Roulette Systemerweiterung

Roulette Systemerweiterung

17 Dez 2010 | 10:44 Autor: Pia, Harald

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr es mich befriedigte, als mir meine Einstellungen, meine Gedanken, die gesamte von mir investierte theoretische Arbeit an Hand derer ich die bisher euch von mir präsentierte Roulette-Gewinnstrategie erarbeitet hatte, endlich auch einmal von einem Insider, einem direkten Casino-Angestellten, bestätigt worden waren.

Nicht nur die von mir bisher erzielten Gewinne, sondern ganz klare Aussagen verifizierten jetzt meine Hypothesen. Kein wenn, kein aber, kein vielleicht - sondern ein eindeutiges ja.

 

Systemerweiterung 1: Meine Theorien wurden bestätigt

Fast alle Croupiers (zugegeben wurde es mir für die Croupiers in Griechenland, aber nach den vielen Reisen, Besuchen und Erfahrungen maß ich mir an von fast allen Croupiers zu sprechen) haben bei jedem ihrer Würfe schon einen bestimmten Sektor des Roulettekessels im Bewusstsein, bemühen sich diesen möglichst zielgenau zu treffen und verfolgen gedanklich gespannt den Lauf der Kugel.

Wie sie erst gleichförmig, dann immer, natürlich auch durch die Hindernisse beeinträchtig, unruhiger wird und schließlich bei einer Zahl landet. Liegen sie annähernd exakt, senden ihre Hormone gleich kleine Boten des Glücks zu ihren Gehirnen aus.

Möglichst zielgenau die Kugel zu beherrschen, ist neben einem guten Gedächtnis und z.B. der richtigen Zuordnung aller an ihrem Tisch getätigten Einsätze, eines von mehreren Kriterien an denen sie für sich selbst den Qualitätsstandard ihrer Fähigkeiten beurteilen. Bei weitem nicht jeder, aber genügend verfügen über das manuelle Geschick, eine Zielgenauigkeit auf einer Spanne zwischen 8-6, manche sogar auf 4 Felder zu erreichen.

Es gelingt nicht immer, aber mit der Erfahrung und dem notwendigen Talent, doch wesentlich häufiger als allgemein angenommen. Spielt mit den Gedanken des Croupiers, und ihr seid auf jedem Fall im statistischen Vorteil. Um das zu erfassen, braucht man wirklich kein mathematisches Genie zu sein.

Doch wie erkannte ich die jeweils momentane Motivation der Croupiers in den griechischen Casinos? Und wenn sie sich nicht an von mir bisher analysierten Kriterien orientierten, bestanden überhaupt Möglichkeiten für mich dieses zu nutzen?

Ihr erinnert euch. In den Blogbeiträgen - Die Irrtürmer der Roulette-Spieler, Sektor / Transversale Simple, habe ich euch schon einmal beschrieben, in welchen Sektoren sich Dichten von Zahlen befinden, die nicht in Relation zur Gewinnverteilung stehen und welche sechs Zahlen definitiv nicht auftreten können, wenn bestimmte Chancen in Präferenzsektoren von den Croupiers bespielt werden.

In Deutschland, Österreich und in der Schweiz waren drei der Indikatoren, an denen ich die Motivation welchen Sektor der Croupier im nächsten Spiel avisierte, beurteilte, die Länge einer Serie und die  Höhe und die Anzahl der getätigten Einsätze die gegen diese Serie wetteten.

Zuerst einmal, und das gilt für alle Casinos die ich noch in Zukunft besuchte (Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Luxemburg, Niederlande, Kroatien, Serbien, Ungarn, Russland, Ukraine, Macao, Südafrika), werden auch in diesen Casinos von den dortigen Spielern gegen Serien (Perdante) gespielt. Es kommt allerdings nicht nur seltener vor, sondern es ist auch wesentlich komplexer und schwieriger den Überblick zu behalten. Zum einen, belegen die Roulettesüchtigen dieser Länder bei - z.B. einem langen Marché des 3.

Dutzend – überwiegend nicht einfach das 1. und 2. Dutzend sondern jede Zahl von 1-24 einzeln mit einem Einsatz. Zum anderen werden die Zahlen häufig nicht mit Chips besetzt auf denen die Summe für Außenstehende direkt zu erkennen ist. Wenn du zum ersten Mal dein Geld wechselst, erhältst du in Griechenland - genauso wie in Deutschland oder Österreich – 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, oder 500 Chips.

