Operation „Angry Birds“ lässt Hahnenkämpfe auffliegen

17 Feb 2014 | 10:03 Autor: Melissa Körner

Wetteinsätze von bis zu 10.000 Dollar kennt man eigentlich nur von den High Roller Tischen der Casinos dieser Welt, an denen sich die Reichen & Erfolgreichen einen kleinen oder großen Nervenkitzel verschaffen. Offenbar lässt sich aber auch mit illegalen Hahnenkämpfen ganz gut Geld verdienen. In New York wurde kürzlich einer der größten Hahnenkampf-Ringe ausgehoben.

Die Polizei der Region New York musste sich in den vergangenen Wochen und vermutlich Monaten mit einem wohl nicht alltäglichen Fall auseinandersetzen, einem illegalen Hahnenkampf-Ring.

Die Ermittler hatten vor wenigen Tagen Erfolg: Gemeinsam mit Tierschützern retteten sie bei der Operation „Angry Birds“ mehr als 3.000 Vögel von einem Bauernhof im Bezirk Ulster und Dutzende Hähne aus einer Tierhandlung im New Yorker Stadtteil Brooklyn.

Die Beamten stellten dort auch Sporen und Spritzen sicher, mit denen den Tieren vermutlich Doping-Mittel verabreicht worden waren.

Die Farm hatte der Besitzer offenbar als Gelände für die Kämpfe zur Verfügung gestellt. Besucher mussten Eintritt zahlen, um die Kämpfe der Hähne zu sehen, die Wetteinsätze langen bei bis zu 10.000 Dollar.

Bei der Razzia wurden 70 Personen festgenommen, den mutmaßlichen Tätern drohen nun vier Jahre Haft und bis zu 25.000 Dollar Geldbuße pro Kopf.

Den Behörden zufolge sei der Fall der größte im Bundesstaat New York und einer der größten in der Geschichte der USA.

 

Hahnenkämpfe im Schrebergarten

Auch hierzulande scheinen Hahnenkämpfe nicht ganz unbeliebt zu sein. Vor ziemlich genau zwei Jahren ermittelte die Polizei in einem Hahnenkampf-Fall in Köln.

Eine Augenzeugin hatte die Polizei gerufen. Sie vermutete, dass in dem Schrebergarten Hahnenkämpfe veranstaltet würden.

Bei Eintreffen der Polizei fand gerade zwar kein Kampf statt, die Beamten entdeckten aber mehrere Hähne in kleinen Käfigen und eine Art Zuschauertribünen um eine kleine Arena.

Für die Polizei war die Beweislage trotzdem schwierig, da die mutmaßlichen Veranstalter nicht auf frischer Tat ertappt werden konnten.

Doch 13 der sichergestellten Hähne wiesen ältere Verletzungen auf, sie wurden damals allesamt ins Tierheim gebracht. Die Hähne gehörten einer bestimmten Rasse an, die gern für Kämpfe verwendet wird.

Der Tierschutzorganisation Peta zufolge finden Hahnenkämpfe oder sogar Hundekämpfe auch in Deutschland statt, vor allem im kriminellen Millieu.

„Bei dieser gewaltsamen Tierquälerei geht es um Leben und Tod der Tiere – allein zur Belustigung der Täter und für Wetten“, so Peta-Kampagnenleiterin Charlotte Köhler damals.

Gegen den Besitzer des Scherbergartens wurde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen illegalen Glücksspiels ermittelt.

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