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Der Spieler, der 127 Millionen Dollar verlor

Sucht man den Mann, der beim Glücksspiel vermutlich die größten Verluste innerhalb eines Jahres erlitt, kommt man an Terrance Watanabe kaum vorbei. Der Unternehmer aus Omaha im amerikanischen Bundesstaat Nebraska schaffte es, im Jahr 2007 fast 127 Millionen Dollar zu verspielen.

Damit büßte der 52-jährige einen Großteil seines Vermögens ein, den er in zwanzig Jahren mit dem von seinem Großvater gegründeten Familienunternehmen erwirtschaftet hatte. Die ganze Misere fing offenbar damit an, dass Watanabe nach einigen gescheiterten geschäftlichen Ideen nicht mehr wusste, was er mit sich und seiner Zeit anfangen sollte. So begann seine Karriere als Spieler zunächst in einem Casino in der Nähe seiner Heimat, wo er 2003 seine ersten Gehversuche am Spieltisch unternahm und sich rasch zu einem der besten Stammkunden entwickelte.

2005 reiste Watanabe dann zum ersten Mal nach Las Vegas, wo er immer heftiger der Spiel- und Trunksucht verfiel. Er residierte länger im Wynn Casino und wurde dort vom Geschäftsführer gesperrt, da dieser nach einem Gespräch zu dem Schluss kam, dass es sich bei Watanabe um einen zwanghaften Spieler und Trinker handelte. Doch dies brachte Watanabe nicht zur Einsicht.

Schließlich landete er im Caesars Palace und Rio’s, wo er es innerhalb kurzer Zeit schaffte, mehrmals an einem einzigen Tag 5 Millionen Dollar zu verspielen. Mit einem Einsatz von 50.000 Dollar pro Hand spielte er an drei Tischen gleichzeitig BlackJack und traf dabei nach Angaben von Casino-Mitarbeitern reihenweise haarsträubende Entscheidungen.

Fast genauso legendär wie seine Spielsucht ist aber auch seine verschwenderische Großzügigkeit. Regelmäßig bedachte er Casino-Angestellte mit Bündeln von Hundert-Dollar-Scheinen, deren Wert nicht nur einmal 20.000 Dollar betragen haben sollen. Einmal schickte er angeblich sogar einen Wachmann zum Supermarkt, um sämtliche vorrätige Steaks zu kaufen, die er anschließend an die Angestellten des Casinos verteilte. 

Der Fall Watanabe ist aber nicht nur spektakulär wegen der hohen Verluste, er beschäftigte auch die Gerichte. Nachdem der Spielsüchtige bei dem Casino-Unternehmen Harrah’s 14,7 Millionen Dollar in der Kreide war, wollte er das Geld nicht zurückzuzahlen und nannte als Begründung, dass man ihn mit Alkohol und Tabletten zum Spielen getrieben habe.

112 Millionen Dollar hatte das Unternehmen von Watanabe bereits bekommen und damit allein mit ihm mehr als 5 Prozent seines Umsatzes des Jahres 2007 erzielt, doch wollten die Verantwortlichen noch mehr.

Für die Geschäftsleitung war der Fall klar. Mit seinen Behauptungen wollte sich Watanabe davor drücken, seine Schulden zu begleichen und seine Verantwortung abstreiten. Ehemalige Casino-Mitarbeiter sahen das Ganze differenzierter. Ihre Vorgesetzten hätten sie aufgefordert, Watanabe im betrunkenen Zustand weiter spielen zu lassen, obwohl die Hausordnung vorschreibt, dass ein Betrunkener vom Spielen abgehalten werden soll.

Dass Spieler, die als Stammkunden um hohe Einsätze spielen, einen Kredit vom Casino bekommen, ist keineswegs unüblich, sondern durchaus Standard, daher verklagte Harrah’s Watanabe und brachte den Fall vor Gericht. Watanabe nahm sich einen Anwalt und gleichzeitig untersuchte die Glücksspiel-Kontrollkommission des Landes Nevada den Fall dahingehend, ob das Casino gegen die Bestimmungen verstoßen habe.

Zum Prozess kam es dennoch, und dieser endete überraschend einigermaßen friedlich. Im Juli 2010 einigten sich die beiden Parteien in einem Gerichtssaal von Las Vegas auf einen Vergleich, dessen genauer Inhalt nicht bekannt wurde. Sicher aber ist, dass Watanabe dem Casino-Unternehmen einen Teil seiner Schulden bezahlte.

 

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