Roulette – Regeln, Tipps und Online Casinos

Roulette ist ein Glücksspiel, benannt nach dem französischen Wort "Kleines Rad". Roulette wird seit dem 18. Jahrhundert gespielt und ist das bekannteste Spiel, das Casinos anbieten. Beim Roulette wetten Spieler darauf, auf welcher Zahl die Roulette-Kugel nach einem Wurf im Roulette-Rad zum Liegen kommt. Dieser Artikel erklärt die Regeln von Roulette, Strategien, Gewinnwahrscheinlichkeiten, die Geschichte und zeigt die besten Casinos in denen man Online Roulette spielen kann.

Inhalt

Die wichtigsten Roulette-Fakten

  • Beim Roulette wettet man darauf, auf welche Zahl eine kleine Kugel im Rouletterad fällt.
  • Man kann auf viele verschiedene Ereignisse (etwa rot / schwarz, gerade / ungerade, etc.) wetten.
  • Es gibt fast keinen Unterschied zwischen Online-Roulette und Roulette in Spielbanken oder Live-Casinos.
  • Es gibt viele Roulette-Systeme, aber keine Strategie mit der man seine Gewinnchancen erhöhen kann.

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Roulette Regeln

Roulette besteht aus dem Spielfeld, einem Tableau sowie dem Roulette-Kessel mit einer Kugel. Der Spielablauf des Roulettes variiert je nach Land und Region. Die bekanntesten Varianten sind das Europäische Roulette (auch als Französisches Roulette bekannt) und das Amerikanische Roulette. Wir beschränken uns vorerst auf das französische Roulette.

Video: So spielt man Roulette

In diesem kurzen Video erklären wir, wie man Roulette spielt und worauf man als Anfänger achten muss.

Das Spielfeld beim Europäischen Roulette

Auf dem Spielfeld werden beim Roulette die Einsätze für die Wetten platziert. Das Feld sieht so aus:

Roulette Kessel European Roulette Spielfeld European

Verschiedene Casinos haben kleine Abweichungen beim Feld, manchmal sind die Begriffe auf französisch, manchmal auf englisch aufgeschrieben. Die üblichen Wetten (Einzelne Zahlen, Rot / Schwarz, Gerade / Ungerade) sind jedoch auf jedem Feld zu finden. Die einzelnen verschiedenen Wetten erklären wir weiter unten.

Roulette-Kessel und Zahlenfolge

Roulette Kessel

Das Roulette-Rad wird auch Roulette-Kessel genannt.

In den sich drehenden Roulette-Kessel wird die Roulette-Kugel geworfen. Es gewinnt das Feld, in dem die Kugel zum Liegen kommt.

Die Anordnung der Zahlen ist stets identisch. Hier haben wir einen Roulette-Kessel für das französische Roulette abgebildet.

Reihenfolge der Zahlen beim französischen Roulette

Die Zahlen 0 bis 36 sind auf dem Roulette-Kessel in einer festen Anordnung.

Die Anordnung der Zahlen geht auf den französischen Mathematiker Blaise Pascal zurück.

Es wechseln sich stets rote und schwarze Zahlen ab und es sind mit einer Ausnahme nie mehr als zwei gerade oder ungerade Zahlen nebeneinander. Die Ausnahme bildet die Region um die Null (26 - 0 - 32).

Wo auch immer man Französischen Roulette spielt, wird man immer genau diese Anordnung der Zahlen im Roulette-Kessel finden:

Zahlenfolge beim Europäaischen Roulette

0 - 32 - 15 - 19 - 4 - 21 - 2 - 25 - 17 - 34 - 6 - 27 - 13 - 36 - 11 - 30 - 8 - 23 - 10 - 5 - 24 - 16 - 33 - 1 - 20 - 14 - 31 - 9 - 22 - 18 - 29 - 7 - 28 - 12 - 35 - 3 - 26

Ziel des Roulette-Spiels

Ziel ist es, in jedem einzelnen Spiel (auch genannt Coup) im Vorhinein zu bestimmen, auf welche Zahl die Kugel fallen wird.

