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Die Irrtümer der Roulette Spieler

Autor: Pia, Harald

Ich habe geschrieben, dass ich euch dahin leiten werde, wie ihr in einem Casino sicher beim Roulette gewinnt.

Unglaubwürdig, Phantast! Wenn ihr diese Möglichkeiten so einstufen wollt? Dann bleibt opferwillige Lämmer. Ich kann euch nur dazu aufzufordern diesen Blog genau zu lesen, die Wahrheiten mit eurem analytischen Verstand zu beurteilen und euch so überzeugen zu lassen. Das Gewinnprimat der Casinos basiert auf verschieden Irrtümern denen die Spieler unterliegen.

1. Mathematische Unterstützung

Beginnen wir mit etwas trockenem aber notwendigem, der Mathematik.

Akribisch notieren sich die Spieler die Zahlen (Permanenzen) die an den unterschiedlichen Tischen gefallen sind. Sie denken, dass mathematische Gesetze existieren, die einen Ausgleich aller Zahlen oder die Unterbrechung von verschieden Serien statistisch belegen.

Ich zeigen euch mit den folgenden Roulettgesetzen, dass keine mathematische Logik euer Spiel dahin gehend  unterstützt, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt oder einer bestimmten Anzahl von Coups (Spielen) eine statistisch höhere Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Zahl, Farbe usw. besteht.

Das Gesetz des Ausgleichs (Equilibre) und der Abweichung (Ecarts)

Das Gesetz der großen Zahlen besagt, dass im langfristigen Mittel alle 37 Zahlen mit der gleiche relativen Häufigkeit von 1/37 = 2,7 % auftreten. Dieses Gesetz verleitet viele  Spieler zu dem Trugschluss dass bei einer langen Abfolge von Spielen alle Zahlen gleich oft auftreten (Ausgleich=Equilibre).

Unterstellen wir jetzt eine Zufallsfolge und, um den Zusatz unter Berücksichtigung von Zero nicht immer verwenden zu müssen, betrachten wir im Folgenden stets Serien von Rouge oder Noir Spielen.

Für eine unendliche Folge von Spielen gilt nach dem Gesetz der großen Zahlen dass im langfristigen Mittel  Rouge und Noir mit der gleichen relativen Häufigkeit von 50% auftreten.

Mit jedem Coup (Spiel) nähert sich die empirische Häufigkeit (der Quotient aus der Anzahl der Spiele mit Rouge durch die Anzahl der Spiele insgesamt) zwar immer mehr dem Wahrscheinlichkeitswert von ½ doch bedeutet dies natürlich nicht, dass dieser relative Ausgleich auch einen absoluten Ausgleich zu einem bestimmten Zeitpunkt nach sich zieht.
Dies ist dass für den Spieler nicht zu lösende Problem.

Allein durch die vom Casino vorgegebenen Öffnungszeiten gibt es immer einen festgelegten Zeitpunkt an dem dass Spiel unterbrochen wird und so fällt nicht, sondern steigt der Erwartungswert einer Abweichung mit der Anzahl der Spiele gegen unendlich.

Im Verlauf einer unendlichen Folge von Spielen treten zwar unendlich viele Zeitpunkte des absoluten Ausgleichs von Rouge und Noir auf, aber dieses ist eben wie alles was den Terminus der Unendlichkeit in sich trägt nur theoretisch.

In der Praxis schließt das Casino meist um drei Uhr morgens und unterbricht und begrenzt damit die Folge von Spielen. Aus diesem Gesetz lässt sich keine Gewinnstrategie ableiten.

Das Gesetz der Unendlichkeit der Permanenz

Aus stochastischer (Wahrscheinlichkeitsrechnung) Sicht sind die mitgeschriebenen Permanenzen vollkommen irrelevant. Die Roulette-Kugel ist eine auf dem Zufall beruhende Maschine ohne Gedächtnis. Jeder neue Coup (Spiel) ist von den vorangegangenen Coups vollkommen unabhängig. Wenn also die Kugel z.B. fünfmal hintereinander auf Rouge gefallen ist, so ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass im nächsten Coup wieder Rouge fällt weder gestiegen noch gesunken sondern beträgt immer noch 47,3%.

Der Glaube dass Noir nun mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auftritt als wenn nur einmal Rouge gefallen wäre unterliegt einem typischen Spielerirrtum.