Mit diesen Chips kannst du jedoch nur auf einfache, zweifache und fünffache Chancen setzen. Spielst du Plein, musst du diese Chips gegen Chips eintauschen, die alle über eine bestimmt Nummer verfügen - z. B. 8 -  und bei denen du beim Croupier den Wert jeder Einheit bestimmt hast, z.B. €5. Komme ich nun an einen Tisch, so liegen da also 20 Chips mit der Nummer 8, 14 Chips mit der Nummer 6, 21 Chips mit der Nummer 2 usw. Ich weiß jedoch nicht wie hoch der Wert eines einzelnen Chips ist. Er kann €1 betragen oder auch €50.

Mir ist nur möglich, dadurch dass ich sehe welcher Spieler welche Nummer verwendet, zuzuordnen, wem die jeweiligen Chips gehören. Kompliziert, nicht wahr! Aber man kann trotz dieser Schwierigkeiten eine Strategie ausarbeiten, mit der man gewinnt. Lest den nächsten Blogbeitrag.

 

Systemerweiterung 2

Bevor ich euch im Folgenden die Systemerweiterung erläutere, noch einmal, bitte! Ich bin wirklich frei von jeglicher Gier nach Geld und dadurch eigentlich für dieses Roulette-System prädestiniert. Trotzdem haben mich die in den Casinos zu verarbeitenden Eindrücke psychisch so geschwächt, dass ich einmal nachgab, sinnlos zockte und verlor. (Wobei, es geht nicht um das Verlieren, Gewinnen wäre genauso erbärmlich gewesen. Bei einem hohen Verlust spürt man nur seine Degeneration stärker und intensiver).

Die Atmosphäre der Casinos, die Spieler, die Croupiers, die über die Nächte gelebte Realität der Verführung wirkt bei jedem sehr nachhaltig. Es ist und war niemals meine Absicht euch zum unüberlegten Roulette, zum  Spiel zu animieren, Spieler zu züchten und damit Existenzen zu gefährden. Deshalb, immer wieder, stärkt durch die verschiedenen, euch schon unterbreiteten Trainingsanleitungen permanent die Stabilität eure Psyche. Dann könnt und werdet ihr bestehen.

Die Methodik, mit der die Croupiers in Griechenland agierten, hätte mir auch schon früher auffallen können, doch ich hatte es bisher ignoriert. Zu hoch bewertete ich vorher die Ästhetik von Serien, und vermutete daher in ihnen die Hauptmotivation der Croupiers bei der geistigen Festsetzung ihres nächsten Wurfsektors.

Doch, wie in vielen Bereichen des Lebens war auch dieses viel simpler und offensichtlich. So oft schon hatte ich die Abneigung, die die Croupiers gegenüber bestimmten Spielertypen ausstrahlten, verspürt und diese Empfindung nicht weiter strategisch hinterfragt und verfolgt.

– Aversionen schlägt Ästhetik! – dieses gilt für alle zwischenmenschlichen Kontakte. Starke negative Emotionen verdrängen das Verlangen nach jeder ästhetischen Vollendung. Die Croupiers wurden nicht nur von ihrem Bedürfnis nach Zahlenästhetik geleitet, stärker noch war ihre Motivation bestimmte Personen, gegen die sie aus irgendwelchen individuellen Gründen eine Abneigung empfanden, einfach in den Verlust zu führen. Wenn ich zurückschaute, hatte ich dieses schon unzählige Male als Zeuge begleitet.

Ich identifizierte sogar einige Spieler als sicherere, permanente Verlierer und überlegte schon gegen sie zu setzen. Nur meine - bis zu diesem Zeitpunkt ethische Interpretation (und so viel Ethos ist nun wirklich übertrieben) dadurch unmittelbar am Verlust von anderen zu profitieren, hielt mich zurück. Mein Setzverhalten, vieles verbliebe gleich, nur diesen  bedeutenden Aspekt musste ich noch in mein erfolgreiches System integrieren.

Es ging natürlich nicht nur um Aversionen. Jeder Roulette-Tisch in Griechenland wird als eigener Profit-Center angesehen. Alle Croupiers stehen, durch die Unternehmensspitze und –Philosophie gefördert, miteinander in Konkurrenz.

