Der Skandal der jüngeren europäischen Roulettegeschichte

Der Skandal der jüngeren europäischen Roulettegeschichte

01 Jul 2011 | 12:57 Autor: Pia, Harald

In dem Blogbeitrag Manipulation im Casino – In diesem Casino wurde sie aufgedeckt habe ich euch über den Betrug zwischen 2 Croupiers und einem Gast geschrieben, die verdächtigt waren, das  Casino Bad Kissingen um  insgesamt 60.000 € betrogen zu haben. Damals dauerten die Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) noch an. Jetzt wurden die rechtskräftigen Urteile gegenüber den Beschuldigten verkündet.

Nachdem die Staatsanwaltschaft zu Beginn sogar von etwa 30 Betrugsfällen und 90.000 Euro ausging, konnten dem Gaunertrio in 16 Fällen eine Manipulation beim amerikanischen Roulette nachgewiesen werden. Die belegbare Summe reduzierte sich auf 50.000 Euro.

Der Vorsitzende Richter entschied nach der Auswertung der Videoüberwachung, dass scheinbar nicht in jedem der unter Verdacht stehenden Spiele manipuliert wurde. Zweifel bestanden auch daran, ob eine Videoüberwachung ohne Ton genügend Beweise für ein weiteres Falschspiel gegeben hätte. Mimik und Gestik lassen sich nun mal nicht zweifelsfrei auslegen.

Die beiden angeklagten Croupiers, ein Mann und eine Frau, wurden zu einer einjährigen Freiheitsstrafe mit dreijähriger Bewährungszeit verurteilt. Alle drei Beteiligten müssen dazu für den entstandenen Schaden voll aufkommen d.h. die Ausbeute des Betrugs zu gleichen Teilen zurückzahlen. Zu diesem Zwecke wurde das Vermögen bereits beschlagnahmt und die beiden Croupiers werden in der Bad Kissinger Spielbank nicht mehr arbeiten.

Die beiden hatten jedoch Glück im Unglück, denn ein teurer Strafprozess vor einem Schöffengericht blieb ihnen erspart, da das Verfahren durch einen Strafbefehl abgeschlossen wurde. Einer der Gründe für diese Entscheidung war, dass ihr Partner, ein 80 Jahre alter suchtkranker Spieler laut eines Gutachtens zwar zurechnungsfähig, allerdings nicht verhandlungsfähig sei.

Das Verfahren gegen den spielsüchtigen alten Mann wurde ausgesetzt und wurde bisher auf unbekannt vertagt. So wie es aussieht bleibt er (mit Ausnahme der 16.666 € die er zurückzahlen muss) von einer weiteren Strafe verschont. Ab und zu schützt Alter anscheinend doch vor einer Verfolgung für eine begangene Straftat.

Um auch die letzten Zweifler davon überzeugen, das Croupiers nicht neutral sind, das sie versuchen für sich selbst und das Haus auch betrügerisch Vorteile zu erarbeiten, schreibe ich euch kurz über den größten aufgedeckten und publizierten Skandal in der jüngeren  europäischen Roulette-Geschichte. Der Skandal, der 1997 als - der Mann mit der Fliege - in die Casinogeschichte einging.

Monaco - Immer wenn sich im Casino von Monte Carlo der Croupier gedankenverloren an die Fliege griff, erzielte Sekunden später an seinem Roulettetisch ein Spieler einen Riesengewinn. Jetzt steht der "Croupier mit der Fliege" zusammen mit 13 anderen Kollegen als Betrüger vor Gericht. Mehr als fünf Millionen Mark, so schätzen Fachleute, haben die Angeklagten in den letzten Jahren durch illegale Tricks erschwindelt.

Im Fürstentum Monaco gilt der Prozess als eine der peinlichsten Angelegenheiten der letzten Jahrzehnte. Millionäre aus aller Welt sind betrogen worden. An einem Ort, der in Broschüren von sich behauptet, der sicherste der Welt zu sein. Einzelheiten über die Tricks der kriminellen Croupiers werden streng geheim gehalten. Die Richter in Monte Carlo haben zugestimmt, dass vor Gericht über die "Techniken" der betrügerischen Croupiers so wenig wie möglich diskutiert wird. Es soll vermieden werden, dass Kollegen in anderen Spielcasinos auf schlechte Ideen kommen.

Zwei der betrügerischen Methoden allerdings wurden bekannt: der "Trick mit der Fliege" und "die eiserne Kugel". Der "Trick mit der Fliege" fand stets am Black-Jack-Tisch statt. Beim Mischen der Karten schob der Croupier einem eingeweihten Spieler geschickt eine bestimmte Karte zu. Durch den Griff an die Fliege wusste der "Partner" dann, dass er gegenüber der Bank einen hohen Einsatz wagen konnte und mit Sicherheit gewinnen würde. Für die "eiserne Kugel" am Roulettetisch mussten mindestens drei Beteiligte eingeweiht sein. Ein Croupier, ein Chefcroupier und ein Spieler.

Zuerst warf der Croupier die Kugel aus Buchsbaumholz so ungeschickt auf die Drehscheibe, dass die Kugel auf den Boden geschleudert wurde. Eilfertig rannte daraufhin der Chefcroupier herbei, nahm die Kugel vom Boden und warf sie seinerseits erneut auf die Drehscheibe. Was die ahnungslosen Spieler allerdings nicht sahen: Er hatte die Holzkugel durch eine genauso aussehende Kugel aus Metall ersetzt. Ein eingeweihter Spieler betätigte inzwischen einen unter dem Roulettetisch angebrachten Minimagneten.

Ergebnis: die Kugel stoppte haargenau auf der Zahl, auf die der betrügerische Spieler vorher eine Riesensumme gesetzt hatte. Der Millionenbetrug flog auf, weil sich der Chef des Spielcasinos von Monte Carlo eines Abends unangemeldet vor die Überwachungskameras gesetzt hatte. Plötzlich sah er auf dem Bildschirm, dass einer seiner Chefcroupiers unten im Saal sekundenlang zwei Roulettekugeln in der Hand hatte.

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