Schach wird virtuell

23 Okt 2009 | 11:29 Autor:

Schach ist ein sehr altes Spiel. Es ist das Spiel der Könige. Seine Entstehung reicht vermutlich bis ins 3. Jahrhundert nach Christus zurück. Auch heute noch wird Schach überwiegend live am Brett gespielt. Bei Weltmeisterschaften treten die Größen unter den Schachspielern gegeneinander an. Aber auch den Sprung in die Welt der Computer und des Internets hat Schach mühelos geschafft.

Der Türke

Die Idee, Schach gegen eine Maschine zu spielen entstand bereits im 18. Jahrhundert. Wolfgang von Kempelen entwickelte 1769 den „Türken“. Zu seinem Namen kam der Automat aufgrund der in türkische Gewänder gekleideten Figur in natürlicher Größe, die hinter einem Kasten stand, der aussah wie ein Schreibtisch. Der Arm der Figur bewegte die Figuren auf dem Schachbrett, begleitet von mechanischen Geräuschen.
Im Inneren konnten die Zuschauer während den Vorführungen ein kompliziertes Zusammenspiel aus Zahnrädern, Walzen und Gestängen bewundern. Die verdeckten aber nur das eigentliche Geheimnis des Apparates: Im Inneren spielte ein kleinwüchsiger Mensch Schach und bewegte die Figuren. Der berühmte „Türke“ fand sogar Einzug in unseren Sprachgebrauch. Der Aussage „Ein Ergebnis türken“ geht auf die Maschine zurück.

Der Endspiel-Automat

Den nächsten Schritt vollzog der Spanier Torres y Quevedo. Er konstruierte eine elektromechanische Maschine, die das Endspiel König und Turm gegen König wirklich ausführen konnte. Danach tat sich lange nichts in der Entwicklung von mechanischen Schachgeräten – bis in den 1950er Jahren der Digitalcomputer entwickelt wurde.

Computerschach

Mit der Entwicklung von Computer beginnt auch die Entwicklung von speziellen Schachprogrammen. Diese Programme berechnen die Züge und stellt das Schachbrett und die Partie im Frontend auf dem Bildschirm dar.
Im Jahre 1979 entwickelten Ken Thompson und Joe Condon in den Bell Laboratories in New Jersey den „Belle und Cray X-MP“. Diese Maschine konnte bis zu 180.000 Stellungen in der Sekunde erzeugen und erreichte eine Suchtiefe von bis zu neun Halbzügen. Bis 1983 dominierte Bell die Computerschachszene. 1983 wurde sie dann von der „Cray X-MP“ geschlagen, diese Maschine war aber kein Schachcomputer im engeren Sinne, sondern ein Rechner, auf dem auch andere Programme liefen.
Größeres Potential lag aber dennoch in Maschinen, deren Hardware genau auf das Schachspiel zugeschnitten war. Der Schachcomputer Belle kostete im Vergleich zu einer Cray-Maschine nur ein Tausendstel so viel.
Deep Thought war eine Vorentwicklung des legendären Deep Blue, der Superschachrechner von IBM, dem letzten Spezialrechner seiner Art. Diesem Rechner gelang es als erstem Computer der Welt 1996 den amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow in einer Partie mit regulären Zeitkontrollen zu schlagen.
Inzwischen schlagen Schachprogramme für den PC 99,9 % der Weltbevölkerung mühelos, sodass das Interesse an speziellen Schach spielenden Groß- und Spezialrechnern weitgehend zurückgegangen ist.

Schachcomputer für Zuhause

Die Anfänge der Schachcomputer für Zuhause machte der „Fidelity Chess Challenger 1“, der 1977 als erster kommerzieller Schachcomputer verkauft wurde. Mittlerweile braucht es aber keinen extra Computer mehr – um Schach Zuhause spielen zu können, tut es in der Regel ein leistungsfähiger Computer und ein Schachprogramm. Diese gibt es im Fachhandel zu kaufen.
Wer sich nicht extra ein Programm kaufen will, kann auch online auf verschiedenen Schach-Plattformen spielen. Vom kostenlosen Schachtrainer über knifflige Schachpartien gegen den Computer bis hin zu virtuellen Schachpartien gegen echte Gegner kann man im Internet alles Spielen.
Ob nun virtuell, am Computer oder an einem echten Brett mit aufwändig gearbeiteten Figuren: Schach – das Spiel der Könige begeistert weltweit immer noch die Menschen. Es ist ein Strategiespiel mit langer Geschichte, das seine Tradition auch im weltweiten Netz fortsetzt.

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