Durch die Griechische Spezifikation beim Chips Einwechseln, kann auch für jeden Tisch genau analysiert werden, wie viel Profit er an einem Tag erwirtschaftet hat. Je höher der Gewinn, umso bessere Aufstiegsmöglichkeiten bieten sich den Croupiers. Ist doch nur logisch, dass auch die Höhe des Einsatzes jedes einzelnen Spielers in die Gedankengänge des Croupiers mit einfließt.

Spielen die griechischen Casinobesucher dann doch mal vereinzelt mit hohen Summen gegen die Serien, werden die gleichen Sektoren präferiert, wie vergleichsweise in Deutschland oder Österreich. Und die kennt ihr schon.

Was ist aber, wenn z. B die hohen Einsätze bzw. die Einsätze des Spielers gegenüber dem der Croupier besondere Abneigung ausstrahlt, das Feld 7-12 belegen. Ich nehme speziell dieses Feld, um euch ein Mal ganz deutlich aufzuzeigen, wie leicht es den Croupiers durch die Anordnung der Zahlen im Kessel beim Roulette, teilweise gemacht wird

 35 – 3 – 26  – 0 – 32 – 15 – 19 – 4 – 21 – 2 – 25 – 17 – 34 – 6 – 27 – 13 – 36

Ihr seht, es ist kaum zu glauben, aber es besteht ein Sektor von 17 Feldern in dem keine Nummer zwischen 7-12 vorkommt. Dieser Sektor ist so groß, dass ihn auch durchschnittlich talentierte Croupiers fast immer treffen, soweit sie dieses beabsichtigen. Zuerst spielte ich in Griechenland nur dann, wenn das Feld 7-12 ausschließlich belegt war und gewann immer. Im nächsten Blogbeitrag mehr.

 

Systemerweiterung 3

Ich kann es nur wieder und wieder betonen. Einer der größten Irrtürmer dem viele Spieler unterliegen ist, dass sie davon ausgehen, dass im Roulettekessel eine annähernd gleichförmige Verteilung der Zahlen in Relation zur Gewinnausschüttung besteht.

Es ist dieses für jeden Besucher optisch auffälligste, diese vollkommene Symmetrie von Noire und Rouge, die den Spielern suggeriert,  dass bei  einfacher Auszahlung Gerade (Pair) - Ungerade (Impair), 1-18 (Manque) - 19-36 (Passe), bei zweifacher Auszahlung Kolonne (Colonne), Dutzend (Douzaines), bei fünffacher Auszahlung 6 Zahlenkombination (Transversale simple) und der elffachen Auszahlung 3 Zahlenkombination (Transversale pleine) ebenfalls diese symmetrische Perfektion der abwechselnden Folge der Zahlen in der Relation zur Gewinnausschüttung existiert.

Dieses ist ein großer Trugschluss! Für Kolonnen und Dutzend habe ich euch schon mehrfach die Sektoren aufgezeigt, in denen eine überproportionale Dichte vorliegt und wie ich dieses zu meinem Gewinn nutzte.

Da viele Spieler in  Griechenland Transversale Simple besetzten, musste ich jetzt umgekehrt vorgehen und den Roulettekessel daraufhin analysieren,  ob größere Sektoren bestehen, in denen keine Zahl aus einer bestimmten Transversale Simple auftritt.

