Traumberuf Croupier

Traumberuf Croupier

19 Apr 2011 | 09:12 Autor: Pia, Harald

Vielleicht wünschen sich ja manche sogar, Croupier zu werden. Für viele ist dieser Beruf nicht nur ein Job, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, sondern der Traumberuf schlechthin.

Viel habe ich euch bisher über Casinos, Spieler, Highroller und Roulette-Strategien geschrieben. Vielleicht habe ich den einen oder anderen animiert, diesen Weg einmal zu gehen. Vielleicht interessieren sich aber auch einige von euch dafür, sich auf die Seite der Casinos zu begeben.

Es gibt eine Fülle unterschiedlicher positiver Aspekte, die das Berufsbild des Croupiers zu einem angenehmen - bis hin zu einem traumhaften Job gestalten.

  • Elegantes und gepflegtes Auftreten am Arbeitsplatz
  • Glamouröses Ambiente der Casinos und Spielbanken
  • Da weltweit annähernd die gleichen Spielregeln angewendet werden, bestehen die Möglichkeiten für einen Einsatzort an den interessantesten Plätzen auf dieser Erde incl. der Perspektive auch auf Kreuzfahrtschiffen seine Dienstleistungen zu offerieren
  • Vielfach nobles und großzügiges Klientel - die nicht nur bei einer Glückssträhne sondern oft auch schon bei Einzelgewinnen über eine Bereitschaft zu extrem generösen Trinkgeldern verfügen - daraus leitet sich ein dementsprechend hohes Einkommen ab
  • Akzeptable Arbeitszeiten - die von vielen Pausen unterbrochen werden
  • Permanente Herausforderung seiner geistigen Fähigkeiten
  • In vielen Fällen eine kostenlose Teilnahme an den Ausbildungskursen.

Eine große Anzahl Croupiers beginnen ihre Karriere in der Form eines  Nebenjobs, werden dann mit dem Virus der Leidenschaft für diese Tätigkeit infiziert und wandeln ihren Arbeitseinsatz dann in eine Haupterwerbstätigkeit um; manchmal allerdings auch in dem sie zu einem Spieler mutieren. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Poker-Diva Isabelle "No Mercy" Mercier. Sie arbeitete während ihres Studiums als Croupier und schlug dann eine Laufbahn als Pokerprofi ein.

Wie wird man eigentlich Croupier und welche Eigenschaften benötigen die Bewerber, um eine Chance in einem großen Casino zu erhalten? Grundsätzlich, aber darauf habe ich schon einmal hingewiesen, ist Croupier in Deutschland kein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf und so werden die Croupiers trotz ihrer hochspezialisierten Fähigkeiten offiziell als Hilfskraft geführt.

 

Croupiers - gesucht werden sie aber immer!

Denn wie in jedem Dienstleistungsunternehmen gelten auch die Croupiers als Referenz für perfekten Service und Anspruch des Kunden.  Sie dienen als Aushängeschild eines Casinos und sollten durch ihr Erscheinungsbild und Auftreten im Idealfall nicht nur das bestehende Klientel halten, sondern ein zusätzliches Klientel anlocken. Unabhängig von allen, das Casino begünstigenden, möglichen Manipulationen, sind gut ausgebildete Croupiers das Investment der Casinos in die Zukunft ihrer Unternehmen.

Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen zwar im Inhalt ähnliche, aber keine gleichen oder für alle Croupiers verbindliche Ausbildungskriterien. Die unterschiedlichen Institutionen/ Casinos bestimmen ihre geforderten Standards jeweils selbst. Erst durch das anschließende „Learning bei doing“ erlangt man die höheren Weihen,  so dass einem auch eine internationale Tätigkeit offen steht. Den in Deutschland angebotenen Seminaren folgen zuerst nur Einsätze in dem Casino, das einen ausgebildet hat.

So bildet das Casino Baden-Baden z. B. in sechswöchigen Kursen seine Croupiers für Poker und Black Jack aus. Wobei sich das Casino über ein mangelndes Interesse für diese Seminare niemals beklagen muss, und sich dementsprechend  im Anschluss an der Devise „Take the best, leave the rest“ orientieren kann.

Im Gegensatz zu Deutschland bestehen in Österreich und der Schweiz (diese beiden Ländern sind ja auch für ihre exzellente Ausbildung in der Gastronomie bekannt) neben den Casinos bereits Fachschulen, in denen der Beruf als Croupier auch unabhängig von einem spezifischen Casino gelehrt wird. Dort erlenen die Seminarteilnehmer  die grundsätzlichen Fähigkeiten (bei Erfüllung der persönlichen Qualifikationen) innerhalb eines Vierteljahrs. Bei der umfangreicheren Ausbildung beträgt die Dauer zwischen 4 und 8 Monaten.  Das Mindestalter um an einem Lehrgang teilnehmen zu können, liegt bei 18 Jahren.

 

Aber was wird nun von einem Croupier im Detail verlangt?

