Oscar-Nominierungen 2013 – 4 gute und 4 schlechte Entscheidungen

11 Feb 2013 | 06:59 Autor: CasinoSpielen.de

Die Mutter aller Filmpreise naht mit großen Schritten und mittlerweile sind die Nominierungen öffentlich.

Im Morgengrauen des 10. Januar traten Moderatorin Seth McFarlane und das entzückende Talent Emma Stone in Los Angeles auf und gaben die Namen der Nominierten bekannt.

In der Regel sind alle nominierten Filme und Schauspieler so naheliegend, vorhersehbar und langweilig, dass bei der eigentlichen Verleihung viele Gewinner schon so gut wie feststehen.

Dadurch ist die Zeremonie etwa so spannend wie ein Abiball.

Dieses Jahr entschloss ich mich, meine Gedanken über die Oscar-Aspiranten 2013 ein paar Tage auf mich wirken zu lassen, anstatt schon im Vorfeld der Bekanntgabe der Nominierten zu schimpfen.

Und tatsächlich habe ich mir vor allem über das wichtige Thema, die Oscars anzuerkennen, viele Gedanken gemacht. Jetzt bin ich soweit, darüber zu sprechen.

Die guten Entscheidungen

1. Lob für Beasts of the Southern Wild

Diese Art von Autorenkino hat es verdient, prämiert zu werden. Trotz seiner Bezeichnung als Fantasy-Film ist er das Gegenteil des normalen Oscar-Kinos.

Im Gegensatz zu den anderen Nominierungen in der Kategorie „Bester Film“, Django Unchained und Lincoln, handelt dieser Film zwar ebenfalls von Schwarzen, benötigt aber keine weißen Retter. Dieser Post-Katrina-Film ist anders und etwas Besonderes.

Das Debüt der sechsjährigen Quvenzhané Wallis als Schauspielerin ist großartig und lebendig. Ihr nächster Film wird Steve McQueens letzter sein, außerdem spielen große Stars wie Brad Pitt, Paul Giamatti und Michael Fassbender darin mit.

Sie ist die jüngste Nominierte aller Zeiten in der Kategorie „Beste Schauspielerin“.

Die Tatsache, dass dieser Film in vier der wichtigsten Kategorien – Bester Film, beste Schauspielerin, bestes Drehbuch und beste Regie – nominiert ist, ist auf jeden Fall aufregender als das letzte Projekt von Steven Spielberg, das wie üblich dazu gedacht ist, die goldenen Oscars wie Magnete anzuziehen.

2. Lob für Amour

Schon seit Jahren macht Michael Haneke großartige Filme, und dies in verschiedenen Sprachen.

Eben nicht wie die lahmarschigen amerikanischen Regisseure, die nur auf Englisch drehen. Haneke hat auch Französisch und Deutsch auf der Pfanne.

Sein Film Amour ist in diesem Jahr für drei Oscars (Bester Film, bestes Drehbuch und beste Regie) nominiert, es sind Hanekes erste Nominierungen überhaupt.

Und noch eine schöne Nebensächlichkeit: Emmanuelle Riva ist mit 85 Jahren die älteste Frau, die bisher für den Oscar als beste Schauspielerin nominiert wurde.

Riva wird an ihrem 86. Geburtstag über den roten Teppich gehen und eventuell ihren ersten Oscar in Empfang nehmen. Das ist toll und alles andere als langweilig.

3. Vielfalt

In diesem Jahr gibt es eine recht große Vielfalt. Ausländische Schauspieler neben den amerikanischen. Komödien, Dramen und Musicals.

Große Budgets und kleine Budgets. Echte historische Stoffe und erfundene historische Stoffe, moderne Stoffe und Adaptionen von Klassikern.

Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Es sei denn, man bevorzugt ein bestimmtes Genre, dann hat man eben Pech gehabt. Aber das ist nicht neu, sondern die Normalität bei den Oscars.

4. Knappe Entscheidungen

In diesem Jahr können viele Filme gewinnen. Mir scheint, ich habe zum ersten Mal keine Ahnung, wen und was die alten Herrschaften der Akademie dieses Jahr auszeichnen werden.

Nur bei einer Schauspieler-Kategorie steht der Sieger fest. Als beste Nebendarstellerin wird Anne Hathaway für ihre extrem gefühlvollen Gesangskünste ausgezeichnet.

Wenn Sie aber nicht gewinnt, wird es eine Menge Ärger geben, was auch toll wäre.

Gut, Daniel Day Lewis ist eigentlich auch eine sichere Bank, aber vielleicht stiehlt ihm High Jackman ja den Oscar wie einen Laib Brot. 

Mir gefällt die Vorstellung, dass eine dieser Preisverleihungen, die ich gerne als die Olympischen Spiele der Filmwelt betrachten würde, Empfindungen wie Schock und Überraschungen auslösen.

 

Die schlechten Entscheidungen

1. Lincoln

Ich habe es zwar schon mehrfach gesagt, aber Lincoln hat keine 12 Nominierungen verdient.

Es frustriert mich, dass dieser Film so viel Aufmerksamkeit bekommt. Gut daran ist nur, dass er bisher noch gar nichts gewonnen hat.

Sowohl der Kritikerpreis als auch der Golden Globe ging stattdessen an Argo.

2. Nominierte Regisseure

In der Auswahl befinden sich zwar würdige Kandidaten, doch es gibt auch einige Haken.

Kathryn Bigelow, Ben Affleck (der schon letzte Woche einen Regiepreis bekam) und Tom Hooper haben alle keine Chance, obwohl ihr Film nominiert wurde.

Das ist eindeutig falsch, doch wenn es mehr Nominierungen für den besten Film als für die beste Regie gibt, ist es schwer, die Auswahl für den besten Regisseur einzugrenzen. 

3. Matthew McConaughey

Magic Mike war ein Geheimtipp und ein unerwartet guter Film über männliche Stripper.

Einer der Hauptgründe, warum dieser Film so gut ist, heißt Matthew McConaughey. Er spielt den älteren und erfahrenen Stripper, der den Nachwuchskräften zeigt, wie sie ihre Unterhosen ausziehen sollen. Außerdem zeigt der Film, wie seine Karriere in zunehmendem Alter von seinem Aussehen abhängt.  

In der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ gibt es nur wenige Nominierungen, doch Alan Arkin oder Tommy Lee Jones hätte zugunsten dieser interessanten und nuancierten Darbietung geopfert werden können.

Mehr Anerkennung für den Mann, der tolle Unterhaltung bietet und „Ladies of Tampa“ mit solcher Verve singt.

4. Miese Musikauswahl

Okay. Diese Kategorie ist vermutlich auch entschieden, den Adeles Titelsong „Skyfall“ des gleichnamigen James-Bond-Films wird vermutlich den Oscar gewinnen.

An jeglichem Preis für Adele habe ich nichts auszusetzen. Sie ist einfach so charmant, dass es sich immer gut anfühlt.

Der Blödsinn dabei ist, die Lieder werden speziell geschrieben, um Nominierungen einzuheimsen, doch viele Songs werden von Künstler herausgebracht, die annehmbar aber nichts Besonderes sind. Das ist jedes Mal eine verpasste Chance.

Erinnern Sie sich an die guten alten Zeiten, als Eminem Oscars gewann?

Es ist auch noch nicht allzu lange her, dass Three 6 Mafia uns „It’s Hard Out Here for a Pimp”  lehrten und dafür großzügig belohnt wurden.

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