Transversale Simple 1 – 6 

20 – 14 – 31 – 9 – 22 – 18 – 29 – 7 – 28 – 12 – 35

11 Felder, die nebeneinander liegen und in denen keine Zahl aus der Transversale Simple 1 – 6 auftritt

Transversale Simple 7 – 12

35 – 3 – 26 – 0 – 32 – 15 – 19 – 4 – 21 – 2 – 25 – 17 – 34 – 6 – 27 – 13 – 36

17 Felder, die nebeneinander liegen und in denen keine Zahl aus der Transversale Simple 7 – 12 auftritt

Transversale Simple 16 – 21

34 – 13 – 36 – 11 – 30 – 8 – 23 – 10 – 5 – 24

10 Felder, die nebeneinander liegen und in denen keine Zahl aus der Transversale Simple 16 – 21 auftritt

Transversale Simple 25 – 30

8 – 23 – 10 – 5 – 24 – 16 – 33 – 1 – 20 – 14 – 31 – 9 – 22 – 18

14 Felder, die nebeneinander liegen und in denen keine Zahl aus der Transversale Simple 25 – 30 auftritt

Transversale Simple 28 – 33

15 – 19 – 4 – 21 – 2 – 25 – 17 – 34 – 6 – 27 – 13 – 36 – 11

13 Felder, die nebeneinander liegen und in denen keine Zahl aus der Transversale Simple 28 – 33 auftritt

Ihr seht, genau bei diesen euch gerade gelisteten Transversalen Simplen liegen größere Sektoren vor, in denen keine Zahl aus der betreffenden Transversale Simple vorkommt. Vom setzen dieses zu nutzen, ist wesentlich einfacher, als vergleichsweise meine Strategien, die ich benötige, wenn ich sehe, dass ein Croupier seine Fähigkeiten dazu verwendet, eine bestimmte Serie zu verlängern.

Ich besetze einfach die anderen 5 Transversale Simple und lasse nur diese sechs Zahlen frei. Das heißt, ich spiele ganz direkt mit der Intention des Croupiers und erhöhe damit meine sowieso schon annähernd 80% Gewinnchance. Selbst, wenn es dem Croupier nur bei jeden 4. Versuch gelingen würde, hat sich die Statistik schon zu meinen Gunsten verschoben. 7- 12 ist hoch besetzt, in dem Sektor 35 – 36 tritt keine Zahl von 7- 12 auf.

Korrekt die manuellen Geschicke des Croupiers vorher analysiert, darauf geachtet ob sich die Drehzahl der Kugel im Kessel reduziert, liegt eine sehr, sehr hohe Wahrscheinlichkeit vor, dass dieses ihm auch gelingt und die Bank gewinnt.

Die Aufgabe von mir lag nun vor allem darin, die Konstellation der Spieler am Tisch, und darauf  basierend die Croupiers dahin gehend auszuforschen, wann sie beabsichtigen einzugreifen. Durch mein intensives Training, den vielen Besuchen von Casinos in den letzten Monaten, fiel mir dieses nicht so schwer und ich erzielte sehr schnell ansehnliche Erfolge.

Wie weitgehend die Gedankenspiele der Croupiers hinsichtlich der Einsätze an den Tischen tatsächlich gehen. Wie sie berechnen, in welchen Sektoren die höchste Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn der Bank liegen, erläutere ich euch noch in einem späteren Blogbeitrag. Dann hat sich Roulette definitiv von einem Glücksspiel zu einem strategischen Spiel erhoben.

 

Setzstrategie

Wenn es mir nicht gelang eine Möglichkeit auszuarbeiten auch in den Casinos zu spielen, die über talentierte Croupiers aber nur sehr wenige Gäste verfügten, verlor ich nicht nur viel Zeit sondern - wenn ich die mir entstehenden Kosten durch Anreise, Übernachtung, Verpflegung summierte, auch eine Menge Geld.

Natürlich reichten mir die geeigneten Casinos aus um von einem Gewinn zu leben, sie begrenzten jedoch meinen Handlungsraum. Frei von einem Ort zum nächsten zu reisen und fast überall von einem Gewinn leben zu können, war dann nicht mehr umsetzbar.

Mein System basiere bisher auf zwei Säulen. Zum einen, wie man aus den gespielten Zahlen des Croupiers, Rückschlüsse auf seine Gedanken, sein Verhalten und seine Fähigkeiten zog um so die Indikatoren zu besitzen, zu welchen Zeitpunkten bestimmte Zahlen niemals fallen würden.

Die zweite Säule war, dass ich den Croupier nicht in seinem Erfolgserlebnis unterbrach. Erst vor kurzem habe ich noch einige Artikel über die aktuellsten Erkenntnisse der Hirnforschung gelesen. Immer mehr erhärteten sich die Anschauungen, dass eine Entscheidung im Gehirn bereits getroffen wird, bevor sie der Person bewusst werden.

Die eigentlichen Antriebe entstehen im limbischen Bewertungs- und Gedächtnissystem. Bei der Frage – Was tue ich jetzt – bewertet das Gehirn nach den gespeicherten Konsequenzen früheren Verhaltens. Es hält das Resultat des Handelns und den dabei gefühlten emotionalen Zustand fest und bildet damit die Basis für eine neue Entscheidung.