Spielablauf beim Roulette

  1. Mit der Aufforderung „Faites vos jeux!“ („Machen Sie Ihr Spiel!“, engl. „Make your bets!“) bittet der Croupier die Spieler um ihre Einsätze. Diese werden mit Jetons geleistet. Entweder legt der Spieler selbst seine Jetons auf das Tableau oder er fordert den Croupier auf, dies für ihn zu tun und nennt (annonciert) die Zahl oder Zahlengruppe, auf die er setzen möchte. Die Einsätze müssen zumindest das an jedem Tisch angegebene Minimum betragen und dürfen das ebenfalls festgeschriebene Maximum nicht überschreiten.

  2. Mit der Absage „Rien ne va Plus“ wird der Zeitraum, in dem die Einsätze getätigt werden können, beendet und der Croupier wirft die Kugel entgegen der Drehrichtung des Rads in den Kessel ein.

  3. Im Anschluss, sagt er laut die ermittelte Gewinnzahl an, und alle Wetten, die mit der siegreichen Nummer zusammenhängen werden nach festgelegten Quoten ausgezahlt.

Wetten beim Roulette

Beim Roulette gibt es zahlreiche verschiedene Wetten. In diesem Abschnitt erklären wir, welche verschiedenen Wetten es gibt:

Inside Bets (Innenwetten) sind Wetten, die man auf einzelne Zahlen oder spezifische Kombinationen von Zahlen machen kann. Dies sind Wetten mit einer potentiell hohen Auszahlung, aber einer geringen Wahrscheinlichkeit. Sie heißen Innenwetten, da man sie im Innenfeld des Roulette-Tisches platziert.

Outside Bets (Außenwetten) werden beim Roulette im Außenbereich des Roulette-Tisches platziert und sind zumeist einfache Chancen. Das heißt, die Auszahlungen bei diesen Wetten sind eher klein, aber dafür sind die Chancen besser als bei den Innenwetten.

Roulette Wetten

# Wette Auszahlung Chance
 1 Plein (Straight) 1 : 35 2.7%
 2 Cheval (Split) 1 : 17 5.4%
 3 Transversale Pleine (Street) 1 : 11 8.1%
 4 Les Quatre Premiers (First Four) 1 : 8 10.8%
 5 Carré (Corner) 1 : 8 10.8%
 6 Transversale Simple (Double Street) 1 : 5 16.2%
 7 Premier (First Dozen) 1 : 2 32.4%
 8 Milieu (Second Dozen) 1 : 2 32.4%
 9 Dernier (Third Dozen) 1 : 2 32.4%
10 Colonne (Column) 1 : 2 32.4%
11 Red / Black 1 : 1 48.6%
12 Lows / Highs 1 : 1 48.6%
13 Even / Odd 1 : 1 48.6%

Ansagespiele beim Roulette

Ferner gibt es noch sogenannte Ansagespiele oder auch "angekündigte Wetten" beim Roulette. Dazu gehören unter anderem die Kesselspiele bei denen man auf bestimmte Sektoren im Roulette-Kessel setzt. Es gibt verschiedene Zahlenreihen im Roulette, die spezielle Namen haben. Am häufigsten werden diese Wetten als "die französischen Wetten" bezeichnet und decken jeweils einen Teil des Rades ab. Spieler an einem Tisch können einen bestimmten Betrag pro Serie (oder ein Vielfaches davon) einsetzen. Die Serie basiert darauf, wie bestimmte Zahlen auf dem Roulette-Rad nebeneinander liegen. Nicht alle Casinos bieten diese Wetten an, und einige können zusätzliche Wetten oder Variationen davon anbieten.

Dies sind die häufigsten Kesselspiele beim Roulette:

Roulette Ansagespiele Roulette Ansagespiele Wetten

Wette Chance Einsatz Felder
Voisins du zéro (Große Serie) 45.9% 9 Einsätze 0/2/3 (2 Einsätze), 4/7, 12/15, 18/21, 25/26, 28/29 (2 Einsätze), 32/35
Le tiers du cylindre (Kleine Serie) 32.4% 6 Einsätze 5/8, 10/11, 13/16, 23/24, 27/30, 33/36
Orphelins (Waisenkinder) 21.6% 5 Einsätze 1, 6/9, 14/17, 17/20, 31/34
Jeu zéro (Zero Spiel) 18.9% 4 Einsätze 0/3, 12/15, 26, 32/35

La Partage Regel beim Roulette

Roulette La Partage Regel

La Partage oder En Prison ist eine besondere Regel, die vor allem beim französischen Roulette zu finden ist. Roulettespiele die mit La Partage oder En Prison gespielt werden, unterscheiden sich in einem kleinen Punkt von anderen Roulette-Spielen.

