Schulden: Spielerin verklagt Casino

21 Mär 2014 | 09:28 Autor: Melissa Körner

Joyce Ross ist spielsüchtig. Deshalb hat sich die Kanadierin aus British Columbia freiwillig in eine bundesweite Casino-Sperrliste eintragen lassen. Trotz der Sperre war es ihr möglich, in zwei Casinos insgesamt 78.000 Dollar verlieren zu können. Jetzt verklagte die problematische Spielerin das Casino – allerdings ohne Erfolg.

Joyce Ross hatte sich freiwillig für das Spiel im Casino sperren lassen – und zockte und verspielte trotzdem.

Im Surrey's Fraser Downs und im Langley's Cascades Casino im US-Bundesstaat British Columbia.

Sie hatte Pech im Casino, das sie eigentlich gar nicht mehr besuchen wollte, und verlor 78.000 US-Dollar.

Weil die Casinos sie am Spiel hätten hindern müssen und dies nicht getan haben, verklagte Ross die beiden Casinos und scheiterte mit ihrer Klage kürzlich am Obersten Gerichtshof.

Zum Zeitpunkt ihres Selbst-Ausschlusses war das Kontrollsystem noch nicht so fortgeschritten und modern wie heute.

Während heute Spieler schon am Nummernschild ihres Autos erkannt und gar nicht erst ins Casino gelassen werden, waren es zwischen 2007 und 2010 – dem Zeitraum, in dem Ross das Geld verspielte – noch die Mitarbeiter des Casinos, die die Kontrolle durchführten.

Und zwar mit Hilfe von Fotos gesperrter Spieler, die den Casinos vorliegen.

Doch diese Kontroll-Mechanismen konnte Ross umgehen: Sie gab zu, seit der Aufnahme des Fotos ein paar Kilo zugenommen zu haben und sich die Haare wachsen lassen zu haben.

So konnten die Mitarbeiter Ross nur sehr schwer erkennen. Mit ihrer Klage wollte Ross nun auf die Mängel im Selbst-Ausschluss-Verfahren aufweisen, die Spieler seien nicht ausreichend vor sich selbst geschützt. Doch die Klage scheiterte vor dem Obersten Gericht in British Columbia.

Das Gericht stellte fest, dass die Casinos nicht fahrlässig gehandelt haben, die Kontroll- und Überwachungssysteme waren zu der Zeit ausreichend. „Es war ihre Hauptaufgabe, den Casinos fern zu bleiben.

Ihr mit ihrer Klage Recht zu geben, nur weil sie im Selbst-Ausschluss-Programm war, würde andere Spieler dazu ermutigen, sich ebenfalls dort einzutragen, nur um im Schadensfall Ansprüche geltend machen zu können“, so das Gericht weiter.

Derzeit haben sich in dem US-Bundesstaat mehr als 6.000 Menschen in die Liste für freiwilligen Selbst-Ausschluss eingetragen.

Auch hierzulande gibt es solche Sperrlisten. Mehr als 30.000 Personen stehen auf den Listen der knapp 60 deutschen Spielbanken.

Sie alle haben erkannt, dass sie problematisches Spiel-Verhalten zeigen und haben sich sperren lassen oder wurden gesperrt. Eine vernünftige Maßnahme, um den Kampf gegen die Spielsucht aufzunehmen.

Tipps im Umgang mit problematischem Spielverhalten haben wir auf CasinoSpielen zusammen gestellt.

Wer früh erkennt, dass er Probleme hat, kann ein finanzielles Desaster, so wie Joyce Ross es nun vor sich hat, abwenden. Denn Einsicht ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

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