Dieses geschieht mit einem unbewussten Automatismus. Für mein Konzept bedeutete dies, erfahren die Croupiers überwiegend positive Emotionendurch die erfolgreiche Beeinflussung ihres Wurfes, werden ihre Gehirne für sie entscheiden dieses immer wieder zu versuchen.

Aus diesem Grunde spielte ich bisher immer mit der Intention des Croupiers. Diejenigen, die er beabsichtigte in den Verlust zu führen, verlieren, und mein Gewinn wird registriert, aber nicht von ihm mit seinem Eingreifen assoziiert. So ist es mir möglich auch öfter in einem Casino zu spielen, ohne dass sich die Einstellung des Croupiers wandelt.

Was ich nun vorhatte, beinhaltete eine Änderung dieser Vorgehensweise. Ich beabsichtigte, den Croupier ganz gezielt dazu motivieren, gegen mich zu werfen, dann meine Einsätze zu verändern und doch zu gewinnen. Dieses konnte ich jedoch in jedem Casino nur einmal durchführen, da durch die negative Erfahrung ihn sein Gehirn jetzt warnen würde, es erneut auf diesem Wege anzugehen.

Aber immer noch besser als überhaupt nicht zu spielen. Die Croupiers suchten meist den Sektor, der ihnen die günstigsten Voraussetzungen für einen Gewinn der Bank bot. Nachdem ich einen Croupier (und dazu reichten auch nur wenige Spieler am Tisch) ausgemacht hatte der über genügend Talente verfügte, ging ich wie folgt vor.

Ich besetzte die Transversale Pleine 7 – 8 – 9, mit 150 €. Durch diesen Setzen zeige ich zusätzlich an, dass ich nicht beabsichtige bei einem Gewinn eine Trinkgeld zu geben (sonst hätte ich jeweils 50 € auf 7,8,9 gesetzt) was seine Motivation mich in den Verlust zu führen noch weiter steigerte.

Bei einem Gewinn erhalte ich das 11-Fache meines Einsatzes. Die  Bank besitzt bessere Konditionen wenn ein Sektor vorliegt, in dem in weniger als bei 12 aufeinanderfolgenden Zahlen keine dieser 3- Zahlen vorkommt und darauf sind die Gehirne der Croupiers konditioniert.  Ich habe eine Transversale Pleine auch deshalb gewählt, da die Croupiers für diese Felder alle Verteilungen im Kessel genau kennen.

Die Zahlen sind wie folgt verteilt:

8 – 23 – 10 – 5 – 24 – 16 – 33 – 1 – 20 – 14 – 31 – 9 – 22 – 18 – 29 -  7

Das heißt auf 16 Zahlen treten meine drei Gewinnzahlen auf. Um den Sektor weiter zu verkleinern  habe ich dann noch 20 € auf die 33 gesetzt.

Zwischen der 7 und der 8 liegen die Zahlen:

28 – 12 – 35 – 3 – 26 – 0 – 32 - 15 – 19 – 4 – 21 – 2 – 25 – 17 – 34 – 6 – 27 – 13 – 36 – 11 – 30

Das heißt 21 aufeinanderfolgende Zahlen, in denen keine meiner Gewinnzahlen auftritt. Wenn die Croupiers beabsichtigten mich in den Verlust zu führen, lag eine um ein Vielfaches höhere Wahrscheinlichkeit vor, dass sie diesen Sektor avisierten.

Sobald die Kugel eingesetzt war, entfernte ich meinen Einsatz von der Transversale Pleine sowie der 33 und belegte all diese 21 Zahlen mit jeweils 50 € und gewann. Bei diesen Gewinnen habe ich zum ersten Mal erlebt, wie die Croupiers teilweise ihre Kontrolle über ihre Gesichtszüge verloren. Aber es ist nur einmal pro Casino umsetzbar.

 

Die Abneigung des Croupiers

Einen Sektor von 21 Zahlen zu avisieren und zu treffen, dazu sind die talentierten Croupiers nun wirklich befähigt, und sie setzen es richtig motiviert auch um.