Einsätze, die auf Rot / Schwarz, Gerade / Ungerade oder Hoch / Niedrig getätigt wurde, werden eingefroren, wenn die grüne Null gedreht wird. Der Wetteinsatz bleibt auf dem vorherigen Wettfeld stehen und der Croupier setzt einen Marker darauf, um zu zeigen, dass der Einsatz eingefroren oder "im Gefängnis" (En Prison) ist. Wenn die Wette bei der nächsten Runde gewinnt, erhält der Spieler den Einsatz zurück. Wenn er verliert, verfällt der Einsatz.

Verschiedene Casinos haben unterschiedliche Regeln für den Fall, dass Null ein zweites Mal auftritt: Die Einsätze können als gewonnen oder verloren gelten oder im Gefängnis verbleiben.

Die 'La Partage' Version des Roulette ist für den Spieler günstiger als die üblichen amerikanischen und europäischen Roulette-Spiele. Die Regel erhöht den Auszahlungsprozentsatz für einfache Wetten auf 98,5%.

Hausvorteil beim Roulette

Roulette gilt ein sehr faires Glücksspiel. Dieser Ruf begründet sich auf dem vergleichsweise geringen Haus- oder Bankvorteil.

Der Hausvorteil kommt ausschließlich durch die Null. Würde das Roulette ohne Null spielen, würden Auszahlungen und Chancen sich genau die Wage halten. Doch mit der Grünen Null sind die Auszahlungen stets ein wenig niedriger als die Gewinnchancen.

Der Hausvorteil beträgt bei der Europäischen oder Französischen Variante bei 1/37 = 2,7%. Wird mit der La-Partage-Regel gespielt, beträgt der Hausvorteil bei einfachen Wetten (Rot / Schwarz, Gerade / Ungerade oder Hoch / Niedrig) nur die Hälfte.

Beim Amerikanischen Roulette liegt der Hausvorteil bei 5,26%.

Tipp: Es ist egal, welche Wetten man platziert, der Hausvorteil ist bei allen Einsätzen identisch (ausgenommen einfache Wetten bei Roulette mit der La-Partage-Regel).

Amerikanisches Roulette

Roulette ist vor allem in der französischen Version bekannt, also mit einer Null und Zahlen von 1-36. Doch das ist nur eine der in Europa bekannten Roulette-Variante. Es gibt auch noch das amerikanische Roulette, das im Gegensatz zur französischen Version eine Doppel-Null aufweist. Die Spielgrundlagen mögen dieselben sein, aber es gibt zwischen den Varianten einige deutliche Unterschiede.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Französischem und Amerikanischem Roulette

  • Das Roulette Rad hat ein Symbol mehr als beim Französischen – eine Doppel-Null.
  • Auch beim amerikanischen Roulette kann man auf Farben, Zahlen und Gruppen setzen.
  • Der Hausvorteil ist beim Amerikanischen Roulette doppelt so hoch, wie im Französischen Roulette.

Kessel und Zahlenfolge beim Amerikanischen Roulette

Der Roulette-Tisch sieht auch hier ähnlich aus: rote und schwarze Zahlenfelder, anstelle von einer grünen Null gibt es hier ein extra Feld, sowie einem Spielfeld, auf das die Wetten gesetzt werden.

Roulette Kessel American Roulette Spielfeld American

Zahlenfolge beim Amerikanischen Roulette

0 - 28 - 9 - 26 - 30 - 11 - 7 - 20 - 32 - 17 - 5 - 22 - 34 - 15 - 3 - 24 - 36 - 1 - 00 - 27 - 10 - 25 - 29 - 12 - 8 - 19 - 31 - 18 - 6 - 21 - 33 - 16 - 4 - 23 - 35 - 14 - 2

Besondere Regeln beim Amerikanischen Roulette

Hausvorteil beim Amerikanischen Roulette

Beim Amerikanischen Roulette liegt der Hausvorteil stets bei 5,3% - unabhängig von der Wette und dem Einsatz.

Gewinnchancen und Wahrscheinlichkeiten beim Roulette

Die beliebteste Wette beim Online Roulette ist die auf einfache Chancen. Die Nummern 1-36 teilen sich auf drei verschiedene Arten in Zahlengruppen zu je 18 Nummern ein. Für die Mehrfachchancen bestehen eine Vielzahl von Alternativen, von denen wir hier die Wichtigsten nennen.