Dieses beweist, dass eine rein mathematisch ableitbare Gewinnstrategie niemals gegeben ist.

(Wie die Casinos diese Denken fördern und zu ihrem Gewinn nutzen werde ich euch später noch genau erläutern.)

 

2. Die Zahlenabfolge im Roulettekessel

Heute schreibe ich über den nächsten Irrtum:

Roulette Tisch

Wenn ihr als Spieler ein Casino besucht, ist das optisch auffälligste diese vollkommene Symmetrie von Rot (Rouge) und Schwarz (Noir).

Gleichmäßig, nur einmal unterbrochen von der grünen Null, folgt an jedem Roulettetisch jeweils direkt auf eine rote Zahl eine schwarze Zahl.

Setzt ihr auf Rouge oder Noir, erhaltet ihr bei der makellos regelmäßigen sich einfach abwechselnden Verteilung dieser beiden Farben als Gewinn die einfache Auszahlung zu ihrem Einsatz.

Es besteht im Roulettekessel kein Sektor, in dem zwei rote oder schwarze Zahlen neben einander liegen, bzw. noch extremer in einem Abschnitt von sechs Feldern sich zum Beispiel vier rote Zahlen befinden.

Trotz der einen grünen Null, die die Gewinnwahrscheinlichkeit, bei gespielter einfacher Chance, um 1,4% zugunsten der Bank verschiebt wirkt dies durchaus fair, nicht manipuliert und ist die Basis der nicht endend Erfolgsgeschichte des Roulettes.

Dieser Gleichmaß im Rhythmus bei Rouge und Noir suggeriert dem Spieler, dass

  • bei einfacher Auszahlung Gerade (Pair) - Ungerade (Impair), 1-18 (Manque) - 19-36 (Passe),
  • bei zweifacher Auszahlung Kolonne (Colonne), Dutzend (Douzaines),
  • bei fünffacher Auszahlung 6 Zahlenkombination (Transversale Simple),
  • bei elffachen Auszahlung 3 Zahlenkombination (Transversale Pleine)

ebenfalls diese symmetrische Perfektion der abwechselnden Folge der Zahlen in der Relation zur Gewinnausschüttung existiert.

Ein Trugschluss!

Ich zeige euch jetzt die Felder im Roulettekessel in denen diese Symmetrie nicht stimmt.

Roulettekessel

 

Manque (1-18)
8 23 10 5 24 16

 

Passe (19-36)
35 3 26 0 32 15 19

 

Pair (Gerade)
36 11 30 8 23 10
24 16 33 1 20 14
20 14 31 9 22 18
22 18 29 7 28 12
28 12 35 3 26 0 32

 

Impair (Ungerade)
0 32 15 19 4 21
25 17 34 6 27 13
15 19 4 21 2 25 17

 

Douzaines Premier
11 30 8 23 10 5
7 28 12 35 3 26 0

 

Douzaines Milieu
0 32 15 19 4 21  
24 16 33 1 20 14 31 9 22 18

 

Douzaines Dernier
25 17 34 6 27 13 36 11 30  
29 7 28 12 35 3 26 0 32

 

Colonne 34
19 4 21 2 25 17 34
14 31 9 22 18 29 7
Colonne 35
11 30 8 23 10 5
35 3 26 0 32 15 
Colonne 36
6 27 13 36 11 30
12 35 3 26 0 32 15

 

 

Wie ihr seht, ganz extrem ist das Missverhältnis bei Douzaines Dernier. Hier bestehen zwei Kesselsektoren, bei denen innerhalb von neun Zahlen jeweils fünf und unter Einbeziehung der 0 einmal sogar sechs Zahlen auftauchten, mit denen die Bank gegen die Spieler die dass erste Drittel (1-12) und zweite Drittel (13-24) besetzten, gewinnt. Spielen die Croupiers diese Sektoren gezielt an, erhöht sich die Gewinnwahrscheinlichkeit der Bank von eingeredeten 32,4% auf bis zu 66,6%.

Die gleiche Fülle von minder bis hin zu extrem ausgeprägten Missverhältnissen, gibt es auch bei Transversale Simple und Transversale Pleine.

Ich zeige weiter unten welche Konsequenzen diese Dichte für das Spiel besitzt und wie sich daraus in den folgenden Schritten eine Strategie entwickelt die euch eine Garantie für euren Gewinn gibt.

