Poker Räuber wusste von nichts
30 March 2010 | By: Casinospielen.de
Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts. Diese Aussage würde auf einen der fünf Poker Räuber zutreffen, die für den Überfall auf die European Poker Tour im Berliner Grand Hyatt Hotel am 6. März 2010 verantwortlich waren. Einer der Täter habe den Raub nicht mit geplant, er sei da einfach so rein gerutscht.
Das zumindest behauptet der Anwalt von einem der Täter in einem Zeitungsbericht. Ihm Zufolge hätten die Mittäter ihn ganz spontan zu der Aktion überredet. Ort der kurzfristigen Planungen: Ein Fast-Food Restaurant. Zwar ist der 20-jährige für die Polizei kein unbeschriebenes Blatt, verschiedene Medien bezeichnen ihn als „Invenstivtäter“, mit der Planung des Überfalls will er jedoch nichts zu tun gehabt haben. Der Anwalt des Poker Räubers sagt er „ist da mit einer Art von Naivität einfach so reingeschlittert“.
Aus dem Bett zum Überfall
Nach Aussagen des Täters sei das Ganze so verlaufen: Am Morgen sei er aus dem Bett geklingelt und an einem Berliner U-Bahnhof mit dem Auto abgeholt worden. Während der Fahrt hätten ihn seine Kollegen dazu aufgefordert sein Handy so zu präparieren, dass es von der Polizei nicht geortet werden könne. Im Restaurant hätten ihn seine Räuber-Kumpane dann erst aufgeklärt worum es eigentlich ging.
Festgenommen wurde der 20-jährige vor einigen Tagen am Berliner Flughafen Tegel als er aus der Türkei zurück kam. Der Anwalt behauptet nun, sein Mandant habe nicht flüchten wollen, sondern nur seine kranke Mutter in der Türkei besucht.
Unterdessen hat die Polizei einen der fünf Poker Räuber auf freien Fuß gesetzt. Laut Staatsanwaltschaft habe er eine umfassende Aussage gemacht und dürfe deshalb auf eine kürzere Gefängnisstrafe hoffen.