Diese Tabelle gibt die Auszahlungsquoten und die Gewinnchancen beim Europäischen (Chance E) und Amerikanischen (Chance A) Roulette für alle gängigen Roulette-Wetten an:

Wette Auszahlung Chance E Chance A
Straight 1 : 35 2.7% 2.63%
Split 1 : 17 5.41% 5.26%
Street 1 : 11 8.11% 7.9%
 Corner 1 : 8 10.81% 10.53%
Double Street 1 : 5 16.22% 15.79%
First Four 1 : 8 10.81% 10.53%
Red / Black 1 : 1 48.65% 47.37%
Even / Odd 1 : 1 48.65% 47.37%
Lows / Highs 1 : 1 48.65% 47.37%
First Dozen 1 : 2 32.43% 31.58%
Second Dozen 1 : 2 32.43% 31.58%
Third Dozen 1 : 2 32.43% 31.58%
Column 1 : 2 32.43% 31.58%
Große Serie - 45.95% -
Kleine Serie - 32.43% -
Orphelins - 21.62% -
Zero Spiel - 18.92% -

Chance E: Gewinnchance beim Europäischen (Französischen) Roulette
Chance A: Gewinnchance beim Amerikanischen Roulette

 

Online Roulette um echtes Geld spielen

Absolut jedes Online-Casino bietet Roulette an. Die meisten Casinos haben hunderte verschiedene Online-Versionen. Auch wenn die allermeisten Online-Casinos sicher und vertrauenswürdig sind, gibt es doch einige die ein wenig besser als andere sind. Wir haben alle großen Online-Casinos auf dem Markt getestet. Das Ergebnis ist eine Liste der besten Online-Casinos 2019.

In diesen Casinos sind die Roulette-Angebote die besten, die Bonus-Angebote ordentlich und der Service ist generell sehr gut. Dazu sind alle von uns gelisteten Casinos sicher und legal.

 

Roulette Strategie

Es gibt keine ausgefeilte Strategie beim Roulette mit der man langfristig das Haus schlagen kann. Tatsächlich lässt sich sogar mathematisch beweisen, dass ein faires Roulette-Spiel unabhängig von jeder Einsatzstrategie, die man anwendet, nie langfristig geschlagen werden kann.

Nichtsdestominder vertrauen viele Spieler auf unterschiedlichste Wettstrategien beim Roulette, auf Sequenzen und Permanenzen, um dem Glück am Tisch nachzuhelfen. Mathematisch und statistisch gesehen sind diese Systeme zwar allesamt Hokuspokus ohne Wirkung, doch macht es vielen Spielern trotzdem Spaß, dem Roulette-Spiel durch Systeme einen kleinen wissenschaftlichen Anstrich zu geben.

  Detaillierte Übersicht Roulette Strategie

Deswegen stellen wir hier kurz die bekanntesten Wettsysteme beim Roulette vor:

Wettsysteme und Strategien beim Roulette

Physikalische Strategie: Das Kesselgucken

Christian Kaisan Kesselgucken

Die meisten Wettsysteme für das Roulette sind mathematisch entwickelt. Das sogenannte Kesselgucken jedoch beruht auf den physischen Eigenschaften des Roulette-Rades und ist eines der ganz wenigen Roulette-Systeme, das tatsächlich funktionieren kann. Der Begriff bedeutet in etwa so viel wie: "Das Roulette-Rad genau beobachten".

Kesselgucken ist eine inzwischen fast vergessene Kunst, die jedoch einigen Spielern vor allem im 20. Jahrhundert eine Menge Geld eingebracht hat. Das System stammt aus Deutschland und ist eher ein "lokales" Wettsystem, da es nicht so weit verbreitet ist wie andere bekanntere Wettstrategien.

Um mit Kesselgucken Geld zu verdienen, braucht man ein gutes Urteilsvermögen und eine schnelle Hand. Der Spieler muss ein gutes Gefühl dafür bekommen, wie die Kugel auf dem Roulette-Rad landet, sobald der Croupier sie freigibt. Innerhalb weniger Sekunden muss der Spieler in der Lage sein, eine gute Schätzung darüber zu treffen, in welche Tasche oder Region der Ball fallen wird. Eine oder mehrere Wetten werden dann so schnell wie möglich platziert, bevor der Dealer bekannt gibt, dass er keine Wetten mehr annimmt.