Ansagespiele (Wetten)

Serien: Große Serie, Kleine Serie und Orphelins

Einsätze beim Roulette, Kleine und Große Serien und Orphelins

Wette Spieleinsätze Gespielte Felder
Große Serie 9 Einsätze 0/2/3 (2 Einsätze), 4/7, 12/15, 18/21,
25/26, 28/29 (2 Einsätze), 32/35
Kleine Serie 6 Einsätze 5/8, 10/11, 13/16,
23/24, 27/30, 33/36
Orphelins 5 Einsätze 1, 6/9, 14/17, 17/20, 31/34
8 Einsätze 1, 6, 9, 14, 17, 20, 31, 34
Finalen, Spiel 7/9, Spiel 3/4 und Zero Spiel
Wette Spieleinsätze Gespielte Felder
Finales-en Plein
Zahlen, die mit 0, 1, 2, 3, 4 oder 5 enden

4 Einsätze 0, 10, 20, 30 oder
1, 11, 21, 31 oder
2, 12, 22, 32 oder
3, 13, 23, 33 oder
4, 14, 24, 34 oder
5, 15, 25, 35
Finales-en Plein
Zahlen, die mit 7, 8 oder 9 enden
3 Einsätze 7, 17, 27 oder
8, 18, 28 oder
9, 19, 29
Finales-à Cheval
Zahlen, die mit der gleichen Ziffern enden
und Split-Bets (wo es möglich ist):
0 - 1, 1 - 2, 2 - 3, 4 - 5, 5 - 6, 6 - 7
5 Einsätze 0/1, 10/11, 20/21, 30, 31 oder
1/2, 11/12, 21, 22, 31/32 oder
2/3, 12, 13, 22/23, 32/33 oder
4/5, 14/15, 24, 25, 34/35 oder
5/6, 15, 16, 25/26, 35/36 oder
6, 7, 16/17, 26/27, 36
Finales-à Cheval
0 - 3, 1- 4, 2 - 5, 3 - 6, 7 - 8, 8 - 9
4 Einsätze 7/10, 17/20, 27, 30
Finales-à Cheval (mit 1 Plein)
4 - 7, 5 - 8, 6 - 9
4 Einsätze 4/7, 14/17, 24/27, 34 oder
5/8, 15/18, 25/28, 35 oder
6/9, 16/19, 26/29, 36
Zero Spiel 4 Einsätze 0/3, 12/15, 26, 32/35
Spiel 7/9 6 Einsätze 7/8, 8/9, 17/18, 19, 27, 28/29
Spiel 7/9
5 Einsätze 7-9, 17/18, 19, 27, 28/29
Spiel 3/4 6 Einsätze 3, 4, 13/14, 23/24, 33, 34

Fragen Sie nach der Verfügbarkeit der Ansagespielen bei dem Croupier oder Kundendienst des Casinos.

3. Der Croupier, Teil der Roulettemechanik

Hier werde ich euch aus der schön geträumten Illusion erwachen lassen, dass der Croupier ein neutrales unbeeinflusstes und nicht beeinflussendes Element im Roulette ist.

An einem vollbesetzten französischen Rouletttisch wirken normalerweise vier Croupiers.

Der Tischcroupier, der auf einem erhöhten Sessel über dem Kessel sitzt und die Arbeit der Croupiers sowie das korrekte Verhalten der Spieler überwacht. Er sollte den Überblick über sämtliche Einsätze sowie die Gewinnauszahlungen behalten und überprüft in den modern ausgestatteten Casinos die Richtigkeit der elektronischen Mitschrift der Permanenz.

Der Saladier, der gegenüber von dem Wurfcroupier sitzt und für das sammeln und einsortieren der durch die Bank gewonnenen Jetons zuständig ist. Bei Bedarf wechselt er die Jetons der Casinogäste und nimmt ihre Annoncen entgegen.

Der Kopfcroupier,  nimmt Annoncen entgegen und ist dafür verantwortlich, dass nach der Absage (Rien ne va plus) keine weiteren Einsätze mehr am Tischende platziert werden. Er schiebt nach dem Coup die verlorenen Einsätze der Dutzende, Kolonnen sowie unteren Nummern zur Tischmitte und bedient die zu seiner Rechten sich befindende Tronc (Trinkgeldkasse).

