Vom Trick zum Kunststück

02 Jun 2010 | 01:00 Autor:

Nachdem die Kartentrick-Reihe und die Poker Chip Tricks mit Poker Profi Seth Engström so großen Anklang gefunden haben, haben wir Zauberkünstler dazu befragt, wie man als Laie am besten in die Zauberkunst einsteigen sollte. Lesen Sie heute wie Sie als Einsteiger den Weg vom Trick zum ausgereiften Kunststück schaffen, erklärt von Zauberkünstler Frank Gilka.

Staunen über Zaubertricks

Menschen fliegen zum Mond, schaffen virtuelle Welten, kommunizieren über alle Grenzen hinweg und verändern Gene schneller als die Natur. Wir Menschen staunen in einer Welt der ignorierten Wunder aber immer noch über einen guten Kartentrick. Wieso verblüfft das Kartenspiel in der Hand eines Zauberers manchmal mehr,als die wirklichen Wunder der Wissenschaft?

Der Magier nutzt die Technik und vollbringt mit ihr ein Wunder. Seine Präsentation schafft die Illusion, etwas Wundervolles erlebt zu haben. Vergleichen Sie einen Trick immer nur mit den Farben und der Leinwand des Malers. Aus diesem Material schafft der Künstler das Bild. Die Farbe und die Leinwand alleine sind keine Kunst.

Ein Trick ist einfach erklärt und wirkt meist wie eine nüchterne wissenschaftliche Abhandlung! Lesen Sie sich diese Abhandlung hier einmal in Ruhe durch. Probieren Sie es, mit einem Kartenspiel in der Hand. Aus diesem Rohmaterial wird dann ein Kunststück werden.

Die Tricktechnik

Lassen Sie einen Zuschauer eine Karte ziehen. Merken Sie sich bei dieser Gelegenheit die unterste Karte des Päckchens. Lassen Sie die gewählte Karte auf das Kartenpäckchen legen. Heben Sie die Karten so ab, dass die unterste Karte auf die gewählte Karte kommt.

Für die Zuschauer haben Sie nur eine Karte wählen lassen und diese in die Mitte des Spiels gebracht. Sie kennen aber die Karte, die über der Zuschauerkarte liegt und können dadurch problemlos die geheime Zuschauerkarte finden.

Die Präsentationsmöglichkeit 1

Humor ist ein schönes Mittel, um aus einem Kartentrick ein kleines Kunststück zu machen. Erklären Sie Ihren Zuschauern, dass Sie einen bombastischen Kartentrick im Internet gefunden haben, den Sie unbedingt mal ausprobieren wollen.

Führen Sie die Trickhandlung wie oben aus. Blättern Sie Karte für Karte auf den Tisch. Registrieren Sie, wenn Sie zu Ihrer gemerkten Karte kommen. Die nächste Karte ist die Zuschauerkarte! Blättern Sie aber unbeirrt noch einige Karten weiter. Schauen Sie auf das Kartenpäckchen und erklären Sie, es sollte laut Internetanleitung die nächste Karte sein, die sie umdrehen werden. Die Zuschauer rechnen mit einer Panne und werden sehr verblüfft, wenn sie nun nicht die Karte des Päckchens umdrehen, sondern die gewählte. „Es stimmt ja bekanntlich immer, was im Internet steht“, kann ein netter Schlusssatz sein.

Die Präsentationsmöglichkeit 2

Einen Zuschauer zum Star zu machen hat Tradition in der Zauberkunst. Was kann überzeugender sein, als einem Zuschauer die gedachte Karte finden zu lassen? Haben Sie gemerkt, dass ich die gedachte Karte schrieb und nicht die gezogene? Mit solchen Sprachfeinheiten können Sie Ihre Vorführung noch besser machen. Am Ende werden einige Zuschauer erzählen, Sie hätten eine nur gedachte Karte gefunden.

Nutzen Sie die Tricktechnik, die ich oben beschrieben habe. Haben Sie die Karte in die Mitte gebracht, fächern Sie das Spiel zu sich hin auf, um scheinbar die Karte zu finden. Dabei machen Sie einen etwas verunsicherten Eindruck, sortieren die Karten hin und her und bringen die Zuschauerkarte an die siebte Stelle des Spiels und die drei Karten mit dem gleichen Wert wie die gezogene an die erste, zweite und dritte Stelle.