Ich habe euch hier einmal als Beispiel ein  Stellenangebot des Casinos Zürichsee aufgeführt, so seht ihr, welches Profil von einem Croupier in einer Stellenausschreibung für seine Ausbildung gefordert wird.

Das Casino Zürichsee bietet:

  • Fundierte Ausbildung auf internationalem Niveau
  • Interessantes Trainee-Gehalt
  • Vielseitige Karrieremöglichkeiten
  • Angenehmes Ambiente als Arbeitsumfeld
  • Viel Tagesfreizeit

Sie bringen mit:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Sehr gute Deutschkenntnisse (Englisch, Französisch oder Italienisch von Vorteil)
  • Ausgeprägte Dienstleistungsorientierung
  • Gepflegte Erscheinung mit einem sicheren Auftreten
  • Einwandfreien Leumund (Strafregisterauszug und Betreibungsauskunft)
  • Äußerste Diskretion
  • Bereitschaft für Schichtbetrieb und Nachteinsätze
  • Idealalter: 20 bis 28 Jahren, Mindestgröße 165 cm

Das sind die Mindestanforderungen. Damit euch dann eine glanzvolle Karriere in den aufregendsten  (umsatzträchtigsten - die euch dadurch auch ein entsprechend interessantes Einkommen garantieren) Casinos dieser Welt offen steht, solltet ihr noch über einige zusätzliche Eigenschaften verfügen.

Zuerst müsst ihr ein exzellentes, numerisches Memorial (Zahlengedächtnis) besitzen. Die festgelegte Folge der einzelnen Zahlen in dem Roulettekessel vorwärts, rückwärts und gleich bei welcher Zahl ihr einsetzt, auswendig und schnell zu beherrschen, gehört zu den selbstverständlichen Basiskenntnissen. Nur so sind die Croupiers in der Lage um bei Annoncen oder kombinierten Einsätzen der Gäste, diese umgehend und fehlerfrei zu platzieren. Dieser Anforderung müsst ihr natürlich auch bei der Umsetzung meiner Roulette-Strategie nachkommen. Und wie ihr aus den früheren Blogbeiträgen ja schon wisst, ist gerade diese hohe Affinität der Croupiers für Zahlen, eine der Schlüsselelemente meines Roulette-Systems - speziell in den deutschen Casinos.

Dazu kommt eine Sicherheit im Kopfrechnen, damit ihr die Gewinne jeweils direkt und korrekt bestimmt.

Desweiteren ein austrainiertes Kurzzeitgedächtnis - um gerade bei gut belegten Tischen für jeden Spieler die Annoncen und Einsätze richtig zuzuordnen.

Natürlich benötigt ihr auch feinmotorische Eigenschaften. Gerade die Anmut und Reaktionsgeschwindigkeit im Umgang mit den Spielkarten, beim sicheren Hantieren mit den Jetons während der Auszahlung oder die Handhabung des Rateaus am französischen Roulette-Tisch, sind Grundelemente, die einem Casino erst seine elegante Atmosphäre verleihen. Wie weit diese Feinmotorik, bis hin zu der annähernden Kontrolle des Laufs der weißen Kugel reicht, habe ich oft genug in den unterschiedlichen Casinos erlebt.

Auf Grund eines fortschreitenden Modernisierungsprozesses in den Casinos wird von den Croupiers auch ein Wissen im Umgang mit neuen und sich verändernden Technologien gefordert, die der Aufbereitung des Spiels oder dessen Ablauf dienen. Hierzu zähle ich insbesondere die maschinellen Vorrichtungen für die Sortierung von Jetons im Spielverlauf, die Mischmaschinen für die diversen Kartenspiele und die elektronische Spielaufzeichnung (die sogenannte Permanenz), mit deren Unterstützung  alle am Spiel Beteiligten über Displays an den Spieltischen über den Spielverlauf informiert und in Datenbanken Abweichungen von der Normalverteilung der Chancen festgehalten werden. (Dieses bildet die Basis um Unregelmäßigkeiten analysieren zu können.)

Idealerweise ergänzt sich euer Profil dann noch durch Grundkenntnisse in der Psychologie und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen. Es geht nicht nur darum eventuelle Falschspieler, Profispieler oder Spielsüchtige zu entlarven sondern um eine grundsätzliche Sensibilität im Umgang mit Menschen. Gerade Stammkunden müssen bei guter Laune gehalten werden und auf der anderen Seite solltet ihr - bei Streitigkeiten um die Einsätze -durch Gelassenheit, Selbstvertrauen und der Ausstrahlung von Autorität überzeugen. Wenn ihr dann noch mit tadellosen Manieren glänzt, und für die flexiblen Arbeitszeiten, die auch oft eine Bereitschaft für Wochenende und Nachtarbeit abverlangt, empfänglich seid, dann steht einer erfolgreichen Karriere als Croupier nichts mehr im Wege. Ich habe es oft genug betont, Croupiers sind ausgebildete, hochspezialisierte Gegner, die ich in keinem Casino dieser Welt jemals unterschätzen werde.