Diese drei Croupiers sind für das Siegen im Roulette ohne Bedeutung. Euer Gegner ist der vierte Croupier, der Wurfcroupier.

Der Wurfcroupier nimmt Einsätze der Spieler entgegen und sorgt für die Richtigkeit deren Platzierung am Tisch. Er ist für den korrekten Abwurf der Roulettkugel und die rechtzeitige Absage an weitere Einsätze (Rien ne va plus) zuständig.

Gleichförmig hinsichtlich seiner Bewegungsfolge und des Ablaufs dreht er den Kessel und wirft die Kugel ein. So festgelegt, so vorbestimmt, so automatisch, dass man ihn als mechanischen Teil der gesamten Maschine Roulett und nicht als eigenständigen Menschen, in dessen Gehirn permanent ein Flut von Vorstellungen, Erinnerungen, Eindrücken, Motiven, Einstellungen und Handlungsbereitschaften aktiv sind, wahrnimmt.

Es gibt sogar Spieler (Kesselgucker), die von der Beständigkeit der Wurfbewegungen des Tischcroupiers so überzeugt sind, dass sie aus seinem Ablagepunkt der Kugel zu erkennen glauben welcher Zahlensektor als nächstes ausgespielt wird.

Zweifelsohne kann er gleichförmig spielen, sicher kann er neutral spielen aber vor allem müsst ihr die permanenten Gehirnaktivitäten die in den Bewusstseinsprozess des Croupiers eingehen, berücksichtigen. die sogenannten neuronale Korrelate des Bewusstseins.

Wird einer Person ein Objekt visuell präsentiert, so verarbeitet das Gehirn zahlreiche Informationen über dieses Objekt, doch nur ein Teil dieser über die Wahrnehmung eingehenden Informationen wird der Person bewusst werden.

Der visuellen Wahrnehmungsprozess gliedert sich in einen ventralen und einem dorsalen Strom. Der ventrale Strom sendet Signale bezüglich der Eigenschaften, etwa Form, Farbe, Gewicht in die unteren Temporallappen des Gehirns. Der dorsale Strom Informationen über die räumliche Lokalisation an die hinteren Parietallappen. Der ventrale Strom ist bewusst während die dorsale Verarbeitung weitgehend automatisiert abläuft.

Für den Wurfcroupier bedeutet dies, dass über den gesamten Zeitraum seiner Tätigkeit sein Gehirn sich mit der Kugel und der möglichen räumlichen Lokalisation, d.h. der Zahl oder dem Sektor in den sie fallen wird auseinandersetzt. Er kann gar nicht anders, sein Gehirn konditioniert ihn so.

Neben der Beschaffenheit und der räumliche Lokalisation der Kugel beschäftigt sich sein Gehirn fortlaufend mit Zahlen. Gerade seine Begabung Zahlen zu begreifen und schnell zu visualisieren, befähigen ihn überhaupt erst zu der Betätigung als Croupier.

Und gleich jedem, sei er Mathematiker, Physiker, Architekt, jedem der sich aus Profession oder Passion mit Zahlen auseinandersetzt sucht sein Gehirn nach einer ihnen innewohnenden Ästhetik, einem Maßverhältnis, einer Symmetrie.

 

4. Der Croupier ein unbeeinflusstes Element

Kein anderes Maßverhältnis hat es zu solcher Popularität gebracht wie der Goldene Schnitt. Man muss kein Mathematiker sein, kein Baumeister, kein Architekt oder Künstler, um der Faszination der "göttlichen Teilung", wie das Maß auch genannt wird, zu erliegen. Dabei ist der Goldene Schnitt zunächst mal nichts anderes als ein Zahlenverhältnis, ausgedrückt in der Zahl Phi.

Er bezeichnet ein Verhältnis, das am anschaulichsten an zwei Strecken verdeutlicht werden kann: diese stehen im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn sich die größere zur kleineren Strecke verhält wie die Summe aus beiden Strecken zur größeren Strecke.

In Kunst und Architektur gilt dieses Verhältnis als eine gewissermaßen optimale Proportion, die auf unsere ästhetische Rezeption wirkt: Der Goldene Schnitt ist Kennzeichen dessen, was uns als Symmetrie, Harmonie und Schönheit erscheint. Wie zur Bestätigung der ästhetischen Bewertung taucht der Goldene Schnitt auch in der Natur auf.