Zum einen verleitet sie meine durch die Besetzung der Transversal Pleine (und nicht jeweils €50 auf Zahl) eindeutig dokumentierte Absicht, bei einem Gewinn kein Trinkgeld zu spenden (die Croupiers dadurch um ihr Einkommen zu berauben), schon einmal dazu, mich negativ zu bewerten.

Desweiteren, bei einem Einsatz von 150 € besitze ich einen Gewinnpotential von 1650 €, eine Summe, die jedem Croupier hoch genug erscheint, sie gerade einem Ausländer, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch einem Touristen, mit allen Möglichkeiten zu verweigern.

Durch arrogantes Auftreten am Tisch erhöhe ich noch ihre Abneigung mir gegenüber, und wenn sie dann sehen, dass ich auch noch 7 – 8 – 9 besetze, eine Kombination bei der ein Feld von 21 Zahlen jegliche Gewinnwahrscheinlichkeit von mir ausschließt, ist es mir meist gelungen ihre Absichten so zu lenken, dass sie sich bemühen den folgenden Sektor anzuspielen.

In dem Sektor zwischen der 7 und der 8 liegen die Zahlen:

28 – 12 – 35 – 3 – 26 – 0 – 32 - 15 – 19 – 4 – 21 – 2 – 25 – 17 – 34 – 6 – 27 – 13 – 36 – 11 – 30

Meine Aufgabe besteht nun darin all diese Zahlen innerhalb der wenigen Sekunden die mir zur Verfügung stehen zu belegen.

Dazu setzte ich wie folgt.

0 – 2 = 100 €
3 – 6 = 100 €
4  =  50 €
11 – 12  = 100 €
13 = 50 €
15 = 50 €
17 = 50 €
19 = 50 €
21 = 50 €

(Beginnt mit der 17, die liegt im Zentrum dieser fünf Zahlen und dann jeweils die vier Eckpunkte 13 – 15 – 19 – 21. Seid ihr geübt geht dieses unglaublich schnell)

25 – 26 – 27 = 150 €
28 = 50 €
30 = 50 €
32 = 50 €
34 – 35 – 36 = 150 €

Dabei nutze ich meinen Einsatz auf der Transversale Pleine 7 – 8 – 9 dazu, diesen auf die Transversale Pleine 25 – 26 – 27 zu verschieben.

Natürlich müsst ihr euch alle diese Zahlen ganz genau einprägen. Und um in der gebotenen Geschwindigkeit setzen zu können, empfehle ich euch, vorher mehrmals zu trainieren. Ihr könnt allerdings davon ausgehen, dass euch meist genügend Zeit von den Croupiers eingeräumt wird. (Vorsicht ist nur geboten wenn das „Rien ne va Plus“ nicht von einem Croupier gesprochen wird, sondern als eine vom Computer gesteuerte automatische Ansage ertönt, wie es z.B. in dem Casino Wiesbaden der Fall ist).

 Die Croupiers  dagegen sind meist so perplex, wenn Ihr, nachdem die Kugel eingeworfen wurde, plötzlich damit anfangt eine Vielzahl an Zahlen zu besetzen, dass sie euch fasziniert gewähren lassen. Ihr dürft nicht vergessen, dass außer euch niemand an dem Tisch spielt. Diese Roulette-Strategie habe ich ja gerade dafür ausgearbeitet, eine erhöhte Gewinnwahrscheinlichkeit zu generieren, wenn die mangelnde Besucherzahl einen Einsatz meiner euch vertrauten Roulette-Strategie nicht zulässt.

Von einem Einsatz dieses Systems ist auch dringend abzuraten, falls sich auch nur ein weiterer Spieler am Tisch befindet. Nur so kann absolut ausgeschlossen werden, dass trotz all der Mühe die ihr euch gebt, negativ auf den Croupier zu wirken, nicht, wie der Zufall es will, sich jemand am Tisch aufhält, demgegenüber der Croupier eine noch höhere Abneigung verspürt, und ihn euer Einsatz von €150 sowie die sich daraus ableitenden Gewinnmöglichkeiten gar nicht interessieren. Dann wird der Sektor nicht angespielt und euer Einsatz ist extrem gefährdet. Im nächsten Blogbeitrag schreibe ich euch noch etwas mehr zu dieser Vorgehensweise.