Erklären Sie Ihren Zuschauern, dass Sie die Karte nicht finden können ,aber eine Zuschauerin! Sprechen Sie diese Zuschauerin direkt an und bitten Sie sie eine Zahl zwischen 1 und 10 zu nennen. Betonen Sie zwischen 1 und 10, damit 1 und 10 nicht genannt werden. Meist wird die 7 genannt und sie können durch Abzählen von sieben Karten die Zuschauerkarte finden.

Manchmal wird die 3 genannt und Sie können die drei ersten Karten umdrehen, die Symbole nennen, die auf dem Tisch liegen und erklären, dass das fehlende Symbol die gewählte Karte sein muss. Sollte die 6  genannt werden haben Sie noch die Möglichkeit Sechs Karten auf den Tisch zu zählen und die siebte Karte als Ergebnis zu präsentieren.

Sollte eine andere Zahl genannt werden, dann ist das nicht tragisch. Machen Sie das zum Teil der Show. Bei den Zahlen 8 und 9 machen Sie einfach den in der Präsentationsmöglichkeit 1 beschriebenen Umdrehtrick.

Bei den Zahlen 2 und 3 teilen Sie den Stapel in mehrere Stapel auf, deren Anzahl der genannten Zahl entspricht. Legen Sie die Pakete wieder zusammen und machen Sie weiter mit dem Umdrehtrick. Dies sollte wie ein beiläufiges Durcheinanderbringen (Mischen) der Karten wirken.

Die Präsentationsmöglichkeit 3

Falls es Ihnen gefällt, werden Sie doch ein wenig übersinnlich. Sagen Sie etwas über Ihre Wahrnehmungsfähigkeit und zeigen Sie, wie Sie durch kleine Körpersignale die gesuchte Karte finden können. Nachdem Sie die Karte durch Abheben ins Spiel gebracht haben, streifen Sie das Spiel sofort, mit der Bildseite oben, auf dem Tisch aus. Dabei können Sie sehr einfach, die gesuchte Karte lokalisieren. Der Rest ist Show!

Nehmen Sie die Hand des Zuschauers. Führen Sie die Hand über das Kartenband und erklären Sie, dass sie durch leichtes Zucken im Arm erkennen können, wenn der Arm über die gewählte Karte geführt wird.

Diese Präsentation können Sie dramaturgisch ausschmücken. Lokalisieren Sie erst die ungefähre Position. Reduzieren Sie auf die Karten die in dieser Position befinden und testen Sie erneut.
Reduzieren Sie auf wenige Karten und erklären Sie, dass Sie nun durch die Mimik die gesuchte Karte finden wollen.

Spielen Sie die Situation aus und präsentieren Sie am Ende zwei Karten, von denen eine die gewählte Karte ist. Da Sie aber nicht sicher sind, machen Sie einen letzten Test. Lassen Sie den Zuschauer jeweils eine Karte in die Hand nehmen. Er soll Ihnen in die Augen sehen und an die Hand denken, in der sich die Karte befindet. Sie tippen nun auf die Hand, in der sich die gewählte Karte befindet.

Mit einer Tricktechnik haben Sie nun drei verschiedene Vorführmöglichkeiten bekommen, mit denen Sie aus dem Trick ein Kunststück machen können. Sollten Sie die Vorschläge ausprobieren wollen, dann versuchen Sie Ihre Persönlichkeit einfließen zu lassen. Sprechen Sie so, wie Sie immer sprechen. Überlegen Sie vorher gut, was sie sagen möchten und denken Sie daran, dass es nicht so sehr um den Trick, als um die Unterhaltung geht. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Selbst geübte Zauberer brauchen Zeit, bis ein Kunststück wirklich gut wirkt. Erfahrungen vor dem Publikum lassen sich nicht durch Theorie ersetzen.

Weitere Informationen über Frank Gilka und sein Programm finden Sie unter http://frankgilka.de/.

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