 

Das Leben als Croupier

Oben habe ich euch schon ausführlich die unterschiedlichen Aspekte - Anforderungen, Ausbildungsmöglichkeiten usw. für diesen glamourösen Beruf beschrieben. Heute gehe ich ins Detail, und zeige wie der Arbeitstag und die Aufstiegsmöglichkeiten eines Croupiers konkret aussehen.

Die Ausbildung zum Croupier wird von den Spielbanken direkt angeboten und ist kostenlos. In Österreich und der Schweiz bestehen neben den Casinos allerdings bereits Fachschulen, in denen der Beruf als Croupier auch unabhängig von einem spezifischen Casino gelehrt wird.

Über einen Zeitraum von drei Monaten vermitteln interne Coachs an 4-5 Abenden (dies ist von Casino zu Casino unterschiedlich) die Grundkenntnisse eines Croupier Alltages. Trainiert wird an den diversen Originaltischen mit nicht bedruckten Jetons.

Innerhalb der Ausbildung müssen die Bewerber zwei Prüfungen bestehen, eine theoretische (ungefähr zur Hälfte des Kursus) und eine praktische am Ende des Lehrgangs. Nach der Regel „Take the best - Leave the Rest“ werden nach einem höchst anspruchsvollen Auswahlverfahren, die Talentiertesten der Kurse von dem Casino übernommen.

Grundsätzlich beginnt jeder seine Croupier Karriere als Blackjack-Dealer. Ganz vereinzelt kann es auch mal geschehen, dass ein Neuling als Poker-Dealer eingesetzt wird. Aber niemals  gewinnt ein Novize seine ersten praktischen Erfahrungen als Roulette-Croupier. Wer das behauptet redet Nonsense.

Der erste Arbeitstag unter Kampfbedingungen stellt eine nervliche Höchstbelastung dar. Besonders diejenigen, die es nicht gewöhnt sind alltäglich eine Fliege zu tragen, fühlen sich durch diese enge Halsfessel noch mehr um ihre Luft beraubt.

Normalerweise arbeiten die Croupiers in einer 45-15 Taktung. Was heißt, dass ihnen nach 45 Minuten am Tisch jeweils eine 15 minütige Pause gewährt wird.

Diese Regenerationsphasen sind auch dringend nötig. Die Anforderungen an die  Konzentrationsfähigkeit gestalten sich als immens belastend. Dazu wird man permanent beobachtet und kein noch so minimaler Fehler bleibt unbemerkt. (Von falsch berechneten Gewinnen möchte ich gar nicht sprechen)

Innerhalb der Hierarchie eines Casinos bestehen die unterschiedlichsten Tätigkeiten und vielfältige Aufstiegschancen: Aushilfe, Croupier, Tischchef, stellvertretender Saalchef, Saalchef, technischer Leiter, Direktor …

Gleich ob am Blackjack oder Pokertisch, der offizielle Status den jeder Anfänger besitzt, ist der einer Aushilfe. In der Regel währt diese Zeitraum über 2 Jahre. Im Anschluss wird dann entschieden ob man einen Vertag als Festangestellter enthält. Wem dieser entscheidende Schritt erfolgreich gelingt, wird nun durch weitere Schulungen auf seinen Einsatz als Croupier beim Baccara, und Roulette intensiv vorbereitet. Sein Einsatz und die weiteren Aufstiegsmöglichkeiten an den einzelnen Tischen sind dann nur noch von seiner persönlichen Performance abhängig.

Je besser er in seiner täglichen Präsentation überzeugt (ein besonderer Wert wird hierbei auf seine Sensibilität im Umgang mit den Spielern, Gelassenheit, Selbstvertrauen, Autorität gelegt) desto größer ist sein Potential für einen beruflichen Aufstieg.

Dennoch müsst ihr berücksichtigen, dass zwischen dem Eintritt als Aushilfe und der Beförderung zu einem Saalchef gut und gerne 25 bis 30 Jahre vergehen können. Lasst euch dadurch aber nicht abschrecken. Es kann gelingen, denn jeder Saalchef hat als Croupier begonnen.

Das Gehalt der Croupiers wurde früher ausschließlich aus den Trinkgeldern bezahlt. Alle Trinkgelder werden in dem sogenannten Tronc gesammelt, am Monatsende nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel  berechnet und an die Mitarbeiter im Casino ausgezahlt.

Dadurch, dass insgesamt die Casinobesucher geiziger geworden sind, reichen diese Trinkgelder heute nicht mehr aus um alle Angestellten im Casino zu bezahlen, und das Casino muss aus eigenen Quellen die Gehälter aufstocken. Ein Umstand der zu Umstrukturierungen in den Spielbanken führt. Unter anderem verschwinden immer mehr die luxuriösen, personalaufwendigen Französischen Roulettetische und werden durch Amerikanische Roulettetisch ersetzt.

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