Der Roulette-König Benno Winkel - eine wahre Geschichte

Der Roulette-König Benno Winkel - eine wahre Geschichte

05 Aug 2011 | 10:00 Autor: Pia, Harald

Benno WinkelEs gibt sie, diese kleine amüsanten Geschichten von Roulette-Spielern, die von sich behaupteten „Gewinnen ist mein Beruf“ und dieses zum Erstaunen aller auch belegen konnten.

Eine ist die von Benno Eitel  Winkel, der in den 50 und 60er Jahren gewann und damit sogar die Gerichte verblüffte. Ich erzähle sie euch in der Sprache der Zeit, denn solche Begebenheiten begründeten und begründen den Nimbus des Roulette-Spiels.

„Ein Dutzend Filmgirls - Nachwuchsschauspielerinnen und Tänzerinnen - leerten fröhlich ihre Sektgläser. Gastgeber war ein junger Krösus, der sich seit Monaten eines Vermögens von eineinhalb Millionen Mark rühmte.

Das Internationale Institut für Rouletteforschung hatte ihm den Ehrennamen „Bezwinger der Spielbanken und erfolgreichster Spieler unseres Jahrhunderts“ verliehen. Er selbst bezeichnete sich am liebsten als der „Roulette-König“.

Noch vor einem Jahr entrüstete sich ein Hamburger Richter darüber, dass ein ausgewachsener Mann sich mit einer „so brotlosen Kunst durchs Leben schlägt“. Winkel war damals des versuchten Betruges angeklagt, weil er auf einem Waschzettel mit der Überschrift „Es ist erreicht“ ein sogenanntes Ernährungssystem zum Kaufpreis von 50 Mark (zahlbar in zwei Raten) angeboten hatte. Dieses System sollte laut Waschzettel geeignet sein, „allen interessierten Roulette- Freunden mit starken Nerven und guter Konzentrationskraft“ bei einem Betriebskapital von nur 120 Mark „eine ständige Nebeneinnahme“ zu verschaffen.

Winkel garantierte sogar: „Ich bin bereit, Ihnen die Anzahlung von 120 Mark und eine Aufwandsentschädigung von 20 Mark - also insgesamt 165 Mark - zurückzuerstatten, falls Sie mir nachweisen, dass Ihr Spielkapital verlorengegangen ist oder auch nur verlorengehen kann.“ 
Der Richter wusste nicht, dass einer seiner pensionierten Kollegen im Casino Travemünde sich fast täglich mit einem solchen „Ernährungssystem“ eine kleine Nebeneinnahme verschaffte.

Winkel verteidigte sich sehr geschickt mit Kostproben der einschlägigen wissenschaftlichen Literatur über Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Gesetze des Zufalls. Als Gerichtssachverständiger hatte sich der Hamburger Mathematikprofessor Dr. Lothar Collatz zur Verfügung gestellt. Er verwarf souverän Winkels autodidaktische System-Thesen unter Berufung auf den empirischen Grundsatz des verstorbenen Professors für Aerodynamik und angewandte Mathematik an der Harvard-Universität in Boston, Richard von Mises. Musste aber zugeben: „Wir arbeiten eben mit der streng genommen nicht. überprüfbaren Annahme der Unmöglichkeit eines Spielsystems.“

Schließlich wurde Winkel freigesprochen, nachdem er zum Beweis der Behauptung, dass er kein Betrüger sei, sondern ernsthaft jahrelang gearbeitet habe, mit meterlangen Statistiken und Kurvenblättern angerückt war.

Winkel verfügt während seiner Spielerkarriere über einen Stapel von fünfzig Jahreseintrittskarten. Die meisten Gewinne aber erzielte er im Casino Travemünde.

Vor jedem geplanten Großangriff ließ Winkel erst einmal sämtliche Coups der vergangenen Wochen notieren. Allein in Travemünde „arbeiten“ für ihn acht Beobachter für einen Tageslohn von zwanzig Mark pro Person. Aus den von ihnen notierten Zahlenreihen (sogenannten Permanenzen) zog er dann das Fazit für seinen neuen Angriff. Er stellte ganze Kolonnen von Zahlen zusammen, die nach den geläufigen Wahrscheinlichkeitsgesetzen eine große Anzahl von Treffern enthalten sollten.

Amateure, die mit wenigen Zügen viel gewinnen wollten und deshalb ihre Chips genau so platzierten wie Winkel, waren oft enttäuscht. Winke dazu: „Jeder professionelle Spieler weiß, dass er sich nur wellenförmig vorspielen kann. Man muss mitunter einen langen Atem haben, um wieder auf den Gipfel zu kommen.“ 

Deshalb brachte Winkel stets mindestens 50 000 Mark an den Spieltisch mit.

Die Folgen des systematischen „Bandenspiels“ zeigten sich sehr bald: Die Spielbank Travemünde hatte von Januar bis Juli etwa 1 250 000 Mark weniger Brutto-Einnahmen als während der gleichen Monate im Vorjahr.

Nach dieser Bilanz unterbreitete Winkel dem Casino-Direktor Henri Neid Anfang August ein Angebot: Er, der Roulette-König, werde sofort mit seinem ganzen Mitarbeiterstab aus Travemünde abrücken und niemals wiederkommen, wenn die Bank ihm eine monatliche Leibrente von 50 000 Mark aussetze und ihn außerdem mit etwa zehn Prozent am Jahresgewinn beteilige.

Ein interessanter Vorschlag, der leider abgewiesen wurde. So gibt es nach meinem Wissen bis heute keinen Spieler (Taktiker), der durch eine Leibrente eines Casinos versorgt wird.

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