  Mehr über das Kesselgucken beim Roulette

Spielertrugschluss beim Roulette

Beim Roulette gibt es den Irrglauben, dass es wahrscheinlicher wird, dass Rot fällt, wenn mehrfach hintereinander Schwarz kommt und andersrum. Dies nennt man Spielerfehlschluss oder auch Spielertrugschluss.

Der Spielertrugschluss, auch bekannt als der Monte-Carlo-Trugschluss, ist der Irrglaube, dass, wenn etwas in einem bestimmten Zeitraum häufiger als normal passiert, es in Zukunft seltener passieren wird (oder umgekehrt). In Situationen, in denen das zu beobachtende Ergebnis wirklich zufällig ist und aus unabhängigen Ereignissen eines zufälligen Prozesses besteht, ist dieser Glaube falsch. Der Irrtum kann in vielen Situationen auftreten, wird aber am stärksten mit dem Glücksspiel in Verbindung gebracht, wo er bei Spielern üblich ist.

Der Begriff "Monte Carlo Trugschluss" stammt aus dem bekanntesten Beispiel für dieses Phänomen, das 1913 im Casino Monte Carlo auftrat, denn das vielleicht berühmteste Beispiel für den Spielertrugschluss war ein Roulette-Spiel im Casino Monte Carlo am 18. August 1913, bei dem der Ball 26 Mal hintereinander auf Schwarz fiel. Dies war ein äußerst seltenes Ereignis. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Sequenz von Rot oder Schwarz 26 Mal hintereinander auftritt, liegt bei etwa 1 von 67 Millionen, vorausgesetzt, der Roulette-Mechanismus ist nicht manipuliert. Einige Spieler verloren damals Millionen von Franken, indem sie gegen Schwarz wetteten, und nahmen fälschlicherweise an, dass die Strähne ein Ungleichgewicht in der Zufälligkeit des Rades verursachte und dass daraufhin eine lange Rot-Strähne folgen müsse.

  Mehr Infos zum Spielertrugschluss

7 Tipps und Tricks für Roulette

Die besten Online-Casinos für Roulette

Im Grunde ist Roulette ein Spiel für ein richtiges Casino oder eine klassische Spielbank. Roulette ist ein lebendiges Spiel und lebt davon, dass richtige Menschen am Tisch stehen und Einsätze bringen. Aber natürlich kann man Roulette auch ganz bequem von zu Hause spielen. Jedes Online-Casino bietet Roulette an, fast alle in verschiedenen Varianten und praktisch alle auch mit Live-Dealern, denen man via Live-Stream zusehen kann. So fühlt sich das Spiel auch von zu Hause noch ein wenig wie in einem richtigen Casino an.

Wir empfehlen, nur in guten Online-Casinos zu spielen. Wir haben alle großen Anbieter getestet und dies sind die besten Casinos, die wir derzeit empfehlen können:

Online Roulette und Live-Roulette im Vergleich

Online Roulette

Live-Roulette

Inzwischen können Sie auch im Online Casino Live Roulette spielen. Echte Dealer aus Fleisch und Blut erhalten ihre Anweisungen via Webcam. Die professionellen Croupiers befinden sich dabei im realen Casino der Online Website, und die Spieler nehmen als Gast virtuell am Tisch Platz.

Das glamouröse, elegante Ambiente der Spielbanken, die Atmosphäre, die Anspannung, die Lust und Gier der Spieler; laute Freudenschreie oder vor Entsetzen gezeichnete fahle Gesichter, die zusehen müssen, wie sie all ihr Geld verlieren, das erlebt man nur in einem richtigen Casino oder eine Spielbank.

Die Kugel

Beim Online Roulette generiert ein Algorithmus neutral und unbeeinflusst die Zufallsfolge der Zahlen. Währenddessen Sie genüsslich ihr Spiel - ohne Zeitdruck - in Ihren vertrauten Vier-Wänden aufbauen können.

Und hier agieren natürlich die Croupiers, das Initial! Sie bringen die Kugel ins Rollen. Mit ihnen beginnt das Spiel im Casino, und wie überall ist auch hier der Faktor Mensch eine Variable mit Schwächen und Stärken.