In der Anordnung von Blättern und Blüten bestimmter Pflanzen erscheint durch ihn eine harmonische Ordnung gewährleistet.

Einen solchen „Goldenen Schnitt“ gibt es im Casino nicht, dafür aber Symmetrien. Diese Symmetrien im Casino sind vor allem Marche oder Serien.

Neben der ihnen innewohnenden  Ästhetik bedeuten Serien Aufmerksamkeit und bieten Gesprächsstoff für Spieler und Croupiers.

Bei jedem Casinobesuch werdet ihr immer Spieler finden, die sich gerade über unglaubliche Serien bis hin zum Mythos austauschen.

„Sechsmal hintereinander die Null, einundzwanzigmal Doucaines Premier,“ ob erlebt oder Hörensagen, dieses sind die Sensationen die sich in der Erinnerung von Spielern und Croupiers verankern.

Wie ich oben schon erläutert habe, erkennen die meisten Spieler nicht dass jeder Coup stochastisch unabhängig von den anderen Spielen ist und geben sich dem Irrtum hin, dass je länger eine Serie andauert desto größer die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie gebrochen wird. (Dieses Denken unterstützen die Casinos. In jedem Casino liegen für die Spieler sogenannte Permanenzen aus, in die er alle aktuellen, an den verschiedenen Tischen gefallenen Zahlen eintragen kann. So gibt er sich noch mehr der Illusion hin, dass mögliche Interdependenzen zwischen den Zahlen bestehen)

Fast alle Gewinnsysteme basieren auf dieser Einschätzung.  Viele Spieler versuchen es mit dem Martingalespiel (bei Verlust wird der Einsatz erhöht) und setzen dabei auf die Perdante (dass ist die Chance die zuletzt verloren hat)  d.h. je kontinuierlicher  die Serie einer Chance fortwährt desto mehr steigt der Gewinn der Bank.

Fassen wir also zusammen. Wir haben einen Croupier in dessen Gehirn die ganze Zeit Informationen über die Roulettkugel und deren Fall ablaufen und der wie jeder welcher sich ausschließlich mit Zahlen auseinandersetzt eine ästhetische Freude an Regelmäßigkeiten, an Symmetrien an Serien besitzt, die auch noch das Casino, seinen Arbeitgeber begünstigen.

Zwangsläufig kommt bei jedem Croupier an seinem Arbeitstag, der Moment an dem er versucht Serien die vielleicht zuerst nur zufällig aufgetreten sind zu verlängern.
Entsteht dies  Bedürfnis hierzu auch nur unterbewusst so setzt er seine Wurftechnik jetzt bewusst ein.. Wurftechnik? Natürlich besitzt er ein Wurftechnik. Stellt euch einmal vor ihr wäret den ganzen Arbeitstag damit beschäftigt eine Kugel zu werfen.

Anfangs gelingt dies schwer, wie der Golfschwung eines Anfängers vergleichsweise keine einfache Bewegung ist. Die einzelnen Zahlen treffen Sie sicher nie genau, doch mit Übung und die hat der professionelle Croupier täglich, gelingt es die Felder zu treffen die Serien begünstigen.. Die Wurftechnik bei den meisten geübten Croupiers ist so gut ausgebildet, dass dieser trotz der im Roulettkessel angebrachten Hindernisse auf sechs Felder genau werfen kann.

Die aktuellen Erkenntnisse der Hirnforschung verdichten die Anschauung, dass eine Entscheidung im Gehirn bereits getroffen wurde, bevor sie der Person bewusst wurde. Die eigentlichen Antriebe entstehen im limbischen Bewertungs- und Gedächtnissystem. Bei der Frage – Was tue ich jetzt – bewertet das Gehirn nach den gespeicherten Konsequenzen früheren Verhaltens. Das heißt das Resultat des Handelns und der dabei gefühlte emotionale Zustand wird festgehalten und bildet die Basis für die neue Entscheidung.

Diese geschieht mit einem unbewussten Automatismus. Für unser Konzept bedeutet dies, erfuhr der Croupier überwiegend positive Emotionen (Erfolgsgefühl) durch die erfolgreiche Manipulation seines Wurfes, wird sein Gehirn ihn zwingen dieses immer wieder zu versuchen.

Lest in den nächsten blogs wie ihr diesen Umstand zu eurem Gewinn nutzen könnt.

Roulette:

 

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