 

Geduld und Erfahrung

Die von mir in den letzten Blogbeiträgen vorgestellte Roulette-Strategie ist wirklich nur zu empfehlen, wenn Ihr euch schon einen größeren Erfahrungsschatz beim Roulette-Spiel angeeignet habt. Ansonsten birgt sie mehrere Risiken, die sich sowohl aus euren manuellen und analytischen Fähigkeiten als auch aus eurer psychischen Konstitution ergeben.

Ich hatte damals schon in über 100 unterschiedlichen Casinos gespielt, und mir war mehr als bewusst, dass bis zu der Ansage von „Rien ne va Plus“ das Geld, was ich an dem Roulette Tisch bis dahin gesetzt hatte, noch mir und nicht der Bank gehörte. Dass ich bis zu diesem Zeitpunkt berechtigt war Einsätze zu verändern oder auch zu entfernen.

Und dennoch fiel es mir immer noch schwer mich dazu durchzuringen getätigte Einsätze anders zu platzieren. Dies ist der erste Punkt. Ihr dürft mit dieser Strategie nur agieren, wenn es euch absolut keine Probleme bereitet einmal gesetzte Gelder wieder an euch zu nehmen.

In der Zeit, wo ihr eure Einsätze auf die 21 Zahlen zwischen der 7 und der 8 tätigt, werden euch die Croupiers ohne Anzeichen einer Emotion gewähren lassen. Selbst der geübteste Croupier erkennt in dieser Phase nicht, was ihr überhaupt beabsichtigt. Im Anschluss jedoch, wenn er realisiert, dass er einen Gewinn auszahlen muss, ist alles für ihn durchschaubar.

Nicht nur die Sicherheit und Geschwindigkeit mit der ihr die Zahlen belegt beweist ihm dass ihr erfahrene Spieler seid, auch die besetzten Zahlen zeigen ihm dann, dass er bewusst von euch auf eine falsche Fährte geführt wurde. Dass ihr ihn manipuliert habt, als er davon überzeugt war euch zu manipulieren.

Jetzt entwickeln die Croupiers eine so starke Antipathie, dass dieses für sensible Menschen fast greifbar spürbar und unerträglich wird. Hier bedarf es eurer Kaltblütigkeit. Lasst euch auch nicht durch die aggressivsten Blicke irritieren. Wechselt euren Gewinn ein und verlasst das Casino. Ein zweites Mal solltet ihr auf diese System dort besser nicht mehr vertrauen.

Der schwierigste Punkt ist jedoch: Ihr müsst unter Umständen sehr lange warten, bis dieses eine Spiel möglich ist.

Diese Roulette-Strategie habe ich für Casinos entwickelt, die nur schwach frequentiert werden. Ihr könnt nicht einfach an den leeren Tisch gehen und darauf vertrauen, dass der Croupier einen Sektor von 21 Feldern schon treffen wird. Ihr müsst erst sicher abschätzen ob er zu den Croupiers gehört, die überhaupt in ein Spiel eingreifen, und zusätzlich, ob er auch noch über die dazu notwendigen manuellen Fähigkeiten verfügt.

Das heißt, bei den wenigen dort anwesenden Spielern kann es unter Umständen Stunden dauern bis ihr einen Croupier identifiziert, der über das geeignete Potential verfügt. Ihr müsst immer wie sie denken und überprüfen, inwiefern die für euch relevanten Indikatoren eintreffen. Reduktion der Drehungen der Kugel bei einem Wurf und ob genau die Felder avisiert und getroffen wurden, die auch ihr angespielt hättet, wenn es euer Ziel wäre, einen Spieler in den Verlust zu führen.

Habt ihr einen Croupier ausgemacht der alle gewünschten Eigenschaften besitzt, dann müsst ihr jetzt abwarten bis kein weiterer Spieler sich mehr an seinem Tisch befindet. Das kann sich auch noch einmal hinziehen. Oft ist es mir passiert, dass an diesem Tisch dann ein Handwechsel durchgeführt wurde und mein bevorzugter Croupier erst nach seiner turnusmäßigen  Pause an einem anderen Tisch wieder eingesetzt wurde.

Ruhe, Zeit und beste Nerven sind deshalb unerlässlich. Und je weiter eure Erfahrungen beim Roulette fortgeschritten sind, desto leichter wird dieses System für euch sein.

Roulette:

 

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