Zeit für den Einsatz

Beim Online Roulette wird das Rad erst gedreht, wenn der Spieler alle seine Wetten platziert hat. Sie bestimmen ihr Tempo, gleich wie viel Zeit Sie dafür benötigen.

Hier müssen Sie binnen Sekunden entscheiden, ob und wie Sie noch wetten möchten. Alles kann sehr schnell passieren, der Croupier wartet auf Ihren Einsatz nicht.

Das Spiel antesten

Beim Online Roulette besitzen Sie die Möglichkeit, zwischen Spielgeld und Echtgeld zu wählen. Spielgeldspieler tendieren allerdings dazu leichtsinniger zu agieren und sollten ihr Spielverhalten, bevor sie mit Echtgeld hantieren, auf jeden Fall kritisch überprüfen.

Im Casino spielen Sie immer mit realem Geld und haben keinerlei Möglichkeit das Spiel anzutesten. Sie können jedoch anderen beim Spielen zu gucken. Spiel auf Echtgeld hat auch ein positiven Effekt - Sie planen Ihre Einsätze besser und riskieren weniger.

 

Roulette Geschichte

Dass Roulette ursprünglich aus Frankreich kommt, kann nicht weiter überraschen. Schließlich ist der Name selbst schon ein französisches Wort. Es bedeutet „kleines Rad“. Französisches und Europäisches Roulette werden oft synonym verwendet, sind aber nicht exakt das gleiche. Allerdings betreffen die Unterschiede nur einzelne Setzregeln.

Die Erfindung des ultimativen Casinospiels wird gerne dem französischen Mathematiker Blaise Pascal zugeschrieben. Ob das wirklich stimmt oder nur erzählt wird, weil es sich gut anhört, ist nicht wirklich gesichert. Immerhin ist es möglich.

Pascal lebte im 17. Jahrhundert. Er war ein Zeitgenosse von Fermat und Galileo Galilei und ein schon zu Lebzeiten berühmter Naturphilosoph. Die „Pascalsche Wette“ wird bis heute diskutiert, und es steht fest, dass Pascal tatsächlich ein Rad mit mehreren Kompartiments konstruierte, das dem späteren Roulettekessel ähnelte.

Roulette aelteste Abbildung

Zu dieser Zeit gab es auf dem Kessel nur zwei Wettmöglichkeiten, quasi A oder B. Hinzu kamen ein paar Abteile auf dem Kessel, die unbenannt blieben. Kam die Kugel in einem dieser Abteile zu liegen, gewann die Bank. Es war kein besonders beliebtes Spiel.

Blaise Pascal war jedoch ein begeisterter Spieler und außerdem ein großartiger Mathematiker – damals wurde noch von Naturphilosophie gesprochen – der sich unter Anderem mit der Entwicklung des Perpetuum Mobile beschäftigte.

Das Perpetuum Mobile gibt es bis heute nicht, aber es ist dem Genie von Pascal zu verdanken, dass das „Roulette“ zu einem komplexeren Gebilde weiterentwickelt wurde.

Aber Pascal hat das Spiel nicht erfunden. Die Ursprünge liegen weiter zurück, ganz woanders und letztlich im Dunkeln. Einer der Theorien zufolge liegen die Anfänge im Alten Rom, wo sich Soldaten durch Glückspiele vom Krieg führen ablenken sollten.

Es gibt sogar die Theorie, dass das Spiel ursprünglich von einer alten chinesischen Foltermethode abstammen soll, bei der die Delinquenten mit Rädern, an denen Nadeln befestigt waren, malträtiert wurden.

Zwar sind die Chinesen dafür bekannt, schon während ihrer alten Hochkultur mehrfach epochale Erfindungen gemacht zu haben, aber das scheint dann doch eher unwahrscheinlich.

Auch in der griechischen Antike suchten Soldaten Zerstreuung mithilfe eines Spiels, bei dem ein Rad eingesetzt wurde. Letztlich lassen sich diese Fäden aber nicht zu ihren Anfängen zurückverfolgen. Der Ursprung von Roulette liegt im Dunkeln.

Offiziell erwähnt wurde Roulette erstmals nach den Lebzeiten Pascals. Casanova erwähnte Glücksspiele in seinen Memoiren einige Jahrzehnte nach Pascals Tod, und auch das Englische Wörterbuch OED verzeichnet das Spiel erstmals im 18. Jhdt.

