken und Milliarden an dringend benötigten Einnahmen in die Staatskassen spülen.

Der Weg des Projekts war jedoch von Anfang an steinig, es gab einige Streitpunkte zwischen Adelson und der spanischen Regierung: die hohen Steuersätze und das Rauchverbot an öffentlichen Plätzen, mit dem Adelson sich nicht abfinden mochte.

Es wäre nun offensichtlich, dass viele dieser Hürden nicht überwunden werden können. Adelson dazu in der Stellungnahme der Las Vegas Sands Corp.: „Wir haben keinen Weg gesehen, dass die Kriterien, die für eine solche Investition erforderlich wären, hätten erfüllt werden können. Infolge dessen werden wir in diese Möglichkeit nicht weiter verfolgen.“

Für die spanische Regierung sind das schlechte Nachrichten, doch es gibt einige Interessengruppen im Land, die sich über die Entscheidung freuen dürften.

Die römisch-katholische Kirche zum Beispiel und die Mitglieder der „Bewegung gegen soziale Gleichheit“ und natürlich die „Eurovegas No“-Gruppe, deren Sprecherin Ana Sanz im vergangenen Jahr zum Projekt erklärte:

„Die Zahlen, die sie uns verkaufen wollen, sind nicht echt. Es ist die Wiederholung eines Wachstumsmodells basierend auf einem übermäßigen Aufbau. Es ist keine Quelle für dauerhafte Arbeitsplätze. Wir werden eine Nation von Kellnern und Prostituierten werden.“

Nun ja, davor muss sie nun zumindest was Euro Vegas angeht, wohl keine Angst mehr haben.

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