Alternative Namen, die regionale Verwendung fanden oder im Lauf der Zeit verschwanden, waren „Roly Poly“ und „Even-Odd“.

Erst im 19. Jhdt. nahm das Rouletterad aber die Erscheinung an, die wir heute kennen. Verantwortlich dafür waren die Brüder Francois und Louis Blanc, die wiederum Franzosen waren. Lassen wir also unseren Nachbarn im Westen die Genugtuung, die Erfinder des größten Casinospiels aller Zeiten zu sein.

Die Gebrüder Blanc führten die Einteilung in 36 Felder plus der Null ein, die heute noch gebräuchlich ist. Kleiner Tipp für die Hobby-Numerologen: Addiert man alle Zahlen auf dem Roulette-Rad zusammen, ergibt sich die Zahl 666. Das war für diejenigen, die das Glücksspiel gerne verteufeln, schon immer ein gefundenes Fressen.

Ein kleiner Nadelstich muss aber dennoch sein. Als die Blancs ihre bahnbrechende Erfindung machten, was Glücksspiel in Frankreich illegal. Also gingen die beiden nach Hamburg, von wo sich das Spiel dann verbreitete. Es dauerte aber nur wenige Jahre, bis die Brüder nach Frankreich zurückberufen wurden. Sie widmeten sich kurz danach der Eröffnung eines Casinos ganz im Süden des Landes, genauer gesagt in einer Kleinstadt namens Monte Carlo.

 

Häufige Fragen zum Roulette

  • Was ist der Unterschied zwischen europäischem und amerikanischem Roulette?
    Beim europäischen Roulette spielt man mit einer einfachen Null und beim amerikanischen Roulette gibt es neben der einfachen Null auch noch die Doppel-Null. Die Auszahlungen sind bei beiden Roulette-Varianten identisch, so das beim amerikanischen Roulette das Haus einen größeren Vorteil hat.
  • Wie funktionieren Roulette-Wetten?
    Das Wetten beim Roulette ist denkbar einfach. Man setzt einfach den Betrag, den man wetten möchte auf das Feld für die Wette und der Croupier kümmert sich um den Rest. Im Gewinnfall wird die Wette bezahlt, andernfalls verfällt der Betrag.
  • Was ist die beste Wette beim Roulette?
    Den niedrigsten Haus Vorteil hat man beim französischen Roulette, wenn man auf einfache Chancen (oder schwarz, gerade oder ungerade) setzt. Hier hat die Bank nur einen Vorteil von 1,35 Prozent. Besser geht es nicht.
  • Was ist die sicherste Wette beim Roulette?
    Es gibt keine "sicheren" Wetten beim Roulette. Die besten Einzeleinsätze, die man tätigen kann, haben eine Wahrscheinlichkeit von etwas unter 50 Prozent. Spielt man gewissen Systemen, kann man Einsätze tätigen, die häufiger gewinnen - etwa wenn man das James-Bond-System spielt.
  • Was sind Innenwetten beim Roulette?
    Innenwetten sind Wetten, die man auf einzelne Zahlen oder spezifische Kombinationen von Zahlen machen kann. Dies sind Wetten mit einer potentiell hohen Auszahlung, aber einer geringen Wahrscheinlichkeit. Sie heißen Innenwetten, da man sie im Innenfeld des Roulette-Tisches platziert.
  • Was ist eine Außenwette beim Roulette?
    Außenwetten werden beim Roulette im Außenbereich des Roulette-Tisches platziert und sind zumeist einfache Chancen. Das heißt, die Auszahlungen bei diesen Wetten sind eher klein, aber dafür sind die Chancen besser als bei den Innenwetten.
  • Was ist eine Corner-Wette beim Roulette?
    Die Corner Bet oder auch Carré ist eine Wette auf vier Zahlen auf einmal. Man platziert die Wette auf die Ecke zwischen den vier Zahlen. Die Auszahlung der Corner-Bet ist 8:1.
  • Was ist eine Straight Up-Wette beim Roulette?
    Straight-Up heißt die Wette auf ein einzelne Zahl beim Roulette. Diese zahl von allen Wetten am besten aus, nämlich 35:1.
  • Wie groß ist der Hausvorteil beim Roulette?
    Die Höhe des Hausvorteils beim Roulette orientiert sich daran, welche Variante gespielt wird und welche Chancen der Spieler wählt. Beim europäischen Roulette liegt der durchschnittliche Hausvorteil bei 2,7 Prozent. Beim amerikanischen Roulette sind es 5,3 Prozent.
  • Kann man Roulette schlagen?
    Beim Roulette im Casino gab es zumindest früher sogenannte Kesselgucker. Diese Spieler konnten dank jahrelanger Erfahrung und veralteter Technik beim Roulette-Rad ein kleines bisschen abschätzen, welchem Sektor die Kugel landen wird. Dieser Fall deswegen möglich, weil die Casinos erst sehr spät Rien ne va Plus ausriefen und die Spieler erst im allerletzten Moment ihre Einsätze tätigten. Inzwischen ist dieses sogenannte Kesselgucken in europäischen Casinos nicht mehr möglich. Online gibt es gar keine technische Möglichkeit, den Hausvorteil auf lange Sicht zu bezwingen.
  • Kann man beim Roulette betrügen?
    Heutzutage ist es praktisch ausgeschlossen, in mordernen Casinos beim Roulette zu betrügen. Die Kessel sind alle geeicht und es ist keine Manipulation möglich. Online ist Betrug ohnehin ausgeschlossen, dass die Server mehrfach gesichert und verschlüsselt sind, so dass es weder Spielern noch Anbietern möglich ist, betrügerischen Einfluss auf das Spiel zu nehmen.
  • Kann Roulette manipuliert werden?
    Früher - im 19. und frühen 20. Jahrhundert - war es nicht unüblich, dass Roulette-Tische manipuliert waren und mithilfe eines kleinen Magneten vom Haus bestimmt wurde, auf welche Zahl die Kugel fällt. Heutzutage ist dies nicht mehr möglich, da die Roulette-Tische manipulationssicher gebaut sind und man nicht mehr einfach so Einfluss auf den Lauf der Kugel nehmen kann.
  • Gibt es Systeme beim Roulette?
    Es gibt zahlreiche – teils sehr ausgeklügelte Systeme beim Roulette, die aber allesamt nichts daran ändern, dass die Bank auf lange Sicht Gewinn macht.
  • Welche Zahl fällt beim Roulette am meisten?
    Beim Roulette fallen alle Zahlen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit. Über einen Zeitraum, der lang genug ist, wird jede Zahl in etwa gleich oft fallen. Es gibt keine "glücklichen" Zahlen, die häufiger fallen als andere.
  • Wie hoch ist die Auszahlung beim Roulette?
    Beim Roulette liegt die Auszahlung auf einzelne Wetten zwischen 1:1 (auf einfache Wetten, wie etwa rot / schwarz) bis zu 35:1 bei Wetten auf einzelne Zahlen.
  • Was bedeutet die Grüne Null beim Roulette?
    Die grüne Null beim Roulette ist die Haus-Zahl. Alle Wetten, die nicht auf die Null gesetzt wurden, verlieren. Die Null ist weder rot noch schwarz, weder gerade noch ungerade und zählt auch nicht zu den niedrigen Zahlen.
  • Was zahlt die Null beim Roulette?
    Man kann auf die Null ganz normal setzen und die Null zahlt, wie jede Zahl, 35:1 aus.
  • Wie hoch sind die Chancen, dass beim Roulette schwarz fällt?
    Schwarz ist beim Roulette eine einfache Chance. Beim Französischen Roulette beträgt die Wahrscheinlichkeit bei einfachen Chancen (Rot / Schwarz, Gerade / Ungerade, Hoch / Niedrig) 48,6%. Beim Amerikanischen Roulette sind es - wegen der zusätzliche Doppelnull - nur 47,4%.
  • Ist Roulette ein Glücksspiel oder ein Geschicklichkeitsspiel?
    Roulette ist ein reines Glücksspiel. Man kann durch Geschick und Strategie beim Roulette seine Gewinnchancen nicht verbessern.
  • Warum funktioniert das Martingale-System beim Roulette nicht?
    Dieses System funktioniert nur dann, wenn der Spieler unendlich viel Geld hat und die Bank beliebig hohe Wetten erlaubt. Ansonsten ist bei diesem System irgendwann das gesamte Kapital des Spielers weg. Zugegeben, dies ist extrem unwahrscheinlich, aber wenn es passiert dann eben auch sehr teuer.